88. Stadtachter im Rahmen der Kölner Lichter

Kurz vor dem Feuerwerk bei den Kölner Lichtern am 21. Juli schickt wie alle Jahre Starterin Dr. Dorothea Legien die Mannschaften beim traditionellen Kölner Stadtachter auf die Strecke. Zehn Teams sind am Start und legen sich in die Riemen, um den Herausforderungspreis der Kölner Oberbürgermeisterin zu gewinnen und das stärkste Achter-Team aus der Region unter sich auszumachen. Gem eldet haben wie alle Jahre wieder die Vereine der Rheinschiene von Siegburg über Bad Honnef, Bonn, Hürth und Köln bis Leverkusen sowie aus Aachen und Krefeld.

Die Teams aus dem Bonner Norden, der WSV Honnef und der WSV Bad Godesberg, haben sich dieses Jahr zusammengetan, um aus der jungen Honnefer Mannschaft und den erfahrenen Godesbergern ein schlagkräftiges Team zu bilden.

Der RTHC Leverkusen schöpft auch dieses Jahr wieder aus dem Vollen und tritt mit zwei Mannschaften an: Das Team „Junge Wilde“ besteht aus 15-20 jährigen Junioren, die national und international schon Erfahrung sammeln konnten und darauf brennen, beim Stadtachter ganz vorne mit dabei zu sein. Das Team „Henley“ besteht aus international erfahrenen Leistungsruderern, die bereits zwei Wochen vor dem Stadtachter auf der traditionellen „Royal Henley“-Regatta in England starten.

Das Team aus Siegburg tritt ganz klar mit dem Ziel der Titelverteidigung an. Nach den Erfolgen der letzten Jahre ist dies auch nicht ganz unwahrscheinlich.

Die 77er als Team des Veranstalters haben sich durch ihre kontinuierliche Aufbauarbeit stetig nach oben entwickelt. Dies spiegelte sich in den vergangenen Jahren in den steigenden Platzierungen wider. Kraftvoll daher ihre aktuelle Ansage, dieses Jahr einen Platz auf dem Treppchen erreichen zu wollen.

Der WDR wird wieder mit einem großen Team im und am Clubhaus des KRV über den Stadtachter und die Kölner Lichter berichten. Neu in diesem Jahr längs des Rodenkirchener Uferwegs: Vor Ort bereiten die Spitzenköche des bekannten Kölner Restaurant´s MaiBeck in ihrer Showküche regionale Spezialitäten zu im Rahmen der WDR-„Kölner Lichter“-Sendung zu. Die Kölner Originale Lukas Wachten und Andrea Schönenborn sammeln bereits den ganzen Tag über Eindrücke von den Vorbereitungen zu den Kölner Lichtern und setzen diese gemeinsam mit dem Zeichner der berühmten und bei Groß und Klein so beliebten „Wimmelbücher“ während der Sendung in ein Kunstwerk um.

Zur Einstimmung auf die Party wird gegen 19 Uhr die Kölner Band „Kempes feinest“ mit ihrer temperamentvollen Frontfrau Nici Kempermann dem Strandpublikum an der „Kölschen Riviera“ einheizen. Die Newcomer verpacken ihre Liebe zur kölschen Sprache in mitreißenden Sounds und Arrangements.

Der Ruder-Wettkampf, der sich über die klassische Distanz von 2000 Metern auf dem Rhein zwischen Severinsbrücke und Rheinpark erstreckt, wird von WDR ­Sportschaureporter Marc Schlömer sowie Stadtachter-Organisator Benno Kerling kommentiert und vom WDR-Fernsehen live übertragen. Vom Rheinufer, den Rheinbrücken und auf Großbildleinwänden am KRV werden die Zuschauer verfolgen, welches Team sich diesmal den Stadtachterpreis sichern kann.

Die Mannschaften gehen ab 20 Uhr vom Steg des KRV in Köln-Rodenkirchen aufs Wasser, um dann gegen 21:15 Uhr in Höhe der Kranhäuser ins Rennen zu starten.

Als Vorrennen zum Stadtachter ermitteln seit 2016 die Ruderer der Kölner Schulen bereits am Nachmittag gegen 16 Uhr auf der „Hausstrecke“ des KRV in Köln-Rodenkirchen ihre Spitzenteams. Bei diesem Rennen treten Vierer-Mannschaften aus sechs Kölner Rudervereinen gegeneinander an. Die Organisation dieses Rennens erfolgt durch die Kölner Rudergesellschaft 1891 in enger Kooperation mit dem Kölner Ruderverein von 1877.

Den Stadtachter organisiert Benno Kerling vom KRV nun schon zum vierzehnten Mal innerhalb der Kölner Lichter. Dazu Max Zünkler, Vorsitzender des traditionsreichen Rudervereins: „Unser Stadtachter ist auch und vor allem ein sportliches Highlight, das die vielen Zuschauer jedes Jahr voller Spannung erwarten. Möge die beste Mannschaft gewinnen!“

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