Noch mehr Polizisten für die Sicherheit bei den Kölner Lichtern

Nach den Ereignissen in Nizza am gestrigen Abend (14. Juli) hat die Polizei Köln ihre Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Großveranstaltung „Kölner Lichter“ noch einmal erhöht. Abgestellte Großfahrzeuge der Polizei werden an sechs Sperrstellen ein Eindringen von Lastwagen in den Veranstaltungsraum verhindern. Zudem wird eine weitere Einsatzhundertschaft des Landes NRW an den Sperrstellen eingesetzt.

Polizeipräsident Jürgen Mathies sagt dazu: „Ich habe mit großem Entsetzen die Nachrichten aus Nizza verfolgt, wünsche den vielen Verletzten eine baldige Genesung und trauere mit den Menschen, die Angehörige und Freunde verloren haben.“ Mathies weiter: „Ich bin mir der Verantwortung bewusst, die wir mit der Zustimmung zu dem Gesamt-Sicherheitskonzept der Kölner Lichter tragen.“

In einer Sitzung am frühen Morgen hat der Polizeipräsident den Behördenstab mit der Durchführung und Koordination des Einsatzes Kölner Lichter unter Leitung von Leitendem Polizeidirektor Michael Temme beauftragt. Mathies: „Die Polizei Köln wird alles dafür tun, dass mehrere hunderttausend Menschen bei den Kölner Lichtern feiern können.“

Bereits im Vorfeld der Kölner Lichter hat sich die Polizei Köln mit der Frage außergewöhnlicher Zwischenfälle beschäftigt. In den Szenarien hat die Polizei auch die Lage an den Sperren zum Veranstaltungsraum bewertet und Maßnahmen gegen ein Eindringen mit Fahrzeugen getroffen. Teile der Einsatzkräfte wurden zudem mit besonderer Schutzausrüstung ausgestattet, um sofort gegen mögliche Angreifer vorgehen zu können.

Am Samstag (16. Juli) hat die Polizei ab 14 Uhr ein Bürgertelefon unter der Telefonnummer 0221 / 229-7777 geschaltet.

(Quelle: Pressemitteilung der Polizei)



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