Termine

Jan
21
Mo
2019
17 Hippies @ Gloria Theater
Jan 21 um 20:00
Foto: Schmidt-Schliebener

Foto: Schmidt-Schliebener

Die 17 Hippies sind wie ein guter Wein, reif im Geschmack, erfahren und voll sommerlicher Frische, von der sich herrlich ein Schluck nehmen lässt – bis zum Rausch! Über 20 Jahre lang ist die Berliner Band unterwegs. Die letzten Jahre sind sie auffällig grooviger geworden und bringen ihre Diversität gezielt und gekonnt spielerisch auf den Punkt. Schlagkräftig, ideenreich und immer wieder überraschend kommen die 13 Musiker daher. Allein die Bandmitglieder tragen in sich, was das Geheimrezept des kreativen Miteinanders ist. Sie wissen auch, dass nur die Summe aller den speziellen Sound ausmacht, nicht die Bedeutung eines jeden Einzelnen. Das war 20 Jahre so und ist es noch heute. Die Kunst sich zu entwickeln – das sind die 17 Hippies. Sich nicht zurücklehnen, stetig weitersuchen, neugierig sein, alles hinterfragen. Die Anarchie zelebrierende musikalische Anfangszeit klingt weiterhin durch. Die Dauerbrenner sind wahre Glanzstücke und stehen in stilsicherem Kontrast zu Songs und Chansons in Rock’n’Roll-Attitüde. Gekrönt von symphonisch improvisierten Einwürfen ergibt dies ein Abbild von modernstem Weltenklang. Das neue Album der 17 Hippies erscheint zum Jahreswechsel 2018/2019. Die Erwartung an das Neueste vom Weltenklang-Rock’n’Roll aus Berlin ist hoch, und natürlich geht es mit der neuen und der alten Musik auch wieder auf Tour!

Jeremy Loops @ Live Music Hall
Jan 21 um 20:00

Foto: Francis Moult

Jeremy Loops surft auf der Welle des Erfolgs – und zwar ganz im Wortsinne: Mit „Waves“, der ersten Single seiner neuen Platte, eroberte er die Download-Plattformen und ist jetzt offiziell der meistgestreamte Südafrikaner der Welt, wie Spotify vor ein paar Tagen verkündete. Man darf davon ausgehen, dass Loops sich darüber gefreut hat, um sich dann wieder wichtigeren Dingen zu widmen. Auf den erwähnten Wellen surfen zum Beispiel, Songs schreiben, Musik machen oder ganz einfach die Welt retten. Denn es ist kein Zufall, dass die neue und zweite Platte aus dem März den Titel „Critical As Water“ trägt. Wasser und Meer sind für den engagierten Umweltschützer wichtige Themen, die sich auch immer in seiner Musik wiederfinden. Dabei hat der Mann mal Wirtschaft studiert und wollte eigentlich als Bänker oder Finanzberater einen Haufen Kohle machen. Inzwischen macht er lieber das Publikum glücklich und stellt sich – seinem Künstlernamen entsprechend – mit einer Loop-Station, der Mundharmonika und seiner Gitarre auf die Bühne oder bringt gleich seine ganze fünfköpfige Band mit auf Tour. So jedenfalls hat der sympathische Sänger bereits im April bei seinen restlos ausverkauften Terminen die Fans mit einer melodiösen Mischung aus Folk und Pop, Gitarre und Gesang, Soundschleifen und Layern begeistert und in den Bann gezogen. Mit Keyboards, Mundharmonika, Saxofon und weiteren exotischen Instrumenten, sowie natürlich seinem langjährigen Kompagnon, dem Rapper Motheo Moleko, hat Loops aus jedem Konzert eine veritable Party gemacht. Das ist auch kein Wunder: Das Reeperbahn Festival, bei dem Jeremy Loops dieses Jahr zu Gast ist, konstatierte ihm jedenfalls, dass sein „Signature Sound aus astreinen Sommer-Hits besteht“. Im Januar kommt Loops erneut für eine Tour nach Deutschland.

Jan
22
Di
2019
Anna Calvi @ Gloria Theater
Jan 22 um 20:00

Foto: Maisie Cousins

Lange – um genau zu sein vier Jahre – mussten ihre Fans auf diesen Moment warten. Nun ist es endlich soweit und Anna Calvi kommt in ein paar Tagen nach Berlin, um mit einer exklusiven Show im Berghain ihre Livepause zu beenden. Selbstverständlich war das Konzert innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Alle wollen das überaus intensive Live-Erlebnis mit der Britin teilen, die schweren Gitarren-Sounds hören, die unglaubliche Stimmung in sich aufsaugen. Ein wenig davon kann man nachfühlen auf ihren zwei jüngsten Veröffentlichungen, der „Live For Burberry“-EP und der exklusiven Record Store Day-LP „Live at Meltdown“, einem speziellen Festival-Mitschnitt mit Band, Chor und einem Feature von David Byrne. Aber es kommt eben nichts auch nur annähernd dem nah sie mit eigenen Augen und Ohren live zu erleben. Calvi überrascht uns immer wieder aufs Neue. Die Britin ist eine der elaboriertesten Musikerinnen, und eine der facettenreichsten überhaupt. Sie ist eine grandiose Gitarristin und hat ihren Uni-Abschluss auf der Violine gemacht hat. Sie hat eine reizvolle Stimme, die einen im tiefsten Inneren erschüttert. Ihre beiden Studio-Platten waren für den Mercury Prize nominiert. Sie gehört zu den Stimmen, die gehört werden wollen und sollten – und zwar nicht nur, weil sie so einzigartig ist, sondern weil Anna Calvi etwas zu sagen hat. Das verbindet sie mit ihren Vorbildern. Nicht umsonst nannte Brian Eno sie „das Beste seit Patti Smith“. Sie hat zusammen mit Robert Wilson die Oper „The Sandman“ geschrieben und ist mit Größen wie Morrissey, Nick Cave oder den Arctic Monkeys unterwegs gewesen. Ihr ebenfalls lang ersehntes drittes Album „Hunter“ wird nun im Herbst erscheinen. Und auch da dürfen wir wieder Großes erwarten. Calvi ist eine Songwriterin mit einem beeindruckenden Gefühl für perfekte Popmelodien und filmische Dramaturgie und regiert die Musik mit ihrer unfassbar vielseitigen Stimme – mal sanft zurückgezogen, mal voller unmittelbar hypnotischem Volumen. Der spröde und herbe Glanz der Stücke und die grandios orchestrierte Umsetzung machen sie zu etwas Einzigartigem. Ein Glück für alle Fans, dass Anna nun angekündigt hat, erneut zurückzukommen. Und dies gleich zweimal: im November und im Januar wird sie für einige Shows in Deutschland sein.

Jan
23
Mi
2019
Amy Shark @ Luxor
Jan 23 um 20:00

Foto: Zak Kaczmarek

Der Weg zu Amy Sharks Debütalbum „Love Monster“ war lang. Bereits als Teenager hatte die Australierin eigene Songs geschrieben und sammelte später erste Live-Erfahrungen in der Pubszene ihrer Heimatstadt Gold Coast, Queensland. Doch dann geriet sie in eine Sackgasse: Sie veröffentlichte auf eigene Faust einige selbstproduzierte Singles, für die sie auch selbst die Videos anfertigte, doch leider erreichte sie nicht die notwendige Aufmerksamkeit und war gezwungen, einen normalen Job anzunehmen. Erst mit „Adore“ schrieb sie 2016 den Song, der ihr Leben komplett verändern sollte. Die Single schoss sensationell auf Platz zwei der australischen Charts, erreichte Dreifach-Platin und bescherte ihr die nicht mehr für möglich gehaltene internationale Karriere. Das verdankt Amy Shark ihrer konsequenten Arbeitsweise und einem großartigen Produzenten: Wie jedes Stück wurde „Adore“ erst einmal dem Lagerfeuertest unterzogen, bevor es an die aufwändige Produktion ging. Zusammen mit Grammy-Gewinner M-Phazes, der auch schon für Eminem oder Kimbra gearbeitet hat, entwickelte sie die luxuriöse Ausstattung mit fetten Bässen, feinen Gitarrenlinien, straighten Beats und allem anderen, was die besonderen Lyrics unterstützt. Aus all dem entsteht ein verhangener Indie-Pop, der von Sharks eigenartiger Traumwelt singt. Die einzelnen Songs der Platte sind dabei auf magische Weise miteinander verwoben, schwingen auf einer Wellenlänge und bilden eine wunderbare Einheit. Das liegt einerseits an ihrem großen Songwriting-Talent, andererseits an der prominenten Unterstützung, die sie dafür erhalten hat. Beim Schreiben arbeitete sie mit Dann Hume (Courtney Barnett, Matt Corby, Lisa Mitchell, Troye Sivan, The Temper Trap) und Joel Little (Lorde, Khalid, Daniel Johns, Broods) zusammen. Ein weiteres Highlight ist für das Blink-182-Fangirl das Duett „Psycho“ mit Bassist Mark Hoppus. „Jedes Mal, wenn ich den Song spiele, habe ich ein schmutziges Grinsen im Gesicht. Mark gab mir so viele Tipps. Jetzt hab ich seine Handynummer. Die Tatsache, dass ich einfach Mark Hoppus eine Textnachricht schicken kann, ist total bizarr.“ Im kommenden Januar kommt Amy Shark mit ihren neuen Songs zu uns auf Tour.

Jeremy Loops @ FZW / Freizeitzentrum West
Jan 23 um 20:00

Foto: Francis Moult

Jeremy Loops surft auf der Welle des Erfolgs – und zwar ganz im Wortsinne: Mit „Waves“, der ersten Single seiner neuen Platte, eroberte er die Download-Plattformen und ist jetzt offiziell der meistgestreamte Südafrikaner der Welt, wie Spotify vor ein paar Tagen verkündete. Man darf davon ausgehen, dass Loops sich darüber gefreut hat, um sich dann wieder wichtigeren Dingen zu widmen. Auf den erwähnten Wellen surfen zum Beispiel, Songs schreiben, Musik machen oder ganz einfach die Welt retten. Denn es ist kein Zufall, dass die neue und zweite Platte aus dem März den Titel „Critical As Water“ trägt. Wasser und Meer sind für den engagierten Umweltschützer wichtige Themen, die sich auch immer in seiner Musik wiederfinden. Dabei hat der Mann mal Wirtschaft studiert und wollte eigentlich als Bänker oder Finanzberater einen Haufen Kohle machen. Inzwischen macht er lieber das Publikum glücklich und stellt sich – seinem Künstlernamen entsprechend – mit einer Loop-Station, der Mundharmonika und seiner Gitarre auf die Bühne oder bringt gleich seine ganze fünfköpfige Band mit auf Tour. So jedenfalls hat der sympathische Sänger bereits im April bei seinen restlos ausverkauften Terminen die Fans mit einer melodiösen Mischung aus Folk und Pop, Gitarre und Gesang, Soundschleifen und Layern begeistert und in den Bann gezogen. Mit Keyboards, Mundharmonika, Saxofon und weiteren exotischen Instrumenten, sowie natürlich seinem langjährigen Kompagnon, dem Rapper Motheo Moleko, hat Loops aus jedem Konzert eine veritable Party gemacht. Das ist auch kein Wunder: Das Reeperbahn Festival, bei dem Jeremy Loops dieses Jahr zu Gast ist, konstatierte ihm jedenfalls, dass sein „Signature Sound aus astreinen Sommer-Hits besteht“. Im Januar kommt Loops erneut für eine Tour nach Deutschland.

Jerry Williams @ Blue Shell
Jan 23 um 21:00

Foto: Phoebe Fox/ShotbyPhox

Jerry Williams behandelt alle gleich. Egal ob es ihre eigenen gefeierten Songs sind oder ihre famosen Cover-Versionen von Bands wie The Cure oder Killers: Stets legt sie ihre leicht spöttische Zurückhaltung in die Tracks und bleibt dabei doch so offen und ehrlich, dass es einen entwaffnet. Stücke wie „Left And Right“ oder „Mother“ mit dieser rhythmisierten Gitarre funktionieren sowohl in der akustischen Solo-Variante als auch im Band-Kontext, mit dem sie beispielsweise beim Reeperbahn Festival in diesem Jahr für Furore gesorgt hat. Jerry Williams begann im Alter von zwölf Jahren ihre ersten eigenen Songs zu schreiben, während sie klassischen Gitarrenunterricht erhielt. Ihren ersten Gig spielte sie mit 17. Heute, mit 22, gilt die Indie-Pop Künstlerin aus Portsmouth als eine der spannendsten DIY-Entdeckungen im Vereinigten Königreich. Musikalisch inspiriert von so unterschiedlichen Musikern wie Vampire Weekend, Coldplay, Jamie-T bis hin zu Slow Club, behandelt Jerry Williams in ihren Songs vor allem ihre eigenen Erlebnisse, aber auch Geschichten aus ihrem Umfeld – und ist dabei unglaublich erfolgreich. Neben den selbstverlegten EPs, für die sie schon früh den Unsigned Music Award für die beste Produktion einsacken durfte, hat sie schon Erfahrung in kleinen Clubs und bei großen Festivals gesammelt. Williams trat im Rahmen des wichtigen BBC Introducing beim SXSW Festival in Austin auf, spielte mehrere Shows beim Great Escape in Brighton und supportete sowohl den großen Tom Jones als auch die Kalifornier von SWMRS. Ihre letzten fünf Singles wurden millionenfach gestreamt und mit „Mother“ schaffte sie sogar den Sprung ins Deutsche Radio. Topshop wählte die Sängerin jüngst zu seiner neuen Lieblingsmusikerin. Mit weiteren Songs im Kasten, scheint 2019 ein aufregendes Jahr für Jerry Williams zu werden. Auf jeden Fall kommt die aufregende junge Singer/Songwriterin im Januar zu uns auf Tour.

Jan
24
Do
2019
A Bowie Celebration @ Die Kantine
Jan 24 um 20:00

Mike Garson freut sich, bekannt geben zu können, dass es mehr Tourtermine mit ehemaligen wichtigen wegbegleitenden Musikern aus David Bowie’s Bands aus allen Dekaden für die Show „A BOWIE CELEBRATION“ geben wird. Alumni wie Earl Slick, Gerry Leonard, Carmine Rojas und Mark Plati folgen Garson. Termine für diesen unvergesslichen und von Kritikern gelobten Abend mit Bowies Songs – zusammen mit Weltklasse-Sänger*innen wie Bernard Fowler, Gaby Moreno und Joe Sumner und einem wechselnden Mix aus Bowies Hits und wichtigsten Liedern, stehen ab Januar 2019 auf dem Programm – einer davon am 24.01. in der Kantine in Köln!

Keyboarder und Bandleader Mike Garson, der am Längsten Mitglied in Bowie’s Band war und mit ihm sowohl bei seinem ersten wie bei seinem letzten Konzert in den USA, sowie bei 1000 Konzerten überall in der Welt, gespielt hat, sagt: „This is a dream band with each member at the top of their game. Add to that the world’s best fans singing and dancing along with us and the power of David’s music stays alive with the same intent as when we played with him.”

Die Band setzt sich zusammen aus dem legendären Gitarristen Earl Slick, der mit Bowie an bahnbrechenden Alben wie Diamond Dogs, Young Americans and Reality zusammengearbeitet hat; Bowies Gitarrist und Bandleader Gerry Leonard (A Reality Tour); dem Bassisten von Bowie’s Let’s Dance / Serious Moonlight – Tour Carmine Rojas; und Mark Plati, dem Gitarristen und Produzenten, der auch ein Mitglied in Bowies Band sowie Musikdirektor und Produzent war. Sie alle vereinen über 30 Jahre Erfahrung im Aufnehmen, Schreiben und Spielen mit Bowie.

Earl Slick: “I’m having a blast with these shows. It’s so great to play with this amazing band of alumni who were there with David going all the way back. When I see the looks on the faces of the audience at our shows I see the value in what we’re doing. Mission accomplished!”

Gerry Leonard: “I am super excited to be continuing to bring David’s music to his loyal fans with A Bowie Celebration. The combination of having his real band playing his music for his dedicated fans makes for a truly special night every time. It’s such a wonderful way to keep David’s memory and musical legacy alive.”

Carmine Rojas: “It is really inspirational to witness how excited the audience gets with each song we play. It’s like people are reminded how prolific David’s music was and they can’t stop singing and dancing. Fans can’t believe they are actually hearing the music as it was originally recorded by original musicians of David’s bands. That’s what sets this apart from anything else. It’s truly a spiritual event. I can’t wait to continue the Celebration!”

Mark Plati: “It’s a pleasure to reunite with bandmates to perform the music we played with David. The response from the audience is a nightly reminder of how much his music still touches people. For those of us who had the privilege of playing with David, it’s a joy to be able to share it with audiences and each other.”

Gaby Moreno: “It’s a dream to be a part of the celebration of David Bowie’s monumental legacy. Each night I pinch myself when I look around the stage and witness the world class musicians who played with him. This show is a musical experience unlike any other!”

Joe Sumner: “This band of Bowie alumni is full of people that David himself trusted to bring his visions to life. Now they’re the perfect stewards to keep his spirit alive and it’s such an honor to be part of it.”

Bad Suns @ YUCA
Jan 24 um 20:00

Mit enorm viel Verve und dichter Dringlichkeit lässt das kalifornische Quartett Bad Suns die kompositorischen Qualitäten der 80er-Jahre wieder aufleben und verbindet diese mit einer zeitgemäßen Alternativerock-Attitüde. Die 2012 gegründete Band blickt bislang auf eine EP und zwei Alben und konnte sich damit eine treue Fanbasis in den USA erspielen. Nachdem das letzte Album „Disappear Here“ bereits 2016 erschien, darf man voraussetzen, dass der unlängst veröffentlichte neue Song „Away We Go“, eine kraftvolle Rock-Hymne mit hervorragender Melodie, der Vorbote auf ihr kommendes, drittes Album ist. Zwischen dem 22. und 24. Januar kommen Bad Suns für zwei Konzerte in Berlin und Köln nach Deutschland.

Als sich die Bad Suns 2012 in Südkalifornien zusammen fanden, teilten die vier Mitglieder Christo Bowman (Gesang), Gavin Bennett (Bass), Miles Morris (Schlagzeug) und Ray Libby (Gitarre) eine große Leidenschaft: Jene zu den Postpunk- und NewWave-Bands der späten 70er- und frühen 80er-Jahre. Gemeinsam vertieften sie sich in die Alben von Elvis Costello, The Cure, The Clash und andere Künstler, die zu ihrer Zeit den Soundtrack für eine Jugend lieferten, die mit den Ängsten der damaligen Moderne im Konflikt standen. Insbesondere die tiefe Melancholie und kompositorisch dichte „Bitter-Sweetness“ adaptierten die vier Musiker und schufen durch Zuhilfenahme von drückendem Alternativerock eine zeitgemäße Version dieser besonderen Form von Rockmusik.

Von Anbeginn war ihnen damit beachtlicher Erfolg beschieden. Gleich die erste Single „Cardiac Arrest“ stieg 2013 in den US-Alternative wie auch in den US-Rock-Charts bis in die Top 30, die begleitende Debüt-EP „Transpose“ brachte es ebenfalls auf beachtliche Charts-Platzierungen. Damit war der kommerzielle Boden bereitet für ihr Debütalbum „Language & Perspective“, das im Sommer 2014 sodann bis auf Platz 24 der US-Billboard Charts kletterte. Im Anschluss zeigte die Band eine Qualität, die ihnen bis heute immer neue Fans einbringt: einen außergewöhnlichen Live-Ethos. Mit teils nur kurzen Unterbrechungen tourten Bad Suns die nächsten Jahre immer wieder mit anderen Künstlern durch Nordamerika.

Durch diese enorme Live-Aktivität verzögerte sich auch der Release ihres zweiten Albums einige Male. Letztlich erschien „Disappear Here“ Ende 2016 und zeigte eine stilistische Weiterentwicklung: Die stilistische Anlehnung an ihre großen Helden wurde auf gelegentliche, geschickt eingestreute Zitate reduziert; Bad Suns fanden mit der Platte vielmehr ihren ganze eigenen, unverwechselbaren Signature Sound. Viele weitere Tourneen und zwei Jahre später kündigen sie nun mit dem mitreißenden neuen Song „Away We Go“ indirekt den nächsten Longplayer an, von dem man erwarten darf, dass die vier Musiker viel von ihrer überbordenden Live-Energie auch in die Studiosituation übertragen haben. Der Track macht jedenfalls mächtig viel Geschmack auf neue mitreißende Songs zwischen dem Besten der 80er und dem Druckvollsten von heute.

Muff Potter @ Live Music Hall
Jan 24 um 20:00

Foto: Felix Gebhard

Nachdem Muff Potter am Montag ihr Comeback auf die Konzertbühnen verkündet haben, waren bereits Minuten nach Vorverkaufsstart alle Karten vergriffen. Der Ansturm war so groß, dass bei dem Hamburger Label Grand Hotel van Cleef zwischenzeitlich der Ticketserver zusammenbrach.

Für die, die keine Karten mehr bekommen haben, gibt es aber gute Neuigkeiten: Die Shows in Köln und München werden auf Grund der hohen Nachfrage in größere Hallen hochverlegt. Zudem kommt in Leipzig noch ein kleines Restkontingent an Karten in den Verkauf.

Wüsste man es nicht besser – und stünden diese Sätze in einem Buch, so einem, wo ein mächtig sprachbegabter Musiker aufregende Momente seiner Biografie zur Vorlage furioser Fiktion nimmt, und dann mit Gedanken und Figuren herrlich fliegen geht, so jemand vielleicht wie der weithin gefeierte Selfmade-Romancier Thorsten Nagelschmidt aka Nagel – hielte man den folgenden Satz zweifellos für reine Fantasie, denn nichts schien absurder: Muff Potter kehren zurück auf die Konzertbühnen! Tatsächlich und in Farbe und Fleisch und Blut! Und das gleich für sieben Konzerte deutschlandweit. Nach fast einem Jahrzehnt konsequenter Stille, mit den Original-Protagonisten, mit der Wut von damals und all diesen Songs, die sehr vielen sehr guten Menschen im Deutschland des Neumillenniums zum Ausdruck der eigenen Widersprüchlichkeit und Fehlerhaftigkeit wurden. Die sieben Alben und zahllosen EPs und Singles, die Muff Potter zwischen 1996 und 2009 veröffentlichten, gerieten weit über die Szene hinaus zu wahren Manifesten einer textlich wie kompositorisch selten klugen Punk-Dringlichkeit, zu scharfzügigen, entlarvenden, aber auch selbstgeißelnd introspektiven Sturmböen der Wahrhaftigkeit. Anfangs ebenso stark vom Geist des frühen Politpunks Marke Slime, …But Alive oder EA80 geprägt wie vom krachenden und bisweilen scheppernden Alternative-Rock zwischen Dinosaur Jr., Hüsker Dü oder Fugazi, entwickelten sich Muff Potter unter der Ägide ihres Sängers, Gitarristen und Texters Thorsten Nagelschmidt zu wahren Meinungsführern der deutschen Subkultur und geradezu literarischen Meistern der feinen Beobachtung. Nicht nur textlich, auch klanglich und ästhetisch: Beginnend mit dem dritten Album „Bordsteinkantengeschichten“ verließ das Quartett, das sich schon 1993 in Rheine aus den Resten verschiedener Bands gegründet hatte, immer mehr mit freudvollem Vorsatz die angestammten Punk-Wurzeln, spielte auf jedem weiteren Album mit neuen, zusätzlichen Instrumenten, Intensitäten und Inspirationen und schuf damit einen unverkennbaren Muff Potter-Sound. Selbst der schwierige Spagat zwischen überzeugter DIY-Attitüde – sie hatten bereits zur Veröffentlichung ihres Debütalbums mit Huck’s Plattenkiste ihr eigenes Label gegründet – und dem Flirt mit dem Big Biz in Form eines Vertrags mit dem Marktführer Universal gelang über zwei Alben und brachte neue Nuancen in Text und Ton, ohne ihre treu verfolgten Werte von entlarvend aufrichtiger Musik zu verwässern. Trotzdem kehrten Muff Potter 2009 mit „Gute Aussicht“ stilistisch und geschäftlich wieder zurück in ihre natürliche Keimzelle der Subkultur und in ihre Rolle als pointierter Stachel im allzu schalen Pop-Fleisch. Und doch: Mit dieser Platte, die vielen Fans seit den Frühwerken als die unmissverständlichste gilt, schloss sich der Kreis für Muff Potter. Denn Nagel, der bereits 2007 seinen autobiografischen Debütroman „Wo die wilden Maden graben“ veröffentlicht hatte, fand im Schreiben eine stärkere Kraft und dringende Notwendigkeit. Entsprechend wurde stets von allen Mitgliedern die Möglichkeit einer Wiedervereinigung verneint; es schien ausgemacht, dass Muff Potter für immer ein Ereignis unserer Erinnerung bleiben. Ironischerweise brachte ausgerechnet eine Lesung Nagels, der mit seinem aktuellen, dritten Roman „Der Abfall der Herzen“ sein bislang persönlichstes Buch schrieb und es deshalb erstmals unter seinem wahren Namen Thorsten Nagelschmidt veröffentlichte, eine auch für die Hauptakteure ungeahnte Wendung: Ende Februar standen während seiner Lesung im Berliner Festsaal Kreuzberg plötzlich drei Viertel der Band gemeinsam auf der Bühne und spielten einige Songs zur nachgerade ekstatischen Freude aller Anwesenden. Was nur als einmaliges Bonbon gedacht war, entwickelte über die letzten Monate offenbar eine Eigendynamik, die den Beteiligten neuen Schub verlieh, wie sie selbst lakonisch kommentieren: „Unser Schlagzeuger hat sein Schlagzeug wiedergefunden. So führte eins zum anderen.“ Und deshalb nun also die Sensation: Muff Potter sind wieder da. Für sieben Konzerte – und sie bringen obendrein ihre Alben als neu gepresste Vinylversionen mit, neben einer ganz neuen Muff Potter-Compilation auf CD und Vinyl, die viele, selbst dem beinharten Fan teils unbekannte rare Tracks und Alternativ-Versionen vorstellt. Und prompt fühlt sich die Welt etwas weniger kalt, unwirtlich und abweisend an.

Walking On Cars @ Luxor
Jan 24 um 20:00

In vollkommener Abgeschiedenheit an der Südwestküste Irlands bildete sich aus fünf engen Schulfreunden vor acht Jahren das Quintett Walking On Cars, das in Großbritannien gleich mit den ersten Singles, „Catch Me If You Can“ und „Two Stones“, sowie mit ihrem 2016 veröffentlichten Debütalbum „Everything This Way“ für großes Aufsehen sorgte. Album und Singles kletterten in die Top 30 der Charts u.a. in England und Deutschland, in Irland stieg „Everything This Way“ gar bis an die Spitze der Hitlisten. Als noch erfolgreicher erwies sich die Single „Speeding Cars“, die mit Top-20-Platzierungen in zahllosen Ländern zu einem europaweiten Hit avancierte. Nach ihren mitreißenden Shows im Rahmen einer ausgedehnten Europa-Tournee kehrte die Band zurück nach Irland, um die Songs für das zweite Album zu schreiben. Jenes wird nun unter dem Titel „Colours“ am 12. April 2019 europaweit erscheinen. Bereits am 24. Januar wird der deutsche Fan Gelegenheit bekommen, im Rahmen einer intimen Clubshow in Köln erste Songs dieses kommenden zweiten Werks live zu erleben.

Fünf Freunde sollt ihr sein: Dieses Idealkonzept einer Band-Neugründung trifft auf Walking On Cars in dringlicher Weise zu, denn Sänger Patrick Sheehy, Gitarrist Dan Devane, Keyboarderin Sorcha Durham, Bassist Paul Flannery und Schlagzeuger Evan Hadnett kennen sich bereits seit frühen Kindertagen. Drei der fünf gründeten bereits im Alter von zwölf Jahren ihre erste gemeinsame Band. Ganz überraschend ist dies nicht, denn in ihrem Heimatdorf Dingle auf der gleichnamigen Halbinsel im Südwesten Irlands, gibt es für junge Menschen so gut wie keine Ablenkung. Und so vergruben sich die fünf Teenager gemeinsam in ihren Kinderzimmern und schrieben erste Songs.

Dingle mag klein sein – doch um sich voll und ganz auf die Musik zu konzentrieren, verließen die fünf Freunde ihr Dorf und mieteten sich für sechs Monate ein Cottage, fernab jeder Zivilisation. Es gab weder Internet noch Telefon, sondern nur die fünf Freunde und ein Wohnzimmer voller Instrumente, in dem sie sämtliche Songs ihres Debütalbums komponierten. Derart abgeschieden, fanden Walking On Cars einen ganz eigenen Blick auf die aktuelle Musik, unbeeinflusst von Trends und Ästhetiken. Bewaffnet mit Texten, die alles von Zärtlichkeit bis Schmerz abdecken, Klangwelten, die eben noch ganz verhalten und sanft wirken, um schon im nächsten Moment aufzubrechen und in allen Farben der Welt zu explodieren, und Vocals, die vor lauter Leidenschaft und Verlangen an den Rande des Kontrollverlusts zu kommen scheinen, zogen Walking On Cars schließlich los in die Welt.

Gleich ihre erste Single „Catch Me If You Can“ stieg auf Platz 27 der irischen Charts, hielt sich über 20 Wochen in den Top 100 und kletterte auf Platz 1 der irischen iTunes-Charts. Die zweite Single „Two Stones“ stieg einige Monate später bis auf Platz 12 der Single-Charts ihrer Heimat und konnte innerhalb weniger Wochen mehr als eine Million Klicks auf YouTube verbuchen. Entsprechend stieg das Debütalbum „Everything This Way“ in Irland sofort an die Spitze der Charts und wurde von allen bedeutenden Fachmedien Englands in den höchsten Tönen gelobt. Als ihr Debütalbum Ende März auch außerhalb Großbritanniens erschien, wurden Walking On Cars schnell zu einem der meistbeachteten Newcomer Westeuropas.

Nun folgt am 12. April 2019 das zweite Album „Colours“. Sowohl in ihrem eigenen Studio im irischen County Kerry als auch in den legendären RAK Studios in London und den Angelic Studios bei Banbury aufgenommen, trifft es der Titel tatsächlich sehr gut: Man hört darauf eine deutlich erweiterte Palette an Klängen, etliche Schattierungen, Emotionen und Styles vereint der kaleidoskopisch angelegte neue Longplayer, auf dem Walking On Cars ihre Indie- und Alternative-Wurzeln auch mit ganz anderen Sounds kombinieren.

Jan
25
Fr
2019
Charles Esten @ Carlswerk Victoria
Jan 25 um 19:30

Das Konzert von CHARLES ESTEN am 25.01. wurde wegen der großen Nachfrage von der Kantine ins Carlwerk Victoria verlegt. Tickets bleiben gültig.

Seitdem der Star der US-TV-Serie „Nashville“ sich seit dem Ende der sechsten Staffel im Sommer dieses Jahres auf die Musik konzentriert, scheint sich eine zweite Karriere für den 52-Jährigen anzubahnen: Nach seinem erfolgreichen Live-Debüt hierzulande im Juni 2018 in den Medienstädten Berlin, Hamburg und Köln gibt es im Januar 2019 mit einer fünf Termine umfassenden Tour einen großen Nachschlag. Charles Esten tritt dabei in folgenden Städten auf: in Hamburg am 23. Januar 2019 im Docks, in Köln am 25. Januar 2019 in der Kantine, in Hannover am 27. Januar 2019 im Capitol, in Berlin am 28. Januar 2019 im Heimathafen und in München am 29. Januar 2019 in der Muffathalle. Special Guest der Tour ist Roads & Shoes.

Der 1965 in Pittsburgh/Pennsylvania geborene Schauspieler ist zuallererst studierter Ökonom. Während seiner Zeit am William And Mary College in Williamsburg/Virginia (bis 1987) ist Charles Esten allerdings auch Mitglied einer populären Band namens N’est Pas. Neben der Musik beginnt er kleine Rollen als Schauspieler anzunehmen, u.a. spielt er in der finalen Staffel von ‚Eine schreckliche nette Familie‘ den Verlobten von Kelly Bundy. Anfang der Neunziger siedelt er nach London über und gehört als Hauptdarsteller Buddy Holly zum Ensemble des Musicals ‚Buddy‘, tritt u.a. vor der Queen auf. 1992 nimmt Esten an der BBC-Comedy-Show ‚Whose Line Is It Anyway?‘ teil, zieht aber 1994 zurück in die Staaten. Dort ist er ab dann in zahlreichen Fernsehserien zu sehen, u. a. in ‚Star Trek: Raumschiff Voyager‘ und ‚Superman – Die Abenteuer von Lois & Clark‘ (beide 1996). In dem Kriminalfilm ‚Mord ohne Erinnerung‘ (1997) spielt er neben Hilary Swank als Ehefrau einen Mann, der im Zustand von Somnambulismus seine Schwiegermutter tötet. In der Dystopie ‚Postman‘ (1997) von und mit Kevin Costner ist er der Ehemann von Abby (Olivia Williams), im Thriller ‚Thirteen Days‘ (2000) ist Esten erneut an der Seite von Kevin Costner zu sehen. Im Filmdrama ‚Save It For Later‘ (2003) spielt er neben Theresa Russell und Craig Sheffer eine größere Rolle. Auch in Serien wie ‚Emergency Room‘, ‚The Office‘, ‚NCIS: Los Angeles‘, ‚The Mentalist‘ oder ‚Jessie‘ wird er eingesetzt. In der Komödie ‚Swing Vote‘ (2008) agiert er ein weiteres Mal neben Oscar-Preisträger Kevin Costner. 2013 nimmt er an der US-Promi-Version von ‚Wer wird Millionär?‘ teil und gewinnt 500.000 Dollar für einen wohltätigen Zweck. Seitdem er 2012 als einer der Hauptcharaktere in dem TV-Drama ‚Nashville‘ als Deacon Claybourne agiert, kann er Schauspielerei und Musik endlich unter einen Hut bringen. Er singt und schreibt zahlreiche Songs selbst, die auch auf den Soundtracks der jeweiligen Staffeln veröffentlicht werden. Mehrere Singles werden Charterfolge: 2012 sind es die Duette „Undermine“ (mit Hayden Panettiere, Platz 35 der Billboard-Country-Charts) und „No One Will Ever Love You“ (mit Connie Britton, Platz 36). 2013 landet „This Town“, sein Duett mit Clare Bowen, auf Platz 41. Der letzte Einstieg gelingt ihm mit „Sanctuary“ (zusammen mit Lennon & Maisy) auf Platz 17.

Seit sieben Jahren lebt Esten mit seiner Frau Patsy und den drei Kindern in Nashville, ist ein gern gesehener Gast im dortigen altehrwürdigen Grand Ole Opry House; dort feiert er im Sommer seinen 100. Auftritt. Im selben Monat wird ihm im amerikanischen TV die Urkunde für seinen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde übergeben. Charles Esten ist seitdem offiziell der Musiker mit den meisten regelmäßig veröffentlichten Singles: Während seiner Aktion „Every Single Friday“ brachte er bis jetzt 54 Singles in 54 Wochen digital auf den Markt. „Ich hatte keine Ahnung, welche Herausforderung dieses Projekt oder wie unglaublich erfüllend es sein würde, oder dass ich etwas über ein Jahr später #EverySingleFriday mit 54 Singles beendet haben würde. Ich hatte natürlich auch überhaupt keine Idee, dass es dafür einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde geben würde.“

Indie.Cologne.Fest Winter-Edition @ Subway
Jan 25 um 19:30

Dieses Jahr findet zum 3. Mal die Indie.Cologne.Fest Winter-Edition im Kölner Club-Subway statt und in verschiedenen Ecken wird wieder ein buntes Programm aus lokalen Indie-Acts, von Folk, Ska, Soul, Hip Hop über Rock bis Elektro, geboten.

Mit Belitzki, Komplizen der Spielregeln, Mondo Mashup, The Mañana People & Les Spezialgäste 

Aftershow mit den DJ´s Caroline Crystalline (Blue Shell,Tsunami Club), Frank Schampus (Don’t Tell Dad, SchereSteinPapier) und King Kalk an Reglern (Sænder, Rave-O-Lution macht Schule, Indie.Cologne.Events).

Mike Yung @ Luxor
Jan 25 um 19:30

Mike Yung singt seit mehr als 30 Jahren in den U-Bahn Stationen New Yorks. 2016 wurde der bis dato noch unbekannte Sänger zum viralen Hit. Innerhalb einer Woche wurde das Video, auf dem er „Unchained Melody“ The Righteous Brothers singt , über 2 Millionen Mal geklickt. Seine Teilnahme an der 12. Staffel „America’s Got Talent“, bei der er es bis ins Halbfinale schaffte, brachte ihn letztendlich auch auf die Fernsehbildschirme der Nation. Ein Jahr später, 2018, tauschte der soulige R&B Sänger die U-Bahn gegen die großen Bühnen und ging erstmalig auf Tour.

Rudimental @ Live Music Hall
Jan 25 um 19:30

Rudimental ist ein vierköpfiges Musikkollektiv aus dem Londoner Stadtteil Hackney. Der Stil der Band vereint Drum and Bass und elektronische Musik. Seit jeher sprengen sie beherzt die Genregrenzen – und das mit großem Erfolg. Bis heute hat die BRIT-Award-ausgezeichnete Band allein in Großbritannien mehr als 2,6 Millionen Singles verkauft. Ihr Doppel-Platin-ausgezeichnetes Debütalbum „Home“ erschien 2013 und brachte ihnen neben begeisterten Kritiken eine Nominierung für den Mercury Prize ein. Im Herbst 2015 folgte das UK #1-Album „WE THE GENERATION“, das den weltweiten Smash-Hit „Lay It On Me“ feat. Ed Sheeran enthielt. Der Track erlangte Gold-Status in Deutschland, dazu kommen Doppel-Platin-Auszeichnungen in Australien, Neuseeland, Schweden und Italien, Platin-Status in Großbritannien, Kanada und Dänemark und weitere Gold-Auszeichnungen in den USA, Spanien, Finnland und Norwegen.

Dem Multikulti-Kollektiv Rudimental ging es schon immer darum, mit seiner Musik Brücken zwischen den Menschen zu schlagen, Gemeinsamkeiten zu betonen und dabei, ganz wichtig, auch die Unterschiede zu respektieren. Am 25. Januar erscheint nun das neue Album „Toast To Our Difference“. Die Songs auf „Toast To Our Differences“ entstanden in dreijähriger Arbeit. Geschrieben als eine ausdrückliche Feier der Diversität und ein Zusammenkommen musikalischer Kulturen und Genres, präsentiert sich das BRIT-Award-ausgezeichneten Kollektiv einmal mehr als Genre-sprengende Band, die das Gesicht von Dance Music fortwährend verändert. Dazu gehört auch, dass Rudimental auf ihrem Album einmal mehr spannenden Newcomer-Stimmen eine Plattform geben, darunter neben den oben genannten u.a. Maleek Berry, RAYE, Kojey Radical, Kabaka Pyramid, Ladysmith Black Mambazo, ein einzigartiger, 5-fach Grammy-ausgezeichneter Männerchor aus Südafrika, sowie von der hoch gehandelten Soul-Sängerin Yebba, die Stars wie Ed Sheeran und Sam Smith zu ihren großen Fans zählt.

Ella Endlich @ Christuskirche Bochum
Jan 25 um 20:00

Foto : Felix M. Weber

Gereift, geerdet, eigenständig und doch frisch, sympathisch und modern, mit einem sehr eigenen unverwechselbaren Mix aus Dance, Pop und Schlager, so präsentiert sich Schlagersängerin Ella Endlich heute ihrem Publikum.

Alles begann vor genau 10 Jahren, als sie unter dem Name Ella Endlich im November 2009 den Song “Küss mich, halt mich, lieb mich” veröffentlichte.
Ihre deutschsprachige Interpretation zur Filmmusik von “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” des Komponisten Karel Svoboda war die erste, die von den Erben autorisiert wurde.
Das Lied erreichte Platz 12 der deutschen Charts. Die Single wurde mit der Goldenen Schallplatte ausgezeichnet, und Endlich trat damit in diversen deutschen Fernsehsendungen auf.

2010 erschien ihr erstes eigenes Album als Ella Endlich. “Da” erreichte Platz 53 der deutschen Hitparade, mit ihrem Song “Adrenalin” vom vierten Album “Träume auf Asphalt” nahm sie an der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2016 teil.

Im Jahr 2018 saß Ella Endlich in der Jury des RTL-Dauerbrenners „DSDS“ an der Seite von Pop-Titan Dieter Bohlen und wird seitdem von der Presse und dem Publikum als erfolgreiche Schlagerpop-Sängerin gefeiert.

Menschen mit Musik berühren, sie einen Abend lang aus ihrem Alltagsstress entführen – so lautet das Motto ihrer aktuellen Tour „Endlich Ella Live“, die sie am 25.Januar auch noch Bochum führen wird.

Ein zauberhaftes musikalisches Livekonzert mit Band, bei dem auf wunderbare Weise Bewährtes und Neues aus Ellas musikalischer Schatztruhe in einer berührenden Live-Show aufeinander treffen wird. Mit im Gepäck ihr aktuelles Album “Im Vertrauen”, das im letzten September erschienen ist.

Matthias Schweighöfer @ LANXESS arena
Jan 25 um 20:00

Foto: David Daub

Mit Lachen Weinen Tanzen war Matthias Schweighöfer 2017 erstmals live unterwegs. Sein allererstes Konzert spielte er im Berliner Tempodrom. Ein Heimspiel vor ausverkauftem Haus. Mit Band und Orchester. Es ist echt interessant zu sehen, wie nervös ich jedes Mal wieder bin. Wie früher im Theater, da hatte ich immer Angst den Text zu vergessen. Aber wenn am Ende das ganze Publikum im großen Chor das Lied Fliegen mitsingt, ist das der Wahnsinn und entschädigt für sämtliches Lampenfieber.

Daran hat sich nichts geändert. Matthias Schweighöfer verfolgt seine Leidenschaft, Musik zu machen weiter. Und so wird er im Januar und Februar 2019 zusammen mit seiner achtköpfigen Band wieder auf Tournee gehen und Popmusik spielen, wie geschaffen zum Mitklatschen, Mitschwelgen und Mitsingen.

 

Ralf Schmitz: Schmitzeljagd @ Arena Kreis Düren
Jan 25 um 20:00

„Ich hab´ den schönsten Beruf der Welt“, sagt Ralf Schmitz. Und wir haben dank Ralf den schönsten Feierabend der Welt, denn der Comedy-Star liebt es, auf der Bühne zu stehen und unseren Alltagsstress in Gelächter zu ertränken.

Voller Energie titscht der Humor-Flummi dabei von Pointe zu Pointe, erfüllt ein Arsenal an krassen Figuren in kunstvollen ‚Ein-Personen-Sketchen‘ mit Leben und sorgt dazu mit einzigartigen Impros für endlose Lachattacken und unvergleichliche Momente.

Und weil unsere moderne Welt eine hektische Schnitzeljagd nach Glück ist, heißt sein neues Programm Schmitzeljagd. Wie ein dünner Garfield auf Speed setzt sich der Vollblutentertainer diesmal mit dem „Abenteuer Leben“ auseinander und sucht nach Antworten auf Fragen wie: „Warum ist jung sein heute so ein Stress – und warum will dann trotzdem niemand alt werden?“ oder: “Wie schaffe ich es bloß, tatsächlich jede Serie zu gucken, die mir empfohlen wird?“

Ob es um den Bus geht, den ich knapp verpasst habe, den Sportrekord, den ich nicht mehr ganz so knapp verpasst habe, oder um die Traumfrau, deren Freund MIR eine verpasst: Glück ist zeitlos, aber Zeit ist Geld und Geld allein macht auch nicht glücklich, also hat das mit der Beförderung noch Zeit, Glück gehabt. Fahr ich in Urlaub oder in die Autowaschanlage? Brauche ich überhaupt ein schöneres Auto, oder tut‘s auch eine schlechtere Brille?

Auf der Suche nach dem Unsinn des Lebens schlägt Ralf wilde Haken und streut wahnwitzige Pointen aus. Aber egal, wohin er uns mit seinen verrückten Geschichten und überraschenden Showeinlagen führt: Der Weg ist das Ziel, und das Ziel ist ein unvergesslicher Abend!

Eine echte Schmitzeljagd eben.

Jan
26
Sa
2019
Mario Barth @ Westfalenhalle 1
Jan 26 um 19:00

Foto: Mayk Azzato

„Männer sind faul, sagen die Frauen“ – 800.000 Fans haben Mario Barth auf seiner letzten Tour erlebt. Jetzt kehrt der King of Comedy mit einem brandneuen Bühnenprogramm zurück: „Männer sind faul, sagen die Frauen“. Die Tour startet am 08. März 2018 in Wetzlar. Über 60 Shows quer durch die größten Arenen Deutschlands stehen im ersten Jahr auf dem Programm. Und auch diesmal weiß der größte Paartherapeut der Galaxis wieder Erstaunliches und Absurdes aus dem Beziehungsalltag von Frauen und Männern zu berichten.

Mit seiner scharfsinnigen Beobachtungsgabe ist er zu der Erkenntnis gekommen: „Männer sind faul, sagen die Frauen“. Das heißt natürlich noch lange nicht, dass das stimmt. Aber mal Hand aufs Herz! Jeder Mann kennt das: Wenn ein Freund anruft, machst Du eben mal den Keller fertig, da wird ein Fundament gegossen, die Fußbodenheizung ist ganz schnell gemacht, das Dach ist repariert und wenn er noch irgendwo ein Fenster haben will, dann baust Du auch das noch ein. Aber wehe Deine Liebste fragt zu Hause, ob Du ein Bild aufhängen kannst! Da kann es schon mal vorkommen, dass das Bild nach fünf Jahren, wenn Du ausziehst, immer noch hinter dem Schrank steht. Wobei man da als Mann sagen kann: „Ein Glück, dass ich das Bild nicht angebracht habe, sonst hätten wir jetzt ein Loch mehr in der Wand!“

Mario erzählt von Erlebnissen mit Handwerkern, die jeder kennt und wir erfahren, warum in seinem Badezimmer eine komplett neue Decke eingezogen wurde, obwohl er nur eine Lampe anbringen wollte. Wäre er doch lieber faul geblieben!

Alligatoah @ LANXESS arena
Jan 26 um 19:30

Wein-Schlaftanletten Teil 5

Alligatoah ist seit Jahren auf den großen Bühnen des Landes zu Hause. Das Scheinwerferlicht ist seine Sonne, die Bretter, die die Welt bedeuten, sein Wohnzimmer. Nach der restlos ausverkauften Himmelfahrts-Kommando-Tour folgte die heimelige Akustiksause Akkordarbeit, die Alligatoah 2018 zusammen mit Sebel auch auf die Festivalbühnen brachte.

Oder eher brachte Alligatoah den Untergrund in Form einer Kanalisation auf die Festivals. Im Jahr 2019 ist Alligatoah also wieder zurück auf den großen Bühnen, in seinem zu Hause! Wie immer, hat der Künstler sich höchstselbst um die Einrichtung seines Heimes gekümmert, wieder mal darf sich der Zuschauer von einer eigenen Welt des Tausendsassas Alligatoah verzaubern lassen. Als Gastgeschenk reicht er frisches Liedgut seines neuen Albums „Schlaftabletten, Rotwein V“ und exquisite Klassiker seines Schaffens. Alligatoah findet das Heimweh in der Ferne, auf der „Wie Zuhause Tour 2019“. Ich fühl‘ mich wie zu Hause – doch zu Hause will ich weg!

Jan
27
So
2019
A Tribute To Sinatra & Friends @ Konzerthaus Dortmund
Jan 27 um 19:00

Foto: Andy Juchli

The Rat Pack is back! Seit der Deutschland-Premiere von „Sinatra & Friends“ im Januar 2016 begeistern die drei Briten Stephen Triffitt, Mark Adams und George Daniel Long alias Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr. deutschlandweit in ausverkauften Theatern ihr Publikum und Kritiker. Mit „A Tribute To Sinatra & Friends“ bringt die Erfolgsshow ab Ende Dezember 2018 endlich wieder die größten Showlegenden aller Zeiten – auch bekannt als das berühmt-berüchtigte „Rat Pack“ – zurück nach Deutschland und in die Schweiz.

Die frühen 60er waren die Zeit des „Rat Pack“ und Las Vegas ihre Stadt. Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr. drehten dort Filme und gaben zahlreiche Konzerte. Sinatra, Martin und Davis Jr. gehörten zu diesem Zeitpunkt bereits zu den populärsten und wichtigsten Entertainern des Landes. Ihre gemeinsamen Live-Auftritte, vorzugsweise im Sands Hotel, waren die Showbiz-Attraktion des Glückspielparadieses Las Vegas und absoluter Publikumsmagnet. Die Mischung aus kabarettistischen Dialogen – zwischen den Entertainern und mit dem Publikum – sowie die Darbietung ihrer weltberühmten Songs war auch die Geburtsstunde des modernen Entertainments.

Die drei Darsteller Stephen Triffitt (Frank Sinatra), Mark Adams (Dean Martin) und George Daniel Long (Sammy Davis Jr.) nähern sich diesen drei Showgiganten weit über das reine Look Alike hinaus und überzeugen mit ungewöhnlichem Talent. In ihrer Show „A Tribute To Sinatra & Friends“ versetzen sie ihre Zuschauer mit augenzwinkernder Political Uncorrectness, unverwechselbarem Big Band Swing, schönen Frauen und dem obligatorischen Whiskeyglas in der Hand in die glamouröse Ära der 60ger Jahre am Strip in Las Vegas, als sich dort die Showgrößen Hollywoods die Klinke in die Hand gaben. Im Gepäck unsterbliche Evergreens wie „My Way“, „Mr. Bojangles“, „New York, New York“, „That’s Amore“ und viele mehr.

Begleitet von einer neun-köpfigen Big Band und drei großartigen Sängerinnen und Tänzerinnen, den „Golddiggers“, gelingt es den begnadeten Sängern und Schauspielern ihrem Publikum die Illusion zu verschaffen, einmal im Leben die drei größten Entertainer aller Zeiten leibhaftig erlebt zu haben.

Don Broco @ Die Kantine
Jan 27 um 20:00

Das Konzert von DON BROCO am 27.01.2019 wurde wegen der großen Nachfrage vom Club Volta in die Kantine verlegt. Karten bleiben gültig!

Mit seiner fein austarierten Mischung aus Post-Hardcore, groovigem Alternative Rock und mitreißenden Pop-Hooks hat sich das aus Bedford stammende Quartett Don Broco in die Herzen der britischen Rock-Fans gespielt. Vom Metal-Head bis zum Punkrocker kann sich jeder Hörer von Musik härterer Gangart auf den druckvollen Sound des Vierers einigen, was ihnen zu beachtlichen Erfolgen in England verhalf: Bereits ihr zweites, 2015 veröffentlichtes Album „Automatic“ kletterte bis auf Platz 6 der UK-Charts, das neue im Februar erschienene Album „Technology“ knackte nun erstmals die Top 5 der Albumcharts in ihrer Heimat. Nach den umjubelten Terminen im Mai und August kommen Don Broco zwischen dem 24. und 27. Januar 2019 noch einmal für drei Konzerte in Berlin, Frankfurt und Köln nach Deutschland.

Sie kennen sich bereits seit frühen Schultagen und drückten gemeinsam die Highschool-Bank: Rob Damiani (Gesang, Elektronik), Luke Rayner (Bass), Simon Delaney (Gitarre) und Matt Donelly (Schlagzeug) trafen sich schon als Teenager regelmäßig im Proberaum, um ihren ganz eigenen Sound zwischen den verschiedenen Genres harter Musik zu finden. Anfangs noch stärker dem Metalcore zugewandt, findet sich in ihrer Musik mittlerweile eine wohlüberlegte Mixtur aus angriffslustigem Post-Hardcore, druckvollem Alternative Rock und kraftvollen Pop-Punk-Melodien, die das Publikum insbesondere im Konzert stets bedingungslos mitreißt. Zugute kommt ihnen dabei ihre Live-Präsenz, denn schon lange, bevor die Band überhaupt an die Aufnahme eines ersten Albums dachte, hatte sie schon mehrmals ganz Großbritannien bereist und kleine Clubs zum Kochen gebracht.

Zwischen 2008 und 2012 verbreitete sich die Kunde über ihre aufregende Live-Intensität behutsam, aber stetig. In dieser Zeit erschienen drei von Don Broco selbst produzierte, als Download veröffentlichte EPs, deren Qualität auch zahlreiche Plattenfirmen erkannten. Nach erfolgreichem Highschool-Abschluss und einem Bassistenwechsel – Luke Rayner entschied sich für einen konventionelleren Lebensweg und wurde durch Tom Doyle ersetzt – unterschrieben Don Broco 2012 einen Plattenvertrag. Das im August 2012 veröffentlichte Debütalbum „Priorities“ schaffte es bis auf Platz 25 der UK-Charts.

Auch im restlichen Europa sowie in den USA stieg die Beachtung für Don Broco kontinuierlich. Sicher auch dank ihres bezugsoffenen Stils, der es ihnen erlaubt, mit so gegensätzlichen Bands wie Young Guns, Your Demise, Billy Talent, Awolnation, 5 Seconds of Summer oder ONE OK ROCK auf Tour zu gehen und damit die unterschiedlichsten Fankreise für sich einzunehmen. Ob Punk-, Metal-, Hardcore- oder Pop-Hörer: Jeder kann in der Musik von Don Broco exakt die Elemente finden, die ihn persönlich begeistern. Dies gilt umso mehr für die Songs ihres aktuellen Albums „Technology“, das im Februar erschienen ist und in England unmittelbar die Top 5 eroberte. In jenen Stücken hat das Element der griffigen Pop-Hooks, die jeder mitsingen kann, noch weiter zugenommen – was man auf ihren intensiven Konzerten bestens beobachten kann, wenn das gesamte Publikum wie aus einer Kehle jede Zeile intoniert.

Durand Jones & The Indications @ artheater
Jan 27 um 20:00

Die US-amerikanische Musikpresse ist sich einig: Trotz des seit einigen Jahren anhaltenden Retro-Soul-Booms habe es bislang noch keine Platte gegeben, die die wahren Werte und Qualitäten des Sixties-Soul derart authentisch in die Moderne überführt wie das selbstbetitelte Debütwerk von Durand Jones & The Indications. „Zweifellos das tiefgründigste Soulalbum, das wir in den letzten Jahren gehört haben“, „Soul Music, die so sehr oldschool ist, dass sie glatt ein Auto mit Finnen am Heck fahren könnte“ oder „Jones dominiert mit seiner Stimme den Soul nach Belieben“ – das sind nur einige Zitate aus US-Medien, die die Begeisterung um den eigentlichen Saxofonisten Durand Jones und seiner vierköpfigen Begleitband beschreiben. Und tatsächlich entführt die Platte von Durand Jones & The Indications, die komplett live eingespielt und kaum nachbearbeitet wurde, in die besten Momente zwischen Sam Cooke, Marvin Gaye und Curtis Mayfield. Am 27. und 28. Januar 2019 kann sich der deutsche Soul-Fan einen Eindruck von dieser herausragenden Band und ihren Live-Qualitäten machen, im Rahmen zweier Shows in Köln und Berlin.

„Schon meine Großmutter hörte mich als Kind immer singen – und so steckte sie mich in den Kirchenchor. Eigentlich hatte ich am Singen gar kein Interesse, doch dann hörte der Kirchenorganist eines Tages meine Stimme aus dem Chor heraus und meinte: ‚Ich gebe dir einen Solosong.‘ Auch das wollte ich überhaupt nicht, doch dann sang ich ihn. Und die Leute flippten förmlich aus, sie tanzten und sprangen herum und überhäuften mich nach der Messe mit Geld sowie anderen Geschenken. Das war der Moment, wo ich dachte: Okay, vielleicht kann ich ja doch etwas daraus machen.“

So erinnert sich Durand Jones aus dem beschaulichen Dörfchen Hillaryville in Louisiana an seine ersten Erfahrungen als Sänger. Doch trotz dieser Eindrücklichkeit seines ersten Gesangsvortrags blieb der hochbegabte Musiker zunächst seinem Lieblingsinstrument, dem Saxofon, treu – und erlangte einen Abschluss in diesem Instrument an der Jacobs School of Music, einer Tochter-Hochschule der University of Indiana. Obendrein erhielt er als Solist auf dem Saxofon den renommierten Louis Armstrong Award. Auf der Hochschule lernte er während seines Studiums die vierköpfige Blues- und Soul-Band Charlie Patton’s War kennen, die nun unter dem Namen The Indications auch als Durands Begleitband agiert.

Gemeinsam fanden sie obskure alte Singles von heute längst vergessenen Bands wie The Ethics, The Brothers of Soul oder The Icemen, die ihnen als Blaupause für den eigenen Sound dienten. Darauf verschmelzen Sixties-Soul, Swing-artiges Crooning Marke The Rat Pack und Delta-Blues zu einem zeitlosen Amalgam, das eine besondere Qualität in den Mittelpunkt rückt: das Live-Spielen und Live-Klingen. What you hear is what you get in bester Stax- und Motown-Manier.

Seitdem Ende 2016 das herausragende selbstbetitelte Debütalbum von Durand Jones & The Indications erschienen ist – die neben Durand aus Aaron Frazer (Schlagzeug, Gesang), Blake Rhein (Gitarren), Kyle Houpt (Bass) und Justin Hubler (Hammondorgel) bestehen – spricht sich die Kunde dieser überwältigend intensiven Band immer mehr herum. Umso schöner, dass die Wiederveröffentlichung ihres Debütalbums, die im vergangenen März erfolgte, nun eine zweite CD mit einem kompletten Livekonzert bereit hält. Nun macht sich das Quintett daran, auch Europa im Sturm zu nehmen – dem Sturm eines hitzigen Retro-Souls, wie man ihn seit den 60s nicht mehr gehört hat. Das Saxofon kommt indes ebenfalls nicht zu kurz: Durand Jones spielt sein Lieblingsinstrument in gleich drei weiteren Bands, von denen wir in Zukunft sicher auch noch hören werden.

Swearin‘ @ Stereo Wonderland
Jan 27 um 20:15

Foto: Ali Donohue

Das Konzert von SWEARIN’ wurde vom 12.02. auf den 27.01. und ins Stereo Wonderland verlegt. Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr! Karten bleiben gültig!

Nach fünfjähriger Abstinenz melden sich Swearin’ eindrucksvoll mit ihrem neuen Album „Fall Into The Sun“ zurück, das Anfang Oktober auf dem legendären Merge Label erscheinen wird. Darauf verhehlen Allison Crutchfield (übrigens die Zwillingsschwester und langjährige musikalische Gefährtin von Waxahatchees Katie Crutchfield) und Kyle Gilbride, Gesang und Gitarre, Bassist Keith Spencer sowie Drummer Jeff Bolt gar nicht, dass einige Zeit ins Land gezogen ist, sondern setzen genau diese Erkenntnis in der Musik um: „Man wird älter, der Geschmack ändert sich, und was man tun möchte, ändert sich auch“, sagt Bolt. Dieser Wandel ist subtil, aber deutlich, und macht das neue Werk des Quartetts aus Philadelphia/New York/Los Angeles zu einem sehr erwachsenen Album. Swearin’ verabschieden sich in einem Stück namens „Big Change“ von ihrer alten Philly-Szene, in der sie groß geworden sind, und begeben sich in neue Gefilde. In „Dogpile“ singt Gilbride einen Satz, den wahrscheinlich jeder alternde Punk unterschreiben würde: „By pure dumb luck I’ve gotten where I’m going.“ Dabei sollte man jetzt nicht einen kompletten Richtungswechsel erwarten: „Fall Into The Sun“ ist immer noch Punk und immer noch straight, aber der Sound hat sich dank der neuen Offenheit verändert. Die Mitglieder von Swearin’ haben sich in der vergangenen halben Dekade offenbar neu kennengelernt und neues Vertrauen ineinander gefunden. Gleichzeitig ist da natürlich immer noch die rotzige Lässigkeit und der feine Humor, der die Songs immer ausgezeichnet hat: Swearin’ machen immer noch ordentlich Lärm, aber jetzt viel bewusster. Das darf man gerne auf der kommenden Tour im Februar erleben, wenn Swearin‘ mit ihrem neuen Album für drei Shows zu uns kommen.

Jan
28
Mo
2019
Fucked Up @ Luxor
Jan 28 um 20:00

Foto: John Londono

Das Konzert von Fucked Up am 28.01. wurde wegen der großen Nachfrage vom MTC ins Luxor verlegt. Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Der Band aus Toronto ist es sicherlich zu verdanken, dass viele Indie-Kids ihre Berührungsängste mit hymnischen, aggressiven Hardcore überwunden haben. Schuld daran war zum einen das Meisterwerk „David Comes To Life“ aus dem Jahr 2011, zu dessen Zeitpunkt es die Band um Sänger Damian Abraham und Gitarrist Mike Haliechuk schon gut eine Dekade gab. Dieses hochpolitische Themenalbum, was sich mit Thatchers England befasste, traf einen Nerv und überzeugte mit hochmelodischen Wutausbrüchen wie „Turn The Season“, „The Other Shoe“ und natürlich „Queen Of Hearts“, dessen Musikvideo jede und jeder gesehen haben sollte. Für den Herbst melden sich Fucked Up mit ihrem neuen Album „Dose Your Dreams“ zurück. 18 Songs wird es umfassen, mit einer Spielzeit von gut 80 Minuten – da geht es schon mal klar, dass ihr Label Merge Records etwas großspurig eine „sprawling odyssey“ verspricht. Die Vorabsingle „Raise Your Voice Joyce“ kann man schon jetzt hören. Aber die Studiomusik von Fucked Up ist trotz ihrer Qualität nur die Hälfte des Geheimrezepts. Ihre Live-Energie trägt eine große Mitschuld an ihrer Beliebtheit. Wer einmal gesehen hat, wie Josh Zucker, Ben Cook und Mike Haliechuk ihre drei Gitarren schrubben, wie Sandy Miranda ihren Bass schwingt und wie Jonah Falco die Drums bearbeitet, der weiß, was gemeint ist. Wobei es schwierig ist, nicht die ganze Zeit Damian Abraham anzustarren: Wenn der abgeht, oberkörperfrei die komplette Location erobert oder sich selbst in den Moshpit wirft, ist Widerstand zwecklos. Große Worte, klar, aber hey: Die wird jeder unterschreiben, der Fucked Up im Januar bei ihren Deutschlandshows besuchen kommt.

Jan
30
Mi
2019
Chelsea Cutler @ YUCA
Jan 30 um 20:00

Mit 21 Jahren blickt Chelsea Cutler bereits auf eine facettenreiche Erfahrung als Sängerin, Songwriterin und Produzentin ihrer eigenen Musik. Die junge Frau aus Westport/Connecticut verbindet auf sehr charmante und eigenständige Weise klassisches Singer-/Songwriting mit Pop-, EDM- und R’n’B-Versatzstücken und erzeugt in diesem Rahmen ihren ganz eigenen Klang, den sie größtenteils daheim in ihrem Schlafzimmer selbst produziert. Erst national und in der Folge auch international bekannt wurde sie über den Musikdienst Spotify, wo sie auf mehr als vier Millionen Hörer monatlich blickt; einige ihrer Songs, darunter die gefeierten Singles „The Reason“, „You’re Not Missing Me“ oder „Out of Focus“, blicken auf Klickzahlen zwischen 10 und 25 Millionen Plays, ihr bislang größter Hit „Your Shirt“ knackte unlängst die magische Zahl von mehr als 50 Millionen Plays. Im Juni erschien mit „Sleeping With Roses“ ihr lang erwartetes Debütalbum, seither befindet sich Chelsea Cutler auf Tournee. Anfang 2019 wird sie erstmals auch nach Europa kommen und zwischen dem 29. und 30. Januar zwei Deutschland-Shows in Berlin und Köln spielen.

Chelsea Cutler ging den Weg vieler junger Künstler dieser Tage: Statt sich mit ersten Songs auf die Suche nach einem Plattenlabel zu begeben, legte sie sich im Alter von 17 ihre eigenen Profile auf Spotify und Soundcloud an und lud dort die ersten Ergebnisse hoch, die sich aus ihrer musikalischen Arbeit in ihrem Schlafzimmer ergeben hatten. Anfangs waren dies noch Cover und Mash-Ups anderer Songs von beispielsweise Tallest Man on Earth oder ODESZA, bald jedoch kamen erste eigene Songs hinzu. Mit ihrem Eintritt ins Amherst College richtete sie sich in ihrer Studentenwohnung endgültig ein semiprofessionelles Studio ein und begann immer konzentrierter, an ihrer eigenen Musik zu arbeiten. Da sie sich für Songwriting und Produktion gleichermaßen interessiert, fand sie dabei schnell eine signifikant eigene Handschrift für ihren Sound, der zwischen klassischem Songwriting, behutsam rollenden EDM-Beatstrukturen und zutraulichen Pop- und R’n’B-Elementen changiert.

Mit „Anything for You“ erschien 2015 ihre erste Eigenkomposition auf Spotify, die schnell die 100.000er-Marke übersprang. Mit „Wake Up“ und dem autobiografischen „Sixteen“ folgten schnell weitere Songs, die neben ihrer für ihr Alter erstaunlichen produktionellen Expertise auch ein beachtliches Gespür für junge Poesie offenbarten: Mit einfachen Worten findet Chelsea Cutler stets den treffenden Ton, in dem sich junge Hörer unmittelbar wiederfinden können. Der vierte veröffentlichte Song, „Your Shirt“, brachte ihr sodann den nationalen Durchbruch als neuer Star, auf den man ein Auge haben muss: Innerhalb weniger Wochen wurde der Song mehr als 20 Millionen Mal angehört und entwickelte sich damit zum optimalen Vorspann für Cutlers erste EP „Snow in October“, die im Oktober 2017 erschien. Während dieser Zeit sammelte sie obendrein Erfahrungen als Sängerin in anderen Kontexten: Sie lieh ihre Stimme zahlreichen EDM-Acts wie Kidswaste, Louis the Child und Kasbo.

Seither geht es für die junge vielseitige Künstlerin nur nach vorn, umso mehr, seit im Juni ihr Debütalbum „Sleeping With Roses“ erschien. Sie unternahm eine ausgedehnte US-Tournee an der Seite von Quinn XCII und ging weitere Kollaborationen mit Künstlern wie Adventure Club und Chet Porter ein. Die Weichen für eine Musikkarriere sind also optimal gestellt – und überschatten damit zwangsläufig ihr zweites großes Talent. Denn bis zu ihrem Durchbruch als Musikerin galt sie als Führungsspielerin und Star der Damen-Fußballmannschaft des Amherst College. Das dürfte nun wohl erst einmal Geschichte sein.

Ella Endlich @ Live Music Hall
Jan 30 um 20:00

Foto : Felix M. Weber

Gereift, geerdet, eigenständig und doch frisch, sympathisch und modern, mit einem sehr eigenen unverwechselbaren Mix aus Dance, Pop und Schlager, so präsentiert sich Schlagersängerin Ella Endlich heute ihrem Publikum.

Alles begann vor genau 10 Jahren, als sie unter dem Name Ella Endlich im November 2009 den Song “Küss mich, halt mich, lieb mich” veröffentlichte.
Ihre deutschsprachige Interpretation zur Filmmusik von “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” des Komponisten Karel Svoboda war die erste, die von den Erben autorisiert wurde.
Das Lied erreichte Platz 12 der deutschen Charts. Die Single wurde mit der Goldenen Schallplatte ausgezeichnet, und Endlich trat damit in diversen deutschen Fernsehsendungen auf.

2010 erschien ihr erstes eigenes Album als Ella Endlich. “Da” erreichte Platz 53 der deutschen Hitparade, mit ihrem Song “Adrenalin” vom vierten Album “Träume auf Asphalt” nahm sie an der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2016 teil.

Im Jahr 2018 saß Ella Endlich in der Jury des RTL-Dauerbrenners „DSDS“ an der Seite von Pop-Titan Dieter Bohlen und wird seitdem von der Presse und dem Publikum als erfolgreiche Schlagerpop-Sängerin gefeiert.

Menschen mit Musik berühren, sie einen Abend lang aus ihrem Alltagsstress entführen – so lautet das Motto ihrer aktuellen Tour „Endlich Ella Live“, die sie am 25.Januar auch noch Bochum führen wird.

Ein zauberhaftes musikalisches Livekonzert mit Band, bei dem auf wunderbare Weise Bewährtes und Neues aus Ellas musikalischer Schatztruhe in einer berührenden Live-Show aufeinander treffen wird. Mit im Gepäck ihr aktuelles Album “Im Vertrauen”, das im letzten September erschienen ist.

Michael Schulte @ Gloria Theater
Jan 30 um 20:00

Foto: Kai Marks

MICHAEL SCHULTE beginnt seine Karriere als YouTube Cover-Künstler im Jahr 2009. Inzwischen hat sein YouTube Channel 50 Mio. Views und über 200.000 Abonnenten. 2011 entdeckt ihn Rea Garvey, lädt ihn zu einem gemeinsamen Auftritt auf der Kieler Woche ein und schreibt schließlich zusammen mit ihm den Song „Carry Me Home“, der 2012 auf Anhieb auf Platz 8 der deutschen Single-Charts einsteigt.

MICHAEL SCHULTEs erstes Studio-Album „Wide Awake“ erscheint im September 2012 und landet auf Platz 1 der Media Control Newcomer Charts. Auf anschließender Tour mit alleine über 50 Konzerten im Jahr 2013 kristallisiert sich einmal mehr heraus: der Lockenkopf aus dem Norden Deutschlands ist ein erstklassiger Live-Performer. Ob Solo Acoustic oder mit Band, ob auf eigener Tournee oder als Support, er überzeugt das Publikum immer wieder aufs Neue.

2015 nimmt sich MICHAEL SCHULTE  eine Auszeit. Er will sich und seine musikalische Ausrichtung neu definieren. In zahlreichen Writings rund um die Welt (u.a. London, Stockholm, L.A.) entwickelt er sich zunehmend zu einem Künstler auf höchstem internationalen Pop-Niveau. Im August schreibt und singt er 3 Songs für das neue „Alle Farben“ Album, welches im April 2016 erscheint. Mit „Alle Farben“ spielt MICHAEL SCHULTE im Festivalsommer 2016 auch einige sehr erfolgreiche Konzerte und begleitet ihn auf seiner laufenden Tour. Im April 2017 erscheint schließlich sein aktuelles Solo-Album „Hold The Rhythm“ gefolgt von einer großen Clubtour durch Deutschland.

2018 steht nun das bislang größte Ereignis seiner bisherigen Karriere an: Am 22.02. gewinnt der sympathische 27-Jährige den deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2018. Mit seinem Song „You Let Me Walk Alone“, in dem er den frühen Tod des Vaters thematisiert, konnte MICHAEL SCHULTE Zuschauer, Experten und Jury gleichermaßen bewegen und überzeugen. Im Mai gilt es nun auch ganz Europa mit seiner Musik zu begeistern.

The Japanese House @ artheater
Jan 30 um 20:00

Die englische Newcomerin Amber Bain, besser bekannt als The JapaneseHouse sorgte bereits als Support für The 1975 für Furore. So dauerte esauch nicht lange, bis die 20-Jährige mit ihrem verträumten und perfektproduziertem Alternative Pop die Aufmerksamkeit der ProduzentenGeorge Daniel & Matthew Healy erregte. Zu dritt arbeiteten sie Anfang2015 an The Japanese House’s erster EP „Pools To Bathe In“. Dem melancholischen Debüt folgte im November 2015 die EP „Clean“. DerNachfolger strahlt sowohl elektronische Friedfertigkeit, als auch luxuriöseGelassenheit aus und vereint Einflüsse von Imogen Heap, sowie The1975. Alle EPs der jungen Wahl Londonerin erschienen bei dem englischenLabel Dirty Hit, so auch die dritte EP „Swim Against the Tide“, welche am11. November erschien. Mittlerweile zählt The Japanese House schon fastnicht mehr als Geheimtipp, nachdem BBC sie auf der BBC Sound of 2017Liste veröffentlichte.

Feb
1
Fr
2019
Escape The Fate @ Die Kantine
Feb 1 um 19:30

Foto: Adam Elmakias

Auf ihrem neuen Album „I Am Human“ setzen Escape The Fate immer wieder neue Akzente. Die Fachleute von metal.de verglichen es in ihrer Rezension mit einer Pralinenschachtel: Wer auf Schokolade scharf sei, der freue sich über jede Art von Füllung und habe mit dieser Platte sehr viel Spaß. Ein Urteil, dem man sich uneingeschränkt anschließen kann. Egal, ob hier Metalcore-Bretter rausgehauen oder Hardrock-Anleihen gesucht werden, ob akustisch ein Gang zurückgeschaltet oder doch das heftige Riff gespielt wird – mit ihrer stilistischen Vielfalt treffen die Metal-Legenden aus Nevada stets den richtigen Sound. Aber das ist man von den Jungs schon lange gewohnt. Keine Platte von Escape The Fate klang bislang wie der Vorgänger. Das lag keinesfalls nur am wechselhaften Lineup, das inzwischen sowieso erfreulich stabil ist. Nein, die Band lebt genau davon, sich auf keine Spielart des kreativen Hart-Schnell-Laut festlegen zu lassen und neugierig auf alles Neue zu sein. Dieses Mal seien sie aber über alle Grenzen hinausgegangen, erklärte Sänger Craig Mabbitt. Escape The Fate sind eben ein wenig wie ihre Heimatstadt Las Vegas: Überbordend, exzessiv, fordernd, leuchtend und hinter jeder Ecke lauert die nächste Überraschung. Die Jungs versprechen jedem das Glück und machen auf alle Fälle Spaß. Das konnte man bereits Anfang des Jahres feststellen, als die Band zum zehnjährigen Jubiläum ihres Durchbruchsalbums „This War Is Ours“ bei uns auf Tour war und nebenbei ein paar der neuen Songs live präsentierte. Da hatte man dann aber eher das gute, alte San-Francisco-Gefühl, das Escape The Fate gerne auslöst: dass einen ein Erdbeben der Stärke sieben bis acht mit seiner vollen Wucht durchschüttelt. Jetzt haben sie bestätigt, dass sie im kommenden Februar erneut zu uns auf Tour kommen.

The Neighbourhood @ Palladium
Feb 1 um 20:00

Foto: 4th and Bleeker

Aufgrund der großen Nachfrage wird das Konzert von THE NEIGHBOURHOOD am 01.02. in das Palladium verlegt! Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Das Quintett The Neighbourhood aus dem kalifornischen Newbury Park wandelt äußerst gelassen und gekonnt auf dem schmalen Grat zwischen angriffslustigem Rock, anspruchsvollem Pop und geschmeidigem R’n’B – und hat sich damit eine sehr treue Fanbasis in den USA erspielt. Gleich ihre zweite veröffentlichte Single, der kraftvolle Song „Sweater Weather“, avancierte zu einem der meistgespielten Songs des US-Radios im Jahr 2012 und stieg gleichzeitig in die Top Ten der US-Rock- und US-Pop-Charts sowie bis auf die Spitzenposition der US-Alternative-Charts. Ein Triple, das so nur den wenigsten Bands gelingt, bei The Neighbourhood aufgrund der frischen Mixtur dieser drei Elemente aber absolut nachvollziehbar ist. Nach ihrem 2013 veröffentlichten, ebenfalls sehr erfolgreichen Debütalbum „I Love You.“ sowie dem Ende 2015 veröffentlichten, zweiten Album „Wiped Out!“ erschien im März mit dem schlicht „The Neighbourhood“ betitelten dritten Longplayer der nächste Geniestreich. Nun kommt die Band, begleitet von der erst Ende September veröffentlichten, neuen EP „Ever Changing“, zwischen dem 1. und 4. Februar 2019 für drei Konzerte in Köln, Hamburg und Berlin erneut live nach Deutschland.

Fünf Freunde sollt ihr sein – dieser Grundsatz gilt für Bandneugründungen in ganz besonderem Maße. Und er traf auch für die fünf College-Kumpels Jesse Rutherford (Gesang), Jeremy Freedman (Gitarre), Zach Abels (Gitarre), Mikey Margott (Bass) und Bryan Sammis (Schlagzeug) zu, als sie 2011 die Band The Neighbourhood gründeten. Trotz ihres jungen Alter von erst 18 Jahren fanden sie zügig einen ganz eigenen Stil, der ebenso rockig wie poppig klingt und zudem den Soul des guten modernen R’n’B mit ihren Rock-Wurzeln verbindet.

Bereits ein Jahr nach der Gründung erschien die erste EP „I‘m Sorry…“ und kletterte unmittelbar bis auf Platz 11 der US-Heatseekers Charts. Kein halbes Jahr später folgte mit „Thank You“ eine zweite EP, bevor sich der Fünfer an die Aufnahmen zu seinem Debütalbum machte. Als jener unter dem Titel „I Love You.“ im April 2013 erschien, galten The Neighbourhood bereits als „The Next Big Thing“ – und dies vor allem aufgrund des überragenden Erfolges ihrer Hitsingle „Sweater Weather“, die die Charts und College-Radios im Sturm einnahm. Nach Veröffentlichung von „I Love You.“ bewiesen sie auf zwei Tourneen – unter anderem an der Seite von Imagine Dragons – sowie bei gefeierten Festival-Auftritten u.a. beim Coachella, beim South By Southwest und beim Edgefest in Kanada, was für eine ausgezeichnete Liveband in ihnen steckt.

Vor dem Beginn der Arbeiten zu ihrem zweiten Album geschahen zwei Zäsuren. Zum einen schied ihr Schlagzeuger Bryan Sammis aus und wurde durch Brandon Fried ersetzt. Zum zweiten bewiesen The Neighbourhood durch die Veröffentlichung eines eigenen Mixtapes unter dem Titel „#000000 & #FFFFFF“ einen überraschenden Schwenk hin zu Rap- und R’n’B-Musik. Der kryptische Titel des Mixtapes gibt die Bezeichnungen im Hexameter-System für die Farben schwarz und weiß wider und steht damit für die gesamte optische Ästhetik, in der sich The Neighbourhood präsentieren, denn alle Bandfotos, Artworks und Videos sind meist in geschmackvoller Schwarz-/Weiß-Optik gehalten.

Mit dem noch erfolgreicheren zweiten Album „Wiped Out!“ und der eleganten Groovyness ihrer Hitsingle „R.I.P. 2 My Youth“ belegten The Neighbourhood, dass sie einen weiteren Schritt in Richtung Welteroberung getan haben – wie auch die umjubelten Konzerte ihrer anschließenden Europa-Tournee 2016 bewiesen. Nun veröffentlichten sie im März den dritten Streich „The Neighbourhood“, ein Album, das sofort wieder in die Top Ten der US-Alternative- und -Rock-Charts stieg. Dass The Neighbourhood die Kreativität offenbar niemals ausgeht, bewies die Band nun aktuell Ende September, als mit „Ever Changing“ nur sechs Monate nach dem letzten Album schon wieder eine neue EP erschien, die, getreu ihres Titels, noch wieder ganz neue stilistische Facetten präsentiert. Was nun umso mehr Geschmack macht auf das kommende, vierte Album.

Wolf Maahn @ Kulturkirche Köln
Feb 1 um 20:00

Foto: Angelika Maahn

Seine Songs erreichten schon in den 80ern Kultstatus und bis heute landen seine Alben regelmäßig in den Verkaufscharts. Wolf Maahn gilt als einer der einflussreichsten und beständigsten Musiker des Landes. Auf über 1200 Konzerten, 18 Tourneen und etlichen Festivals u.a. mit Bob Marley, Fleetwood Mac oder Bob Dylan konnte der gebürtige Berliner und Linkshänder Millionen Konzertbesucher begeistern. Dabei kann sich „einer der besten deutschen Live Acts“ (Kölner Stadtanzeiger) auf Rockklassiker und lyrische Geniestreiche wie „Rosen im Asphalt“, „Ich wart auf Dich“ oder „Kind der Sterne“ verlassen. Für Musiker, Texter, Schulklassen, Coverbands oder mitgesungen auf nächtlichen Strandparties sind sie längst „zu neuem deutschen Liedgut geworden“ (wdr.de) Die Songtexte wirken dabei oft so frisch am Puls der Zeit, als hätte er sie gerade erst geschrieben. So wie die auf seinem jüngsten Studiowerk “Sensible Daten”, wo er zwischen betörenden Lovesongs wieder bissige Zeitkommentare serviert. Seit einigen Jahren geht Maahn, der schon mit Rio Reiser Songs schrieb und bei einer Rockoper Friedrich Schiller spielte, zwischen seinen Bandkonzerten auch solo auf Tour. Eine Gitarre, ein stampfender Fuß – dann ertönt seine unverwechselbare Stimme. Und wenn er pur, hautnah und intensiv seine gefühlvollen Rockhymnen singt, gerät sein Publikum in Ekstase. „Wie macht Maahn das bloß? Muss das Charisma sein.“ (Rolling Stone).

Feb
2
Sa
2019
Blue October @ Die Kantine
Feb 2 um 19:30

„I Hope You’re Happy“ – so lautet der Titel der neuen Platte von Blue October, die im August erschienen ist, und das ist bei dieser Band sicher keine Phrase, sondern ernst gemeinte Zuwendung an alle Menschen da draußen. Schließlich ist Justin Furstenfeld, der Sänger, Gitarrist und Songschreiber der amerikanischen Alternative-Rockband, durch so ziemlich jedes psychische Tal gegangen, das man nur beschreiten kann, um jedes Mal wieder gestärkt aufzutauchen. Mit der neuen Platte geht das Quartett seinen Weg konsequent weiter und hat mit dem neunten vielleicht das Beste, aber mit Sicherheit vielseitigste und optimistischste Album seiner Karriere herausgebracht. Mit den neu verstärkten elektronischen Einflüssen, aufwändigen Streicher-Arrangements, großen Refrains und stadiontauglichen Hooks spielen sich die ohnehin schon platin-satten Alternative-Rocker ganz an die Spitze. Songs wie Breitwandfilme sind das. Justin Furstenfeld und sein Bruder Jeremy am Schlagzeug, Ryan Delahoussaye (Violine, Mandoline, Klavier), und Matt Noveskey (Bass) haben die Post-Grunge-Ära, die so gar nicht mehr zu ihnen und der Zeit passen will, hinter sich gelassen und spielen einen energischen und klaren Rock, wie er nur aus dem Süden der USA kommen kann. Die Band aus Texas hat sich im Lauf der vergangenen Jahre immer wieder gewandelt, und so sind auch die Shows von Blue October eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Auch das ist in diesem speziellen Fall keine hohle Phrase: In älteren Hits wie „Hate Me“, „Into The Ocean“ oder „Say It“ verpackte er eher die dunklen Seiten seines Lebens, in den Stücken der beiden letzten Alben „Sway“,„Home“ und jetzt eben „I Hope You’re Happy“ spricht viel mehr die Hoffnung. Im kommenden Februar kommen Blue October wieder zu uns und bringen ihre neuen Songs live in unsere Hallen.

Fünf Sterne deluxe @ Live Music Hall
Feb 2 um 19:30

Fünf Sterne deluxe bringen Deutschland den Flash zurück: Letztes Jahr im Oktober erschien das neue Album, und weiterhin dröhnt die Single-Doppelspitze „Moin Bumm Tschack“ und „Afrokalle“ in den Ohren. Ein tiefes Brummen durchschneidet die Luft, einmal, zweimal, dreimal – und dann ist sie da, die vertraute und viel zu lange vermisste Stimme: „Moin Bumm Tschack“, begrüßt uns Das Bo. Hamburgs Most Famous Style Crew macht weiter. Denn Musik-Deutschland ist der Flash abhanden gekommen. Glücklicherweise haben Fünf Sterne deluxe ihn wiedergefunden: „Flash“, das erste neue Studioalbum der Hamburger Hip-Hop-Legenden seit 17 Jahren bringt Style, Genie und Wahnsinn zurück. Da rührt sich sofort wieder der verspannte Nackenbereich und lockert sich durch konsequentes Kopfnicken. Fünf Sterne deluxe schreiben und produzieren ihre Songs selbst. Die Gruppe hat bisher zwei Alben veröffentlicht: „Sillium“ (1998, Platz 23 der Charts, Platz 1 der Herzen), das mit Songs wie „Dein Herz schlägt schneller“ und „Willst du mit mir geh’n“ längst zum deutschen Hip-Hop-Kanon gehört, sowie „Neo Now“ (2000), aus dem unsterbliche Klassiker wie „Ja, Ja … Deine Mudder!“ und „Die Leude“ hervorgingen. Solo hat Das Bo seitdem gut 15 Singles (darunter ‘türlich „Türlich, türlich (sicher Dicker)“), zwei Soloalben sowie 3 EPs veröffentlicht und trat unter anderem als Juror bei „X-Factor“ in Erscheinung. Tobi ist seit Ende 1999 gemeinsam mit KoweSix auch als Moonbootica bekannt und unterwegs, veröffentlichte vier Alben und etliche Singles. 2013 traten Fünf Sterne deluxe erstmals wieder gemeinsam auf und verkündeten 2015 bei einem Überraschungskonzert während des Reeperbahn Festivals die Arbeit an Album Nummer drei. Nach der grandiosen ausverkauften Tournee letztes Jahr treten Fünf Sterne deluxe nun noch mal den Gang auf die Straße an.

Welcome To Night Vale @ Gloria Theater
Feb 2 um 19:30

Jeder liebt Verschwörungstheorien. Je absurder, desto besser. Wenn die Argumentation haarscharf entlang von Messers Schneide verläuft, wenn alles, was der Theorie widerspricht, auch ins Gegenteil verwandelt werden kann: Dann ist der Spaß am Größten. Am besten aber wäre es, man könnte an einem Ort leben, in dem all diese Theorien wahr werden. Dieser Ort heißt Night Vale, ein staubiges Städtchen im Südwesten der USA, irgendwo am Rand der Wüste. Seit 2012 erscheint zweimal monatlich der Podcast „WELCOME TO NIGHT VALE“, der mittlerweile zum erfolgreichsten der Welt gehört, erdacht, entwickelt und geschrieben von Joseph Fink und Jeffrey Cranor. In inzwischen gut über 100 Folgen entführt er uns in die kleine Gemeinde und erzählt uns von den skurrilen und seltsamen Menschen (oder Wesen oder Geschöpfen oder sonstigen Entitäten), die sie bevölkern. Natürlich gibt es dort auch eine kleine lokale Radiostation, die über all diese Kreaturen – denken wir nur an The Glow Cloud, die die Einwohner hypnotisiert und sogar zum Schulleiter wird – berichtet. „Turn on your radio and hide“, lautet das Motto des fiktiven Senders, der uns all diese Neuigkeiten vermittelt. Das Beste daran aber ist, dass dieser Sender seit einiger Zeit auch auf Reisen geht. In regelmäßigen Abständen kommt der Moderator mit neuem Programm auf ausverkaufte Tourneen, erzählt aufs Unterhaltsamste von den jüngsten Entwicklungen in seiner Kommune und bringt ein paar Gäste mit. Um all die dubiosen Vorgänge zu verstehen, muss man nicht einmal alle Folgen des Podcasts gehört haben. Cecil nimmt gerne Rücksicht auf neue Zuhörer, wenn er im September für zwei exklusive Shows nach Deutschland kommt. Mit dabei sein werden unter anderen: selbstverständlich Cecil Gershwin Palmer a.k.a. Cecil Baldwin, der famose Radiosprecher, der mit seiner sonoren Stimme große Wahrheiten gelassen ausspricht, Disparation, dieses halb akustische, halb elektronische Musikprojekt, dessen Musik so wunderbar zu den Geschichten passt, und Erin McKeown, die funky Folkrockerin und Grenzüberschreiterin, als „The Weather“. Und ein neues Programm namens „ALL HAIL“ ist auch mit im Gepäck.

ELI @ artheater
Feb 2 um 20:00

Was für eine Erfolgsgeschichte bisher: ELI wird als Straßenmusiker für eine sehr große Werbekampagne entdeckt, in der seine Geschichte ganz authentisch 1:1 erzählt wird.

Für ELI ein Glücksfall und so macht er sich mit eigenem Label als Independent Artist ohne weitere Unterstützung eines Majors auf, die Fans auch über das Netz für sich zu gewinnen.

Der erst 20-jährige gebürtige Kölner und Wahlberliner, Musiker und Autodidakt hält sich mit seiner ersten Veröffentlichung CHANGE YOUR MIND seit 20 Wochen in den Top 100 der Media Control Charts.

Der Song wurde bereits über 30 Mio. mal im Netz gestreamt und hat über 6 Millionen Aufrufe bei YouTube.

Die zweite Veröffentlichung GONE GIRL ist vor wenigen Wochen erschienen

Die eigentliche Liebe von ELI ist und bleibt das live spielen für seine Fans.

Ob auf der Straße, bei Rock am Ring, wo er in diesem Jahr erstmalig als Newcomer dabei sein durfte oder als support diverser internationaler Stars wie Jessie J, The Fray oder Jake Bugg.

Jetzt spielt ELI seine erste eigene Clubtour und die Vorfreude ist einfach riesig !!

Feb
3
So
2019
Ofenbach @ Die Kantine
Feb 3 um 20:00

Foto: Alexy Montuelle

Ofenbach gehören zur Speerspitze des wachsenden Deep-House-Trends, doch mit Electro hört es bei dem Duo längst nicht auf. Vielmehr ist ihr Sound auch von Rock- und Folkeinflüssen geprägt. Zu hören war dies beispielsweise in „Be Mine“, das mit mehr als 250 Millionen Streams rund um die Welt die Charts eroberte – Platin in Deutschland–, flankiert von mehr als 100 Millionen Views für das spaßige, sexy Video. Bei all dem haben César und Dorian ihre Füße jedoch immer noch fest auf dem Boden. Der eine ist ein klassisch ausgebildeter Pianist und Drummer, der andere Sänger und Gitarrist. Sie kommen beide aus Paris, leben nur 100 Meter voneinander entfernt, ganz so wie am Tag, als sie sich kennenlernten, im Alter von elf Jahren in den Fluren ihrer Schule. Im Alter von 13 Jahren gründeten sie ihre erste Rockband, mit 16 eine Popband. Einige Konzerte später begannen sie, sich dem Komponieren, stilistischen Erkundungen und sogar Studioaufnahmen zuzuwenden. Fasziniert beobachteten César und Dorian die Arbeit des Tontechnikers. Sie lernten, mit Synthie-Pads und Beats zu jonglieren. Besonders fasziniert waren sie von Deep-House-Künstlern wie Robin Schulz, Bakermat, The Avenger und Petit Biscuit, darüber hinaus bewunderten sie natürlich den „French Touch“, der in ihrer Jugend so prägend war: Daft Punk, Stardust, Etienne de Crécy, Ed Banger und all die anderen. Nachdem sie Remixe für die Künstler Bob Sinclar und Hyphen Hypen angefertigt hatten, machten sich die beiden Gedanken darüber, in welche Richtung sie mit ihrer Musik gehen wollten. Es sollte eine Spielart von Deep House gemischt mit den Einflüssen aus ihrer Jugend sein, von Rolling Stones über Led Zeppelin, Supertramp bis zu Neil Young. Nach dem Post-Rock-Revival der frühen 2000er-Jahre, mit Künstlern wie The Libertines, Arctic Monkeys und The Strokes, wollten César und Dorian diese Energie kanalisieren – aufregend und rau zugleich – und sie auf das Grundmotiv Verführung fokussieren. All das brachten die beiden in ihren Erfolgstracks wie „Be Mine“, „Katchy“ und dieses Jahr „Paradise“ zusammen. House mit Pop-Flair und schwerem Rock im Hinterkopf – das gibt es nur bei Ofenbach. Anfang kommenden Jahres kommen die beiden Pariser zu uns auf Tour.

Viagra Boys @ MTC
Feb 3 um 20:00

Foto: Renan Peron

Das lang erwartete erste Album von Schwedens am schlechtesten gehüteten Geheimnis ist endlich über uns gekommen: Ende September haben die Viagra Boys ihr Debüt „Street Worms“ veröffentlicht. Passend zu ihrem furiosen Auftritt beim Reeperbahn Festival ist damit ein Werk draußen, das den Zuhörern die Köpfe und Hirne verwirrt. Schon die erste Single „Sports“ war mit ihren verdrehten und verflochtenen Sounds ein kleines Meisterwerk. Für den schlüpfrigen Basslauf würde manch einer töten, die monotonen Drum-Schläge treiben den Song mechanisch voran, die kreischenden Gitarren zersägen die Luft und der Sänger deliriert rund um verschiedene Sportarten, als ginge es um nichts Geringeres als das Leben. Die Stockholmer verwirren die Sinne mit einem ziemlich knurrig-groovenden Post-Punk, der einen in alle Richtungen schubst. Rollen da unterirdisch die Talking Heads aus dem Hangar? Bollern da die Stooges mit ihrem Iggy Pop oder klingt die Stimme eher nach dessen Berliner Mitbewohner David Bowie oder steht Mark E. Smith da und dort Pate? Will da jemand den Krautrock wiederbeleben oder ist alles ganz anders? Einordnen lassen sich die sechs Schweden keinesfalls. Das ist aber auch nicht nötig. Stattdessen lässt man sich lieber von den gleichförmig rollenden Stücken in Sicherheit wiegen, bevor man mit einem Krach-Riff, einem Schrei oder einem eleganten Hüftschwung wieder in den Abgrund gestoßen wird. Und das schafft niemand so konsequent und dabei so charmant mit einem falschen Lächeln wie die Viagra Boys, wenn sie die Bühne beherrschen.

Feb
4
Mo
2019
Cloud Nothings @ Luxor
Feb 4 um 20:00

Cloud Nothings markieren ihre Rückkehr zu den Wurzeln kurz und knackig. Etwas über 30 Minuten ist ihre neue Platte, die im Oktober erscheint, lang. „Last Building Burning“ wurde in acht Tagen eingespielt und spiegelt die Kraft wider, die das Quartett aus Cleveland live verbreitet. Das neue Teil ist das perfekte Gegenstück zum 2017er Album „Life Without Sound“. War das durch die eher zurückhaltenden Töne charakterisiert, rasen Dylan Baldi und seine Jungs dieses Jahr mit Vollgas durch die Songs. Die Rhythmusgruppe aus Bassist Juck Duke und Schlagzeuger Jayson Gerycz ist schneller als jemals zuvor, die Gitarristen Baldi und Chris Brown schlagen dazwischen und nutzen ihre Instrumente als Schwerter. Mastermind Baldi äußerte sich zur Rückkehr zu alten Tugenden in einem Interview : „Derzeit bin ich vom Gedanken der Energie wie besessen. Darum habe ich mir das Album so vorgestellt: Sieben kurze und ein langer Ausbruch voller intensivem, kontrolliertem Chaos. Ich wollte es so aufnehmen, dass man es körperlich spüren kann.“ Wer wissen will wie das klingt: „The Echo Of The World“, der erste Vorgeschmack, ist seit August online und tatsächlich ein einziges, vierminütiges Rauschen voller Krach und Gitarre und Schreien. Schon mit diesem Stück beweisen die Jungs aus Ohio erneut, dass sie immer noch die Erneuerer des Indie-Rock sind. Entstanden aus dem Solo-Projekt Baldis, ist Cloud Nothings inzwischen eine der intensivsten Rock-Bands des Planeten, innovativ und stets auf der Höhe des Sounds. Hier wird alles Heimelige abgelehnt, diese Mischung aus LoFi, Post-Grunge, purem Punk, Indie-Hommage und heiligem Zorn treibt die Welt vor sich her. Insbesondere live sind die vier Jungs zu Höchstleistungen in der Lage, machen aus den Songs weißglühende Rückkopplungsmonsterstücke voller technischer Feinheiten und spielerischer Präzision, sind dabei den gewissen Dreh lauter als auf Platte und schaffen ganz locker den Spagat zwischen Aggressivität und Lässigkeit. Cloud Nothings kommen im Februar mit ihrem neuen Material zurück auf unsere Bühnen.

Dilly Dally @ Blue Shell
Feb 4 um 20:30

Foto: Michelle Homonylo

Im September haben Dilly Dally ihr neues Studioalbum „Heaven“ veröffentlicht und verstehen es darauf meisterlich, den Punk, die kämpferische Attitüde und den gelangweilten Schmerz ihrer Vorbilder aus den 80ern und 90ern zu einem großen Ganzen zu verbinden. Dilly Dally versprühen dabei den Vibe der Pixies, schreien die Wut von Hole heraus, durchleiden die Verzweiflung eines Kurt Cobain und klingen dabei so frisch und eigenständig, dass dieses Namedropping eigentlich gar nicht notwendig ist: Dilly Dally sind Dilly Dally. Anfang Oktober haben die KanadierInnen aus Toronto eine exklusive Show in Berlin abgeliefert, die nichts zu wünschen übrig ließ. Live sind sie ein wahres Monster: Katie Monks, die Sängerin, deren Organ irgendwo zwischen Kim Deal und rostigem Metal angesiedelt ist, schreit, heult und grummelt sich durch die Stücke. Liz Ball an der Lead-Gitarre reißt halb aggressiv, halb liebevoll ihre Riffs aus den Saiten. Die Rhythmusfraktion, bestehend aus Jimmy Tony am Bass und Benjamin Reinhartz an den Drums, verhindert dabei noch in letzter Instanz das Abrutschen in ein virtuoses Punk-Tohuwabohu. Was Dilly Dally auf der Bühne abliefern ist schon große Kunst. So muss Punk sein: erschöpfend, ausgiebig, angstfrei, aggressiv, leidenschaftlich und vor allem laut, roh und dreckig. Jetzt haben Dilly Dally bestätigt, dass sie im Februar zurückkehren und drei weitere Deutschlandkonzerte spielen werden.

Feb
5
Di
2019
Glashaus @ Savoy Theater
Feb 5 um 20:00

Mit „KRAFT live & akustisch“ haben sich GLASHAUS fulminant zurückgemeldet. Passend zum heutigen Bergfest der ersten Zusatztour, das GLASHAUS heute Abend gemeinsam mit ihren Fans im ausverkauften Capitol in Mannheim feiern werden, kann heute vermeldet werden: Das Trio, das Soul „Made in Germany“ Flügel verlieh, legt im Februar 2019 nochmal einen drauf – mit einer weiteren Zusatztour!

Nach der restlos ausverkauften Tour im Januar startete die Zusatztour am vergangenen Donnerstag im – ebenfalls ausverkauften – Hallenbad in Wolfsburg. Die aktuelle Zusatztour endet dann am kommenden Samstag, den 10. März – mit dem Konzert im Frankfurter Hof in Mainz. Auch dieser Akustikabend ist schon seit Wochen ausverkauft.

Ab heute dürfen sich die Fans nun darauf freuen, 2019 acht weitere „KRAFT live & akustisch“-Konzertabende mit CASSANDRA STEEN, MOSES PELHAM und MARTIN HAAS erleben zu können.
Die Zusatztour 2019 lassen GLASHAUS mit einem weiteren Konzert in ihrer Heimatstadt Frankfurt beginnen – mit einem Konzert in der Batschkapp!

Good Charlotte @ Palladium
Feb 5 um 20:00

Foto: Ville Juurikkala

Seit gut zwei Jahrzehnten kennt man das Quintett Good Charlotte als die Speerspitze der US-amerikanischen Pop-Punk-Bewegung. Die fünf Jungs aus Waldorf/Maryland sind nicht nur Mitbegründer dieses speziellen Genres, das den wüsten Punk für das breite Radio domestiziert, sie sind neben The Offspring auch die erfolgreichste Formation, die aus diesem Genre je hervorgegangen ist. Über elf Millionen verkaufte Alben weltweit sowie zahlreiche Auszeichnungen, wie ein Kerrang! Award, diverse MTV Awards und je ein MuchMusic sowie NRJ Music Award, belegen ihre Ausnahmestellung. Dass ihrem internationalen Erfolg auch eine längere Auszeit nichts anhaben kann, bewies sich zuletzt: Vor Veröffentlichung ihres bislang letzten Albums gönnte sich die Band eine fünfjährige Auszeit; dennoch stieg auch das 2016 veröffentlichte „Youth Authority“ sofort wieder weltweit hoch in die Charts ein. In diesem Jahr soll nun das siebte Album erscheinen, gefolgt von einer ausgedehnten Welttournee. Jene wird Good Charlotte zwischen dem 4. und 16. Februar 2019 auch für fünf Konzerte in München, Köln, Offenbach, Berlin und Hamburg nach Deutschland führen.

Die fünf Gründungsmitglieder von Good Charlotte drückten allesamt noch gemeinsam die Schulbank, als sie 1996 ihre erste gemeinsame Band gründeten. Über Nachwuchs- und Talent-Festivals machten sie sich in ihrer Heimatregion einen Namen als eine Band, die sich auf besondere Weise darauf verstand, dem kraftvollen Punk eine solide Portion Pop beizumischen. Und so erhielten sie im Mai 2000 ihren ersten Plattenvertrag. Das noch im gleichen Jahr veröffentlichte Debütalbum „Good Charlotte“ war vor allem in Australien und Neuseeland erfolgreich und erhielt dort mehrere Platin-Auszeichnungen.

Mit dem 2002 veröffentlichten Nachfolger „The Young & The Hopeless“ begann dann ihr weltweiter Siegeszug, der sich bis heute fortsetzt. Das Album erhielt in den USA Dreifach-Platin, gleich fünf ausgekoppelte Singles dieser Platte wurden zu weltweiten Hits, darunter auch die Band-Hymne „Lifestyles of the Rich and Famous“. Von diesem zweiten Album allein konnten Good Charlotte weltweit an die vier Millionen Einheiten verkaufen; seither zählt man Good Charlotte zu den Giganten des Pop-Punk.

Mit „The Chronicles of Life and Death“ (2004), „Good Morning Revival“ (2007) und „Cardiology“ (2010) folgten drei weitere, international sehr erfolgreiche Alben, bevor sich Joel Reuben Madden (Lead-Gesang), sein Bruder Benjamin Levi Madden, Bassist Paul Anthony Thomas, Gitarrist und Keyboarder William George Dean Martin sowie der 2005 hinzu gestoßene Schlagzeuger Dean Butterworth ihre erste Auszeit seit über einem Jahrzehnt nahmen. Jene dehnte sich letztlich auf fünf Jahre aus. Erst Ende 2015 setzte sich die Band wieder zusammen, um eine neue Platte einzuspielen.

Hierzu gründeten Good Charlotte mit ‚MDDN‘ ihr eigenes Plattenlabel und veröffentlichten darüber im Juli 2016 ihr heiß ersehntes Comeback-Album „Youth Authority“, das erneut weltweit hoch in die Charts kletterte und in fast allen bedeutenden Musiknationen mindestens einen Platz unter den Top 20 erreichen konnte. Die anschließende Comeback-Welttournee geriet ebenfalls zu einem überragenden Erfolg.

Kaum zurück in der Heimat, begannen die Arbeiten für den bislang noch unbetitelten Nachfolger. Dessen Fertigstellung liegt laut eines Interviews mit der Band derzeit in den letzten Zügen, das Album soll im Verlauf dieses Jahres erscheinen. Im Anschluss gehen Good Charlotte wieder auf Welttournee, die sie im Februar 2019 auch für fünf Konzerte nach Deutschland führen wird.

Leoniden @ Gloria Theater
Feb 5 um 20:00

Foto: Robin Hinsch

Leoniden treten mit dem Auftakt ihres Stückes »1990« die Tür ein, meint man, doch: sie legen eine falsche Fährte. Ein angeschlagenes Rockriff, eine Kuhglocke und man assoziiert die frühen Beastie Boys oder Run DMC in Liaison mit Aeromsmith – doch dieser Eindruck währt nicht lange. Leoniden, namentlich die Brüder Lennart und Felix Eicke, Jakob Amr, Djamin Izadi und JP Neumann, wechseln gekonnt in filigranes Indierock-Getänzel, schaffen einen sehnsüchtigen Hybrid aus Ausbruch und schwelgerischen Umdrehungen.

Irgendwie befinden wir uns also sehr wohl im Jahre 1990, wie der Titel nahelegt, aber dann – und dieser Fährte folgen die fünf Freunde auch weiter – öffnen sie sich einem viel größeren Horizont. Plötzlich ist da Timbaland, also Timbaland mit Gitarren. Irgendwie schon bewusste Musik für einen lockeren Lifestyle im Sinne von Maroon 5 (soll heißen: Leoniden sind chique und zeigen das auch gerne) mit Nachhilfeunterricht von Chromeo. Es gibt housige Momente, geht bis auf den verklebten Boden des Dancefloors, und das Ganze mit einer Leichtigkeit und Coolness, die dann doch irgendwie an diesen Tänzer mit den exzentrischen Kopfbedeckungen denken lässt. Ja, genau, den. Der auf einem Taxi getanzt hat, während ein mutiertes Urzeitmonster Jagd auf nicht weniger als die ganze Stadt gemacht hat. Richtig, Jamiroquai.

Und auch wenn Leoniden etwas weniger plump und durchaus verspielter sind, ihnen ein anderer Pathos innewohnt als die Brechstange Jamiroquais, so ist doch sicher: Ihre Songs sind Blockbuster, eignen sich perfekt für den Soundtrack eines Godzilla-Films Ende der 90er. Nur dass ihr Monster mehr durch die urbanen Clubs wütet als sich durch Häuserschluchten zu fressen.

Ach ja, ihr Film spielt außerdem unmissverständlich in einem anderen Jahr: 2016! Aber um das Kino und die Referenzkiste zu verlassen: Spätestens wenn in »Storm«, einem elektrischen Tanzhit für gleich mehrere potentielle Floors im Club, auch noch ein Chor die Hook übernimmt, man sich fast beflügelt fühlt, in diese kollektive Dancefloor-Wir einzustimmen, wird eines vollkommen klar: Leoniden, das ist vor allem Musik, die Spaß macht, unbeschwert ist, kein Morgen kennt, sich in der Nacht genügt.

Oder sagen wir: eine Einladung für ein paar Songs alles andere zu vergessen?

Skindred @ Die Kantine
Feb 5 um 20:00

Skindred sind zurück und zwar mit Karacho: Für die walisischen Ragga-Metal-Visionäre Skindred und ihr siebtes Album „Big Tings“ ist der Horizont die Ziellinie. Der Nachfolger des 2015er Albums „Volume“ ist ein schnaubendes, stampfendes Monster voller ultra-heavier, bis zum Anschlag verzerrter Riff-Einschläge. Und natürlich ist da Benji Webbe, der ja auch schon bei den Pionieren des Genres von Dub War den Frontmann, Sänger und Wortkünstler gab.

Seine fieberhaften Raps liefern den Songs nicht nur die Lyrics, es ist Webbs‘ einzigartiger Flow und seine charakteristische Stimme, die den Sound der Band unnachahmlich prägen. Mit dem Titelstück wird der Weg vorgegeben, mit heftigen Schlagzeugschlägen der Rhythmus fürs ganze Album vorgelegt. Das Ganze mit nur einem Ziel: Energetischer Metal und Punk reiben sich an smoothen Melodien – und selbstverständlich lassen Skindred hier keinen von der Tanzfläche, bevor sie nicht ein paar ihrer gigantomanischen Refrains gedroppt haben. Überlebensgroße Songs, überlebensgroßer Sound. Webbe hat sich zu einem veritablen Shouter entwickelt, und der Sound geht stärker weg vom Reggae-Vibe und hin zum graden Riffrock, ohne dass jedoch die Wurzeln verleugnet werden. Und dann ist da noch die Single „Machine“ mit Mikrofon-Support von Reef-Sänger Gary Stringer und Motörhead-Sechssaiter Phil Campbell: Das Ding ist so infektiös, dass kein Geringerer als AC/DC-Frontmann Brian Johnson den Song als Intro und Outro für seine TV-Show „Cars That Rock“ übernahm. Natürlich wollen die Briten ihre neuen Songs auch live präsentieren. Auf der Bühne stehen die Jungs sowieso immer unter Strom und liefern eine Vollgas-Show vom Feinsten ab. Im August kommen Skindred auf ihre „Start The Machine“-Tour und bringen Helicopter-Action aus Newport in unsere Hallen.

Chorusgirl @ Die hängenden Gärten von Ehrenfeld
Feb 5 um 20:30

Chorusgirl sind eine vier-köpfige noise/indie-pop Band aus London, 2014 von der in London lebenden Deutschen Musikerin Silvi Wersing gegründet. Der Sound der Band bewegt sich zwischen the Cure, Breeders, Lush, Best Coast, La Luz. Sonnige, surfige Melodien und Harmonien treffen auf treibende Rhythmen und emotional-hintergründige Texte.

Chorusgirl veröffentlichten 2015 auf dem legendären indie Label Fortuna Pop ihr von der Presse hochgelobtes Debüt Album. Die erste Single wurde in die C rotation der BBC Radio 6 Playliste aufgenommen und das Album war in den Rough Trade ‘Album Top 10 of the Month’ Dezember 2015.

In den Gärten stellen sie ihren Nachfolger ‘Shimmer and Spin’ ( VÖ. Nov. a.d. indie Label Reckless Yes Records, UK) vor.

Feb
6
Mi
2019
Death Cab For Cutie @ Live Music Hall
Feb 6 um 20:00

Foto: Eliot Lee Hazel

Death Cab for Cutie erzählen vom Entstehungsprozess des neuen Albums und es klingt absolut vielversprechend: „It was important for us to create something that served as a touchstone to our past while simultaneously looked to future of all the places we can and will go. It is one of our most diverse records, and it is full of heart.“

Der erste Song daraus schließt sich dem an – man hört genau, was sie beschreiben. Im Februar kommen sie dann zu uns auf Tour!

Max Mutzke & monoPunk @ Zeche Bochum
Feb 6 um 20:00

Foto: Dirk Messner

Am 28. September 2018 liefert MAX MUTZKE mit Colors sein neues Album ab – ein grooviges Gesamtkunst- und kleines Meisterwerk, mit dem Deutschlands wichtigster Soulsänger dem Spektrum „Soul“ eine neuerliche Nuance verleiht. Man kann sich in Plattensammlungen, Diskographien, Fachbüchern oder Foren vergraben, um sich ein Bild davon zu machen, welche Wege der Soul in den letzten 50 Jahren einschlug, was er für den Hiphop und der Hiphop für den Soul getan hat. Man kann aber auch einfach Colors auflegen und sich den stimmigen Collagen hingeben, mit denen MAX MUTZKE und seine Touring-Band monoPunk die feinen Verläufe des Genres in schillernden Farben aufzeigen. Dazu arbeitete das langjährig eingegroovte Team mit analogen Instrumenten und legendärem Songmaterial. Hiphop-Klassiker von Grandmaster Flash, De La Soul, Warren G. oder Mary J. Blige wurden wie selbstverständlich zu krachenden Neo-Soul-Hymnen arrangiert – gemischt und gemastered von Grammy-Gewinner und D’Angelo Producer Russell Elevado. In ein R’n’B-Regal passt Colors also auch. Nach weiterem Genuss der Tracks, u.a. von Seeed, Will Smith, Sly & the Family Stone oder mit Nico Suave und Keno Langbein geschriebene deutschsprachige Titel, wird klar: MAX MUTZKE macht hier nicht auf Motown – vielmehr hat er sich ein fantasie-, respekt- und liebevolles Portrait dieser Musik ausgemalt, umgesetzt und cool signiert. Der bunte Faden, der sich durch die musikalischen Ebenen von Colors zieht, bringt auf den Punkt, wofür MAX MUTZKE steht und immer stand: Überraschendes Composing und leuchtende Akzente. Ab Januar 2019 steht MAX MUTZKE dann mit seinem neuen Repertoire da, wo er schon immer am liebsten stand: Auf Deutschlands Bühnen – und Fans wissen, dass der Künstler hier immer noch einen Klecks besser als auf Platte ist!