WECO lädt zur Reise durch die Kunstgeschichte

Foto: WECO

Am Samstag, den 21. Juli 2018 entführen die Kölner Lichter alle Feuerwerksbegeisterten auf eine Reise quer durch die Geschichte der Malerei. Mit „Paintings – Die Feuermaler von Köln“ verbindet WECO Malerei und Musik zu einer farbenfrohen und prächtigen Inszenierung. Ergänzend zum Hauptfeuerwerk schießt WECO auch an sechs Nebenschauplätzen – und macht den Himmel über Köln zur Leinwand.

Am 21. Juli schießt WECO zum 18. Mal das Feuerwerk der Kölner Lichter und verbindet erstmals drei Kunstgattungen miteinander – Malerei, Musik und Pyrotechnik. Mit dem diesjährigen Motto „Paintings – Die Feuermaler von Köln“ stellen sich Pyrotechniker Georg Alef und sein 50-köpfiges Team aus Experten aus der Schweiz, Kroatien, Spanien und anderen europäischen Ländern einer echten Herausforderung. Das Hauptfeuerwerk, das gegen 23:30 Uhr beginnt, wird verschiedene Kunstepochen abbilden: Impressionismus, Romantik, Expressionismus, Pop-Art, Surrealismus und Kubismus sollen am Himmel zu bestaunen sein. Zur musikalischen Untermalung greift das Team in diesem Jahr vorrangig auf bekannte Werke klassischer Musik zurück, die die Charakteristika der einzelnen Kunstepochen unterstreichen.

Die Einleitung zum Thema „Kunst“ geschieht im Auftakt des Feuerwerks über eine alltägliche Familienszene, in der Kinder in einem unbeobachteten Moment über den Blattrand hinaus malen. Die Farbe landet jedoch nicht auf der Tapete, sondern im Himmel über Köln. Um die Szene bildlich darzustellen, wird das Schiff auf dem Rhein mit einem 7×7 Meter großen Bilderrahmen ausgestattet, aus dem das Feuerwerk anschließend auf die große „Leinwand“ überspringt und die einzelnen Kunstepochen nachzeichnet. Die Idee zum Thema „Paintings“ kam Alef beim Anblick des Richter-Fensters im Kölner Dom: „Der Westflügel des Doms mit Blick auf das Fenster zählt zu meinen absoluten Lieblingsorten in Köln. Richter ist einer der größten noch lebenden Gegenwartskünstler und das Fenster strahlt durch die zufällige Anordnung der Farben so viel Lebendigkeit aus“. Das Fenster wird auch zu Beginn des Feuerwerks beim Stück „Säbeltanz“ als Teil der Kinderzeichnung zu sehen sein.

Zur Wahl der passenden Musik hat WECO Pyrotechniker Alef, wie bereits in den Vorjahren, eng mit seinem musikalischen Berater Sebastian Hässy von der Jungen Sinfonie Köln zusammengearbeitet. „Bevor wir uns an die Auswahl der Musik gemacht haben, hatte ich schon konkrete Bilder des Feuerwerks im Kopf. Zum ersten Mal haben wir also die Musik passend zum Feuerwerk ausgesucht und nicht andersherum“, berichtet Georg Alef. Nur insgesamt sieben Stücke, unter anderem von Strawinsky, Dvorak, Bizet, Tschaikowsky und Chatschaturjan, wird es zu hören geben, die dafür umso mehr Raum bekommen. Bei der Darstellung von Expressionismus und Pop-Art bricht die Musik überraschend aus der Klassik aus. So fiel die Wahl für das Pop-Art Thema auf Marylin Monroes „Diamonds are a girl’s best friend“, während der expressionistische Teil mit Deutschrapper Marterias „Feuer“ unterlegt wird. Jede Strophe des Hip Hop Stücks wird dabei in einer eigenen Farbe inszeniert.

Die sechs Nebenfeuerwerke finden in diesem Jahr in Porz, Rodenkirchen, an den Poller Wiesen, dem Rheinauhafen, dem Tanzbrunnen und in Riehl statt. Start ist gegen 21:50 Uhr in Porz.