Termine

Jan
20
Mo
2020
Two Door Cinema Club @ Carlswerk Victoria
Jan 20 um 20:00

Im Juni erschien „False Alarm“, das mit Spannung erwartete vierte Album vom Two Door Cinema Club. Drei Jahre nach „Gameshow“ ein weiterer Meilenstein in der Karriere der drei Schulfreunde Alex Trimble (Gitarre, Synthesizer, Beats, Gesang), Sam Halliday (Gitarre, Gesang) und Kevin Baird (Bass, Gesang). Die Nordiren aus Bangor (die inzwischen zum Teil in London leben) haben ihren Sound kompromisslos weiterentwickelt und sind dabei gleichzeitig ein gutes Stück in die Vergangenheit und in die Zukunft gereist. Nach den knalligen Anfängen als Indie-Rocker hat sich das Trio immer mehr in die elektronische Seite des Grooves eingefühlt. „Gameshow“ und vor allem jetzt „False Alarm“ zeigen TDCC wieder absolut auf der Höhe, fast als hätte eine Metamorphose stattgefunden und wäre eine neue Band entstanden. Dieser funky Sound, diese Reminiszenzen an die 80er sind schon famos. Ständig lugen da Heaven 17, Chic oder Madonna um die Ecke, Zitate und Anspielungen werden gekonnt platziert. Die Synthies pluckern wie bei Giorgio Moroder oder bilden feine Klangvorhänge, hinter denen Trimbles Stimme verhaucht und verwischt den Ton angibt. Disco und Wave sind wieder da und hören sich besser an denn je. Denn gleichzeitig arbeiten die drei Freunde mit modernen Beats und legen bei der Produktion großen Wert auf hohe Klangqualität. Alles zusammen ist Synthiepop und Electro-Funk auf allerhöchstem Niveau, der jeden Dancefloor sofort mit schwitzenden Leibern füllt. Denn zu diesen Begabungen kommt vom Ursprung des Two Door Cinema Club noch etwas entscheidendes dazu: dieses überragende Talent, gute Songs zu schreiben, das Haus zu rocken und einfach abzuliefern. Genau das macht die drei Jungs auch live so einzigartig. Davon kann man sich im Januar überzeugen, wenn der Two Door Cinema Club auf Tour geht.

Jan
21
Di
2020
Maxi Gstettenbauer: Lieber Maxi als normal @ Gloria Theater
Jan 21 um 20:00

Normal kann jeder, doch Maxi kann nur einer! Nach „Nerdisch By Nature“ und „Maxipedia“ wächst der kellergebräunte Comedy-Nerd in „Lieber Maxi als normal!“ immer weiter zum scharfen Beobachter des Alltags heran.

Normal war nie ein Fall für Maxi (Gstettenbauer). Keine klassische Ausbildung, kein Studium, nicht mal Abitur! Was für jeden anderen Beruf eine Katastrophe wäre ist für die Comedy genau richtig! Von der Schule direkt nach Köln in die Comedy-Welt!

Seit acht Jahren tummelt sich der bekennende Sonnenvermeider auf den Bühnen dieses Landes und redet über die Dinge, die ihn am meisten beschäftigen und teilt seine Verwunderung mit dem Publikum.

Über 3 Millionen Klicks auf YouTube, zahlreiche TV-Auftritte, die Auszeichnung mit dem Jury-Preis des großen Kleinkunstfestivals 2016 und last but not least der Güldene August der HumorZone 2015 sprechen für sich.

Sunset Sons @ Die Kantine
Jan 21 um 20:00

Foto: Mike Palmer

Sunset Sons haben für Anfang November ihr neues, zweites Album „Blood Rush Déjà Vu“ angekündigt. Produziert hat die Platte keine Geringere als die Grammy-Preisträgerin und zweifach MPG-dekorierte Produzentin des Jahres, Catherine Marks, die auch Titel von Wolf Alice, den Foals, Frank Carter, The Killers oder The Big Moon veredelte. Sie hatte auch die EP „The River“ zu verantworten, auf der das britisch-australische Trio mit neuen Sounds zu experimentieren begann. Ursprünglich waren die Sunset Sons ein Projekt von vier Surfern, die an der südfranzösischen Atlantikküste die Zeit zwischen zwei großen Wellen mit Musik machen verbrachten. Inzwischen ist aus dem Vergnügen auf dem Board eher ein Hobby geworden.

Die spürbare Lockerheit ist der Band zwar erhalten geblieben, aber im Lauf der Zeit wurde es für Rory Williams (Gesang, Keyboards), Pete Harper (Bass) und Jed Laidlaw (Schlagzeug) – Gitarrist Robin Windram hat die Band in aller Freundschaft verlassen, um sich mehr um seine Familie kümmern zu können – immer deutlicher, dass ihre Musik zu einem enorm wichtigen Teil ihres Lebens geworden ist. Die Wellen wurden gegen die Bühne getauscht: Drei Jahre waren Sunset Sons auf Tour und haben in dieser Zeit über 250 Shows gespielt – auf den großen Festivals genauso wie im Vorprogramm von Nothing But Thieves oder Imagine Dragons und bei den meist ausverkauften Headline-Touren – und nebenbei immer wieder neue Songs geschrieben. Aufgenommen wurde die neue Platte abwechselnd in London und der zweiten Heimat Hossegor, dem kleinen Surfer-Städtchen nördlich von Biarritz. Sie wirkt dunkler und dringlicher als alles, was Sunset Sons bislang veröffentlicht haben, ohne dabei die auf die großen Chorusse zu verzichten, die die Jungs so sehr auszeichnen. Im Januar kommen Sunset Sons wieder zu uns auf Tour, um die neuen Songs live zu präsentieren.

Jan
22
Mi
2020
Chase Rice @ Luxor
Jan 22 um 20:00

Nach seiner erfolgreichen Teilnahme an der Country2Country-Tournee in Großbritannien und Irland im März dieses Jahres kündigt der amerikanische Singer/Songwriter Chase Rice nun endlich auch Deutschlandtermine an. Der 33-Jährige aus North Carolina wird auf vier Clubshows hierzulande nicht nur sein aktuelles Hit-Album „Lambs & Lions“ (Broken Bow Records/BMG), sondern auch Material seiner bisherigen beiden Alben live vorstellen.

Chase Rice gehört seit seinem Umzug nach Nashville sicherlich zu den schillerndsten Figuren im neuen Country: Der ehemalige Football- und Reality TV-Star hat es in seiner Musikkarriere bisher geschafft, sich eine loyale Fanbase zu erarbeiten und füllt mit seinen Live-Shows in den letzten Jahren immer größere Hallen. Jetzt spielt der 33-Jährige auch endlich Konzerte in Deutschland, nachdem er auf mehreren Touren durch Großbritannien und Irland bereits sehr gute Erfahrungen in Europa sammeln konnte. Der Weg bis hierhin ist der eines typischen Quereinsteigers:

Chase Rice beginnt im College mit dem Gitarre spielen. Sein Vater inspiriert und ermutigt ihn. Er wendet sich erst intensiv der Musik zu, als seine Football-Karriere an der University Of North Carolina durch eine Verletzung ins Stocken gerät. Nach dem College arbeitet er als Hilfskraft im Motorsport und spielt abends und an den freien Wochenenden Country in Charlotte und Nashville. In die große Öffentlichkeit tritt er erstmals 2010 bei seiner Teilnahme an der TV-Realityshow ‚Survivor: Nicaragua‘, in der er Platz 2 belegt. Dieser ebnet ihm den besagten Weg ins Musikgeschäft:

Seine Live-Shows geben die Marschrichtung seiner Alben vor, für ihn ist die Bühne das Nonplusultra. Sein erstes Studio Album „Friday Nights & Sunday Mornings“ erscheint im April 2010, mit dabei der erste Song, den er jemals geschrieben hat: „Larger Than Life” handelt vom Tod seines Vaters. Im März 2011 veröffentlicht er eine EP namens „Country As Me“, die Single „Buzz Back“ ist ein beliebter Newcomer auf dem Satelliten-Radiosender ‚The Highway‘ auf der Plattform ‚Sirius XM‘. Im April 2012 debütiert seine zweite CD „Dirt Road Communion“ auf Platz 48 der Billboard Country Album-Charts und landet bei den iTunes-Charts auf Platz Nr. 6. Im Juli 2012 unterzeichnet er bei Creative Artists Agency einen Publishing Deal. Als Co-Autor des Nr. 1-Hits „Cruise” von Florida Georgia Line gelingt ihm schließlich der Durchbruch als Songwriter. Die folgende EP „Ready Set Roll“ erscheint im Oktober 2013 und schießt auf Platz 1 der iTunes-Country-Album-Charts. Columbia Records vertreiben die CD ab März 2014. Sein nächstes Album dort heißt „Ignite the Night“, die Single „Ready Set Roll“ erreicht Platin-Status im August 2014, das Album selbst bekommt Gold und debütiert auf Platz 1 der Top Country-Charts und gelangt in den regulären Billboard-Charts auf Platz 3. Nachdem die nächste Single „Whisper” im Februar 2016 nicht den erwarteten Erfolg bringt, wechselt Rice zu Broken Bow Records, wo dann auch im November 2017 das „Lambs & Lions“-Album erscheint, das auf Platz 3 der Billboard-Country-Charts steigt.

Rice ist vor allem live eine Attraktion, nach seiner Support-Tour für Kenny Chesney auf dessen ‚The Big Revival Tour‘ verkauft er konstant Clubs und Theater bis 3000 Zuschauer Fassungsvermögen aus. Seine US-Erfolg setzt er auf mehreren Tourneen durch Großbritannien und Irland fort, jetzt kommt er im Januar 2020 endlich auch nach Deutschland, mit dabei sein zurzeit entstehendes neues Album.

Sea Girls @ MTC
Jan 22 um 20:00

Foto: Parri Thomas

Was braucht es heutzutage, damit junge britische Lads das Gefühl haben, unbedingt eine Band gründen zu müssen? Fragt man die vier Jungs der Sea Girls, so sind es die folgenden Zutaten: Akute Langeweile in den Dörfern rund um Leicester, wo sie aufwuchsen sowie das Gefühl, in den Klassik- und Jazz-Gruppen, die die Schule bietet, falsch aufgehoben zu sein. Außerdem den Wunsch, zu einer eingeschworenen Gemeinschaft zusammen zu wachsen, gemeinsam größer zu werden, als das alle Vier alleine könnten. Und zu guter Letzt, sich Shows anderer Bands anzuschauen und mit einer gewissen Chuzpe überzeugt davon zu sein: Das können wir auch. Wenn nicht gar besser. Mit diesen Attributen und Eindrücken ausgestattet, gründeten sich die Sea Girls 2015 aus den vier Musikern Henry Camamile (Gesang, Gitarre), Rory Young (Gitarre), Andrew Dawson (Bass) und Oli Khan (Schlagzeug) – und stiegen in weniger als 18 Monaten vom neuen Geheimtipp auf zu einer Band, die mit ihren brillanten Indie-Hymnen von bald allen Gazetten und Radioshows als „das nächste große Ding“ beschrieben wurden. Beweise? Hier: Allein in diesem Jahr befanden sich die Sea Girls unter den „Tips for 2019“ in Time Out, „Ones to Watch“ in Independent, Metro und It’s All Indie, unter den „Top 100“ des NME, auf der „Hype List“ von Dork und nicht zuletzt auf der höchst renommierten Liste BBC Sound of 2019 Poll – und dies nicht nur als einzige Band (auf einer Liste, auf der sonst nur Solokünstler stehen), sondern obendrein als ein zum damaligen Zeitpunkt noch ungesignter Act. Gleiches gilt fürs Radio, zahlreiche der berühmten BBC-DJs gaben sich unmittelbar als Fans aus, ihre aktuelle Single „Damage Done“ – zugleich die erste, die sie im Rahmen ihres Multi-Record-Deals mit Polydor veröffentlichten – wurde von Radio-Legende Annie Mac umgehend zur „hottest record of Radio 1“ deklariert. Nun gut, was man auch weiß, ist dies: Die Hype-Maschine der UK-Musikindustrie funktioniert schon seit Jahrzehnten einwandfrei und oft erwiesen sich diese derart gehypten Acts mittelfristig als Luftpumpen. Mit den Sea Girls, die mittlerweile gemeinsam nach London zogen und ihren Namen auch beibehielten, nachdem sie herausfanden, dass sie sich nach einer Nick Cave-Textzeile benannten, die sie schlicht falsch verstanden hatten, wird dies nicht passieren. Beleg für diese Behauptung liefert jede einzelne Show des Quartetts: Es ist eine Mischung aus Schweiß und Tränen, Melancholie und Euphorie, Coming-of-Age-Lyrik und gesellschaftlicher Allgemeingültigkeit, überragend mitreißenden Riffs im Wechselspiel mit einer subtil von hinten treibenden Rhythmusgruppe – und eben diesen bereits erwähnten, hymnischen Melodien, die jeden kleinen Club ebenso in Wallung, ja Rage versetzen, wie es die Sea Girls voraussichtlich schon in wenigen Jahren mit großen Stadien tun werden. Und dies alles eben nicht nur in ihrer Heimat Großbritannien, wo die Shows und Hallengrößen sich von Tour zu Tour in der Kapazität geradezu verdoppeln. Sondern ebenso bereits im Ausland – und auch bei uns, wie etwa die atemberaubend umjubelten Konzerte auf dem diesjährigen Haldern Pop oder erst unlängst beim Reeperbahn Festival belegen. Mit nunmehr bislang drei EPs und rund einem Dutzend Singles im Rücken, die allesamt bereits zu solchen Fan-Favoriten avancierten, dass es bei manchen Konzerten fast schwer wird, die Band zwischen dem viele Hundert Stimmen starken Chor noch zu hören, die jede einzelne Textzeile mitschreit, sieht die Zukunft für die Sea Girls entsprechend rosig aus. Und all das ist nur der Anfang – noch ist nicht einmal ein Album von ihnen erschienen, die Unterschrift unter ihrem ersten Plattenvertrag noch nicht mal richtig trocken. Da kommt also noch viel mehr – mehr Shows, mehr Songs, mehr von allem. Und wer sich mit seinem Geschmack dem Indie verschrieben hat, wird ohne jeden Zweifel in den Sea Girls eine neue Lieblingsband finden. Von daher ist der Besuch ihrer vier anstehenden Deutschland-Shows zwischen dem 22. Januar und dem 4. Februar dringend zu empfehlen: In einem derart intimen Rahmen wird man die Sea Girls danach nie wieder zu sehen bekommen. Das ist ein Versprechen.

William Wahl @ Gesamtschule Rodenkirchen
Jan 22 um 20:00

Foto: William Wahl

Sie haben den Wahl. Und zwar ganz für sich: Denn William Wahl betritt nun auch alleine die Bühne. Endlich! Bestens bekannt aus der a-cappella-Formation basta schüttet er uns sein komödiantisches wie melancholisches, sein heiteres wie so richtig sarkastisches Herz alleine aus. Wahlgesänge sind Klavierkabarett ohne Staub, Lieblings-Songs für Lebenslieber, Romantik für Realisten.

Mit feinen Humor und musikalischem Vergnügen begleitet uns Wahl durch die großen und kleinen Themen des Lebens. Unterhaltsam und leichtfüßig, aber nie leichtgewichtig erzählt er uns vom geplanten Draufgänger-Urlaub in Flagranti und von Tarzans tragikomischem Ende im Dschungelcamp. In einer hinreißenden Musicalnummer singt er davon, dass das Leben kein Musical ist, verlegt Joshua Kadisons Schmachtfetzen „Picture Postcards from L.A.“ kurzerhand in die Brandenburgische Provinz und singt natürlich von der Liebe – der echten und der vergangenen.

Seine Stimme, ob gesungen oder gesprochen, begleitet uns mit seinem feinen Humor der kleinen Seitenhiebe bestens durch die Widersprüche des Lebens, gibt uns Leichtigkeit, auch wenn wir schlucken müssen, verleiht den bissigen Ton, wenn es uns alles einfach ein bisschen zu einfach durchgeht.

Dass das hier alles musikalisch virtuos und textlich brillant über die Bühne geht, ist übrigens Ehren- und fast schon Nebensache, jedenfalls für William. Und den mag man am Ende gar nicht mehr von der Bühne lassen.

Jan
23
Do
2020
Sum 41 @ Mitsubishi Electric HALLE
Jan 23 um 18:30

Foto: Ashley Osborn

Im Spätsommer 2018 endete die fast dreijährige Welttournee von Sum 41 und ihr Frontmann Deryck Whibley trat beschwingt und inspiriert aus dem Tourbus und schloss sich als Erstes im heimischen Studio ein.

Nur er und seine Gitarre – und auf einmal sprudelte Song nach Song aus ihm heraus. Das vielfach gefeierte Album „13 Voices“ von 2016, das auf Platz 9 der Billboard-Charts einstieg, brachte ihnen auch die größten Konzerte ihrer Karriere ein und damit eine Energiequelle aus der Whibley nun schöpfen konnte.

Innerhalb von drei Wochen war der Großteil der Musik für das neue Studioalbum „Order In Decline“ geschrieben, danach konnte sich der Frontmann auf die Texte konzentrieren: „I’ve always just let words come out and whatever they are, they are. I usually just follow and let them flow.“

Als er sich so seinem Gedankenstrom hingab, stellt Whibley fest, dass sich unbewusst ein durchgängiges Motiv in seinem Songwriting eingeschlichen hat – sozusagen die kritische Stimme, die sich den großen weltpolitischen Themen entgegenstellt und dabei gerade auch die inneren Gefühle des Sängers thematisiert.

“The last thing I wanted to do was write a social or political protest record, and Order In Decline is not that“, so Whibley, der weiter erklärt, dass es jedoch sehr schwierig sei, keine Gefühle gegenüber den aktuellen Geschehnissen weltweit zu haben.

Diese Gefühle haben den Frontmann zu den ehrlichsten und persönlichsten Texten seiner gesamten bisherigen Karriere gebracht.

Auch musikalisch dringen Sum 41 in eine neue Liga vor und liefern ihr aggressivstes Werk bis dato ab.

Die Fans und auch die Presse sind begeistert von den neuen Songs der Kanadier: „Jeder zweite Song bollert mit Metal-Riffing los, überhaupt klangen Sum 41 selten so mächtig und „da“ wie hier. Zum Refrain hin schwenken die meisten Songs aber zuverlässig zum hypermelodischen Punkrock um“, schreibt beispielsweise Dennis Drögemüller in der Visions.

Ein Rezept, das aufgeht und bei dem man sich beim bloßen Hören vorstellen kann, wie die Haare durch den Moshpit fliegen.

Im kommenden Januar und Februar steigen Sum 41 wieder in den Tourbus, um genau dieses Bild in die Realität umzusetzen und ihr neues Album in Europa vorzustellen.

Selbstverständlich wird hier auch in Deutschland mehrfach Station gemacht – mehr als 30.000 Fans haben die kanadische Band seit 2016 bei ihren Headlineshows in Deutschland gesehen.

Avi Kaplan @ Die Kantine
Jan 23 um 20:00

Foto: Paradigm

Das Konzert von Avi Kaplan am 23.01.2020 wurde vom Luxor in die Kantine verlegt! Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Mit der A-cappella-Formation Pentatonix erhielt Avi Kaplan drei Grammys und feierte weltweit riesige Erfolge. Seit 2017 ist er mit eigenen Folk-Songs auf Solopfaden unterwegs, welche ihn Anfang des Jahres, am 23. Januar 2020, für ein exklusives Konzert nach Köln führen.

Sechs Jahre lang ist Avi Kaplan die außergewöhnliche Power-Bass-Stimme von Pentatonix. Die A-cappella-Band singt in den größten Stadien der Welt, reist in einem hohen Tempo von Kontinent zu Kontinent und wird zwischen 2015 und 2017 mit drei Grammys ausgezeichnet. Für Avi Kaplan wird das Tempo zu hoch. Er vermisst Familie und Freunde, findet keine Zeit mehr für sich und ausgedehnte Ruhephasen in der Natur, weshalb er sich 2017 für den Ausstieg entscheidet.

Der US-Amerikaner nimmt sich die dringend benötigte Auszeit und zieht tief in den Wald nahe Nashville. Am uralten Natchez Trace Trail lebt er in einer ländlichen Hütte und ist von Bauernhöfen sowie Natur umgeben. In der Einöde sammelt Avi Kaplan neue Kraft und findet künstlerisch wieder zu seinen Wurzeln. Auf der heimischen Veranda sitzt er fortan mit seiner Gitarre und die Songs sprudeln nur so aus ihm heraus.

Die Lieder, die der Singer-Songwriter schreibt, spiegeln eine tiefe Verbundenheit zum Folk wider. Er spielt musikalisch mit Soul und Bluegrass und entwirft mit seiner markant tiefen Stimme einen Sound, der zeitlos und authentisch ist. „Sage and Stone“ (2017) heißt die erste Solo-EP. Mit vier Single-Veröffentlichungen in diesem Jahr, folgte 2019 musikalisch Neues. Allein der Song „Change on the Rise“ schaffte in kürzester Zeit über drei Millionen YouTube-Klicks.

Nachdem Avi Kaplan in diesem Jahr auf seiner „The Otherside Tour“ quer durch die Vereinigten Staaten tourte, hat 2020 auch Deutschland das Glück auf einen Abend mit dem besonderen Künstler. Am 23. Januar spielt der Grammy-Preisträger ein exklusives Konzert im Kölner Luxor.

Conversations with Nick Cave – An Evening of Talk and Music @ Colosseum Theater Essen
Jan 23 um 20:00

Foto: Daniel Boud

Anknüpfend an die ausverkaufte Tournee im Frühjahr bringt Nick Cave sein einzigartiges Konzept „Conversations with Nick Cave“ erneut nach Europa. Tickets für die Shows in Deutschland, den Niederlanden und Belgien gehen am Freitag, den 06. September, um 11 Uhr in den Vorverkauf.

Nach ausverkauften Shows in Australien und Neuseeland Anfang des Jahres  sowie einer ausverkauften Nordamerika-Tournee, die nächsten Monat startet, kommt Nick Cave im Januar 2020 zurück nach Europa. An einer Reihe von Abenden setzt er sich auf die Bühne, beantwortet Fragen aus dem Publikum, singt einige seiner Stücke und begleitet sich dabei am Flügel.

Von Cave als „eine Übung in der Konnektivität“ beschrieben, ist kein Thema heilig und das Publikum wird ermutigt, mutig und herausfordernd, konfrontativ und furchtlos zu sein.

Die Beziehung zwischen Cave und seinem Publikum war immer offen und intensiv, wurde aber während seiner letzten Shows mit den Bad Seeds noch weiter vertieft, was als Inspiration für diese unkonventionellen und einzigartigen Abende dient, die gänzlich improvisiert und vor allem komplett unmoderiert ablaufen.

“I thought that a direct conversation with the audience might be valuable – in the recent live shows we have all shown a kind of willingness to open up.”  Nick Cave

Noah Gundersen @ artheater
Jan 23 um 20:00

Foto: Michael Porter

Im Dezember 2017 fingen NOAH GUNDERSEN und Andy Park – Freund und Produzent des Songwriters – an, Musik zu kreieren, ohne darüber nachzudenken. Alles, was ihnen in den Sinn kam, wurde mit dem Wissen aufgeschrieben, es später zu be- und überarbeiten. In einem zweijährigen Prozess entstand daraus das neue Album „lover“. Dieses Album ist für NOAH GUNDERSEN sehr persönlich. Es handelt von Liebe, Versagen, Drogen, Sex, Alter, Reue, von sich selbst und vom Frieden finden.

Live könnt ihr euch das neue Album, welches am 23. August 2019 erscheinen wird, bei zwei Deutschland-Konzerten präsentieren lassen.

Wage War @ Gloria Theater
Jan 23 um 20:00

Foto: Giles Smith

Das kalifornische Metalcore-Quintett Wage War hat live bereits mehrfach in Europa als Support überzeugen können. Unter anderem auf der letzten Europa-Tournee von August Burns Red. Nun kommt die Band erstmals als Headliner zu uns. Mit der aktuellen Single „Low“ gibt uns die Band einen Vorgeschmack auf das anstehende dritte Album, dies befindet sich derzeit in Produktion. Ihr letztes Album „Deadweight“ schaffte es 2017 bis auf Platz 2 der US-Hardrock Charts und Platz 8 der US-Rock Charts. Noch sind Titel und Veröffentlichungstermin des dritten Albums nicht angekündigt, man darf jedoch annehmen, dass dies bis zur Europatournee von Wage War erschienen sein wird. Am 29. und 30. Mai kommen Wage War für zwei Shows in Hamburg und Köln nach Deutschland.

Die Geschichte dieser Band reicht zurück bis ins Jahr 2010. Damals gründeten die Schulfreunde Briton Bond (Vocals) und Cody Quistad (Gitarre, Vocals) die Band Empires und veröffentlichten mit drei weiteren Schulfreunden schon kurz darauf die selbstproduzierte EP „The Fall of Kings“. Von den drei weiteren Kumpels blieb nur der zweite Gitarrist Seth Blake erhalten, die Positionen von Schlagzeug und Bass wurden mit Stephen Kluesener und Chris Gaylord neu besetzt. Im Zuge dieser Umbesetzung gab sich die Formation mit Wage War einen neuen Namen und überdachte den Sound der Band noch einmal grundlegend. Generell sind Wage War im Metalcore aktiv, liebäugeln aber auch mit Elementen aus dem Post-Hardcore und dem Hardcore Punk.

2015 erschien mit „Blueprints“ das erste Wage War-Album, das in der Szene gleich auf viel Gegenliebe stieß. Platz 3 in den US-Heatseekers Charts sowie Tourneen mit August Burns Red, Of Mice & Men, Everytime I Die, The Amity Affliction und vielen weiteren belegen den Erfolg des Quintetts. Außerdem nahm die Band 2016 an der gesamten VANS Warped Tour teil und waren zu Gast bei dem von A Day to Remember veranstalteten Self Help Festival.

Mit dem 2017 erschienenen zweiten Album „Deadweight“ stiegen Wage War in die Oberliga des Metalcore auf. Sie gingen auf ihre erste ausgedehnte Headline-Tournee durch die USA und konnten dabei zahllose neue Fans für sich gewinnen. Ihre Qualität liegt darin, sowohl im Studio als auch auf den Konzertbühnen wie sie selber sagen, „Dinge nicht zu überdenken, sondern sehr intuitiv und impulsiv zu musizieren. Denn nur, was direkt aus dem Bauch kommt, besitzt die Kraft, auch dauerhaft zu bestehen.“

Mit dieser Grundhaltung arbeitet die Band derzeit auch an dem neuen Album. Die aktuelle Single „Low“ belegt treffend warum Wage War innerhalb weniger Jahre zu einer festen Größe des Metalcore aufgestiegen sind. Hier vereinigen sich Schmerz, Wut, Aggressivität und Schönheit in einer selten intensiven Weise. Entsprechend gespannt sein darf man auf den kommenden Longplayer.

Jan
24
Fr
2020
Adel Tawil @ König-Pilsener-Arena
Jan 24 um 20:00

Foto: Nils Schirmer

Alle guten Dinge sind drei – und daher gibt es auch nicht den Hauch eines Zweifels, dass Adel Tawil diesen Sommer mit seinem dritten Album „Alles Lebt“ in aller Ohren sein wird. Mit neuen Songs im Gepäck geht er ab Anfang nächsten Jahres auf Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

„Lieder“, „So schön anders“ und nun „Alles Lebt“ – jede Tour, jedes Konzert ein unvergessliches Live-Erlebnis. Inzwischen hat Adel Tawil zusammen mit seiner Band vor über zwei Millionen Zuschauern gespielt und freut sich ein weiteres Kapitel aufzuschlagen: „Ich liebe es, bei Konzerten direkt die Resonanz auf meine Songs zu sehen. Glückliche Gesichter jeden Alters, die alle Songs mitsingen – Musik ist universell und verbindet. In meinen Texten steckt viel Persönliches und das Feedback zeigt mir, dass sie nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregen kann.“

Bei der „Alles Lebt“-Tour werden neben den neuen Songs auch wieder zahlreiche große Hits der letzten Alben auf der Setlist stehen. Jedoch nicht unbedingt exakt so, wie man sie im CD-Regal oder in der Playlist hat: „Die Songs der vergangenen Alben haben sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt. Musik, Sound und der persönliche Geschmack haben sich verändert.“

Alles Lebt – auch die Songs vergangener Alben. Eine weitere Erklärung, warum Songwriter, Produzent und Sänger Adel Tawil immer neue Menschen für seine Musik begeistert. Eine ähnliche Entwicklung kann man auch vom neuen Adel Tawil Album erwarten. Die erste Single „Tu m’appelles“ wird bereits am 12. April 2019 veröffentlicht, das Album „Alles Lebt“ folgt dann am 21. Juni 2019. Musikalisch wird der sympathische Sänger zusätzlich zu den bestehenden Fans sicherlich neue hinzugewinnen und begeistern. Man könnte abschließend nun noch die harten Fakten erwähnen, die zahlreichen Platin- und Gold-Auszeichnungen für Adel Tawil, die unzähligen Awards und Nummer 1 Platzierungen in den Charts. Viel wichtiger ist aber, wie sehr der Berliner als Künstler und Mensch überzeugt. Adel Tawil ist ein Menschenfänger im positivsten Sinne – wer ihn einmal live erlebt oder sogar persönlich getroffen hat, kann sich seiner Ausstrahlung nur schwer entziehen; wer bei einem Konzert war, wird wiederkommen. Es dürfte also sehr voll werden, wenn Adel Tawil ab Januar 2020 in Deutschland, Österreich und der Schweiz wieder auf der Bühne steht.

Als Veranstalter der „Adel Tawil -Alles Lebt Tour“ zeichnet sich erneut die Berliner Konzertagentur Live Legend verantwortlich und ist stolz auf das langjährig entgegengebrachte Vertrauen.

Atze Schröder: Echte Gefühle @ Mitsubishi Electric HALLE
Jan 24 um 20:00

atze_turbo_bild_2-2_gross„Alles Lüge“ sagte schon Rio Reiser, der König von Deutschland. Nichts ist mehr echt: Fake News, gefilterte Selfies, alternative Fakten, getürkte Software. Jeder tut nur noch so „als ob“, alle bluffen. Es gibt keine Lauer, auf der wir nicht liegen. Wirr ist das Volk. Papa sagte: „Wenn du drei echte Freunde hast, bist du reich.“ Aber der kannte auch Instagram nicht: unter 3000 Followern bist du der Loser. Echte virtuelle Freunde, versteht sich.

Da kann nur noch einer helfen: Atze Schröder, lebende Legende und King of Comedy. Nach einem fulminanten Vorverkaufsstart der Preview-Shows und bereits vielen ausverkauften Terminen geht der Gralshüter aller Pointen im Frühjahr 2020 mit seinem brandneuen Programm auf große Hallentour und verspricht: „Echte Gefühle“. Denn Atze weiß: Statistisch gesehen geht es uns spitze, nur vom Feeling her haben wir kein gutes Gefühl. Männer und Frauen kommen abends von der Arbeit erschöpft nach Hause, aber nur noch Alexa und Siri wollen miteinander kuscheln. Die Jugend guckt derweil manisch aufs Handydisplay und macht die Robbe.

Atze Schröder entlarvt die falschen Fünfziger. Predigt Blut, Schweiß und Tränen. Atze preist das Drama und legt der Nation das Humor-Trostpflaster auf die Seele. Erfüllt die Sehnsucht nach den wichtigen Dingen des Lebens: wahre Liebe, richtige Freundschaft, ehrliches Lachen. Denn keiner weiß besser als Atze: Gefühle aus dem Leben raus lassen bringt gar nichts – denn echte Gefühle kommen immer wieder zurück.

„Echte Gefühle“ zeigt Atze mal wieder in Bestform. Nie war er wichtiger als heute, denn in seinem neuen Programm spricht der Beichtvater der Emotionen über Wahrhaftigkeit. Atze Schröder – Tränen vor Lachen. Aber echt!

Sound Of Nashville präsentiert BRETT ELDREDGE @ Carlswerk Victoria
Jan 24 um 20:00

Foto: Michele Laurita

Die SOUND OF NASHVILLE Konzertreihe schickt seit Anfang März 2019 regelmäßig heisse Country-Newcomer und angesagte Country Stars aus den USA und UK durch Deutschland. Der mit Gold und Platin ausgezeichnete Singer/Songwriter BRETT ELDREDGE hat sich als eine der besten Stimmen der Country-Musik, der größten Radio-Heavy-Hitter und der unterhaltsamten, arena-packenden Show-Performer an der Spitze des Country etabliert. Die Live-Shows von ELDREDGE sind nicht nur für Fans ein absolutes Muss. Eine großartige Kombination aus Licht- & Bühnenshow, BRETT ELDREDGE als charismatischer Frontmann mit großartiger Live-Band, mit der er gemeinsam die Bühne rockt. Bereits beim ersten C2C Festival 2019 in Berlin haben die Fans ELDREDGES Live-Qualitäten zu hören und zu sehen bekommen. Nun ist der US-Top-Star zurück und wird erstmals überhaupt durch die „Sound Of Nashville“ Konzertreihe für zwei Solo-Shows im Januar 2020 nach Deutschland kommen.

Sein aktueller Hit „Love Someone“ schaffte es in die Country-Radio Top 20 und ist die bereits dritte Single seines selbstbetitelten Albums, die es auf Platz 1 der Billboard Country Album- sowie All-Genre Top Album Sales-Charts schafft. Die Platte beinhaltet zudem die mit Gold ausgezeichneten Hits „Somethin‘ I’m Good At“ und „The Long Way“. Letzterer verschaffte seiner von Kritikern gefeierten und ausverkauften Headliner-Tour ihren Namen. Der aus Paris, Illinois stammende Sänger veröffentlichte im Oktober 2016 ein Weihnachtsalbum namens Glow, dessen Single „Baby It’s Cold Outside“, ein Duett mit der GRAMMY-Gewinnerin Meghan Trainor, an die Spitze der Holiday Music- und Adult Contemporary-Charts stieg. Die Deluxe-Edition, mit fünf brandneuen Evergreen-Tracks, wurde zudem im Oktober 2018 veröffentlicht.

Country ist heute populärer denn je und dank Plattformen wie YouTube, Spotify, Instagram und Netflix schon längst nicht mehr nur in Amerika angesagt. Deutschland steht auf den modernen Country-Sound aus Nashville und will mehr davon! Nach der grandiosen Deutschland-Premiere des „C2C: Country to Country“ in Berlin, ermöglicht die SOUND OF NASHVILLE Konzertreihe Fans in Deutschland über das Jahr hinweg, beste, hochwertige und neueste Country-Musik in besonderer Club-Atmosphäre zu genießen. Mit dem „C2C presents“ Markenstempel werden darüber hinaus ab jetzt zusätzlich besondere Country-Tour-Termine gekennzeichnet.

Thomas Schmidt @ Atelier Theater
Jan 24 um 20:00

Dieter Bohlen und Wolfgang Joop würden definitiv vor Neid erblassen. Denn Thomas Schmidt hat das, wovon viele Männer und alle Frauen träumen: Eine biologische Uhr, die immer nachgeht. Die langsamer tickt als der erbarmungslose Abriss-Kalender an Omis Küchenwand. Ein physiologisches Wunder. Denn Thomas Schmidt sieht jünger aus, als er ist, nämlich 34. Sein Dilemma: Er sieht viiiiiel jünger aus. Sehr viel jünger. Der Kölner Comedian weiß nur zu gut, wie es sich anfühlt, weniger Bartwuchs zu haben als Flipper. Er weiß, was es bedeutet, auf dem Pausenhof der neunjährigen Nichte als Mitschüler gehänselt zu werden. Und an der Kasse im Supermarkt den Ausweis zücken zu müssen. Alltägliche Absurditäten, die er jedoch genüsslich aufsaugt, originell verarbeitet und in seinem neuen Live-Programm „Alles kann, nichts muss!“ mit einer beeindruckenden Gelassenheit präsentiert. Er ist das personifizierte Trockendock der Deutschen Comedy. Cool, souverän und dabei wohltuend bodenständig. Denn im Grunde führt Thomas ein nahezu normales Leben. So wie wir alle. Trotzdem kommt er damit irgendwie nicht klar. So wie wir alle. Und deshalb entführt er das Publikum in die Tücken und Skurrilitäten seines, unseres Alltags.
Authentisch und immer mit dem Gespür für den besonderen Blickwinkel überrascht er seine Zuschauer. Da mutiert der Tankstellenbesuch schon mal zu einer ernsthaften Sinnkrise. Und sind Chips-Dosen vielleicht tatsächlich diskriminierend? Ab Januar 2020 ist Thomas Schmidt mit seinem aktuellen Soloprogramm „Alles kann, nichts muss!“ auf Deutschlandtour und geht dabei dieser und anderen dringenden Fragen des Lebens nach. Lässig und extrem lustig.

Jan
25
Sa
2020
Atze Schröder: Echte Gefühle @ König-Pilsener-Arena
Jan 25 um 20:00

atze_turbo_bild_2-2_gross„Alles Lüge“ sagte schon Rio Reiser, der König von Deutschland. Nichts ist mehr echt: Fake News, gefilterte Selfies, alternative Fakten, getürkte Software. Jeder tut nur noch so „als ob“, alle bluffen. Es gibt keine Lauer, auf der wir nicht liegen. Wirr ist das Volk. Papa sagte: „Wenn du drei echte Freunde hast, bist du reich.“ Aber der kannte auch Instagram nicht: unter 3000 Followern bist du der Loser. Echte virtuelle Freunde, versteht sich.

Da kann nur noch einer helfen: Atze Schröder, lebende Legende und King of Comedy. Nach einem fulminanten Vorverkaufsstart der Preview-Shows und bereits vielen ausverkauften Terminen geht der Gralshüter aller Pointen im Frühjahr 2020 mit seinem brandneuen Programm auf große Hallentour und verspricht: „Echte Gefühle“. Denn Atze weiß: Statistisch gesehen geht es uns spitze, nur vom Feeling her haben wir kein gutes Gefühl. Männer und Frauen kommen abends von der Arbeit erschöpft nach Hause, aber nur noch Alexa und Siri wollen miteinander kuscheln. Die Jugend guckt derweil manisch aufs Handydisplay und macht die Robbe.

Atze Schröder entlarvt die falschen Fünfziger. Predigt Blut, Schweiß und Tränen. Atze preist das Drama und legt der Nation das Humor-Trostpflaster auf die Seele. Erfüllt die Sehnsucht nach den wichtigen Dingen des Lebens: wahre Liebe, richtige Freundschaft, ehrliches Lachen. Denn keiner weiß besser als Atze: Gefühle aus dem Leben raus lassen bringt gar nichts – denn echte Gefühle kommen immer wieder zurück.

„Echte Gefühle“ zeigt Atze mal wieder in Bestform. Nie war er wichtiger als heute, denn in seinem neuen Programm spricht der Beichtvater der Emotionen über Wahrhaftigkeit. Atze Schröder – Tränen vor Lachen. Aber echt!

Dieter Nuhr: Kein Scherz! @ Grugahalle
Jan 25 um 20:00

Dieter Nuhr ist der Meister der entspannten Comedy und der König der befreienden Pointe. In seinem Programm „Kein Scherz!“ beweist er wieder einmal: Das Leben ist kein Witz, kann aber trotzdem Spaß machen. Dieter Nuhr widersetzt sich dem Zeitgeist dauernder Erregung, seziert unser mediengestörtes Weltbild und hält dagegen mit seiner entwaffnenden Unaufgeregtheit. Ja, wir alle wissen, die Welt wird untergehen! Aber es wird voraussichtlich noch ein paar Millionen Jahre dauern.

Dieter Nuhr löst seelische Verkrampfungen durch wohlbegründete Fröhlichkeit. Wer einmal einen Auftritt von ihm erlebt hat, weiß: Was wirklich lustig ist, ist oft kein Scherz!

Dieter Nuhr kontert die ritualisierte Empörung in unserem Land mit abwägenden Gedanken und gelassener Heiterkeit. Er seziert mit seinen entlarvenden Pointen die Verkrampftheit der Ideologen und befreit sein Publikum vom Zwangsdenken der Besserwisser. Seine Abende gelten als heilsame Therapie für Angstgestörte.

Dieter Nuhr löst Verspannungen mit Argumenten und heilt die Weltangst der Zuschauer durch die überwältigende Kraft seiner extrem lustigen Gedanken! Millionen haben seine Auftritte gesehen, seine Sendungen verfolgt und seine Bücher gelesen. Ein Abend mit Dieter Nuhr ist nicht nur saukomisch! Er verdeutlicht auch: Man kann Massen begeistern, in dem man sich dem Mainstream verweigert. Ihm zuzuhören ist ein Genuss.

Nuhr beweist: Humor kann schlau sein, Optimismus ist möglich, Denken macht Spaß! Ein Abend mit Dieter Nuhr zeigt: Die Wirklichkeit ist oft lustiger als jeder Witz, und Lachen ist – das ist kein Scherz! – extrem befreiend!

Jan
26
So
2020
Bosse @ Turbinenhalle
Jan 26 um 19:00

Foto: Tim Bruening

Stillstand ist wirklich nicht sein Ding. Und wenn er einmal in Fahrt ist, ist er nicht zu stoppen. Es passt also, dass BOSSE mitten im Festival-Sommer bereits seinen nächsten Streich ankündigt.

Erst im März diesen Jahres begeisterte Aki Bosse 55.000 Besucher bei 15 Konzerten – inklusive Doppelshows in Berlin, Hamburg und Köln – auf seiner ALLES IST JETZT TOUR 2019.

Neben Auftritten auf renommierten Festivals wie dem Hurricane, Southside, Taubertal, Open Flair, dem Sziget in Ungarn und dem Open Air St. Gallen in der Schweiz stehen auch eigene Open Airs in Jena, Dresden und Braunschweig an, welche bereits entweder ausverkauft vermelden konnten bzw. für welche nur noch Restkarten erhältlich sind.

Die Fans können also offenbar nicht genug bekommen – und BOSSE legt nach! Es gilt: Der Livezyklus zu seinem aktuellen Nummer-1-Album „Alles Ist Jetzt“ wird ins Jahr 2020 verlängert – mit dem dann mittlerweile dritten Teil der Tour! Geplant sind offiziell vorerst 10 Termine.

Jede Menge Gelegenheiten also, gemeinsam mit dem sympathischen Wirbelwind unter dem Motto ALLES IST JETZT ultimativ zu eskalieren!

Atze Schröder: Echte Gefühle @ Arena Kreis Düren
Jan 26 um 20:00

atze_turbo_bild_2-2_gross„Alles Lüge“ sagte schon Rio Reiser, der König von Deutschland. Nichts ist mehr echt: Fake News, gefilterte Selfies, alternative Fakten, getürkte Software. Jeder tut nur noch so „als ob“, alle bluffen. Es gibt keine Lauer, auf der wir nicht liegen. Wirr ist das Volk. Papa sagte: „Wenn du drei echte Freunde hast, bist du reich.“ Aber der kannte auch Instagram nicht: unter 3000 Followern bist du der Loser. Echte virtuelle Freunde, versteht sich.

Da kann nur noch einer helfen: Atze Schröder, lebende Legende und King of Comedy. Nach einem fulminanten Vorverkaufsstart der Preview-Shows und bereits vielen ausverkauften Terminen geht der Gralshüter aller Pointen im Frühjahr 2020 mit seinem brandneuen Programm auf große Hallentour und verspricht: „Echte Gefühle“. Denn Atze weiß: Statistisch gesehen geht es uns spitze, nur vom Feeling her haben wir kein gutes Gefühl. Männer und Frauen kommen abends von der Arbeit erschöpft nach Hause, aber nur noch Alexa und Siri wollen miteinander kuscheln. Die Jugend guckt derweil manisch aufs Handydisplay und macht die Robbe.

Atze Schröder entlarvt die falschen Fünfziger. Predigt Blut, Schweiß und Tränen. Atze preist das Drama und legt der Nation das Humor-Trostpflaster auf die Seele. Erfüllt die Sehnsucht nach den wichtigen Dingen des Lebens: wahre Liebe, richtige Freundschaft, ehrliches Lachen. Denn keiner weiß besser als Atze: Gefühle aus dem Leben raus lassen bringt gar nichts – denn echte Gefühle kommen immer wieder zurück.

„Echte Gefühle“ zeigt Atze mal wieder in Bestform. Nie war er wichtiger als heute, denn in seinem neuen Programm spricht der Beichtvater der Emotionen über Wahrhaftigkeit. Atze Schröder – Tränen vor Lachen. Aber echt!

kettcar @ Stahlwerk
Jan 26 um 20:00

Kettcar kündigen das Livealbum „… und das geht so“ sowie eine vorerst letzte Tour für 2020 an – Danach gehts in Pause auf unbestimmte Zeit. Album und Tickets sind ab Montag, dem 16.09., um 10:00 Uhr erhältlich!

Jan
27
Mo
2020
Kevin Morby @ Kulturkirche Köln
Jan 27 um 20:00

Das Konzert von KEVIN MORBY (solo) am 22.11.19 in der Kulturkirche musste auf den 27.01.2020 verlegt werden werden. Tickets bleiben gültig!

„Oh my God“ hört man am besten, wenn man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll, wenn das Sein an sich mal wieder ratlos macht, ungefähr wohl so, wie der nackige Sänger da auf dem Artwork im Bett hockt. Ob in solchen Situationen der liebe Gott hilft? Dieses Album tut es jedenfalls.” Plattentests.de

Mit seinen vier gefeierten Soloalben und unzähligen Platten verschiedener Zusammenarbeiten ist KEVIN MORBY zu einem wahren musikalischen Autor geworden. Jetzt liefert MORBY mit der üppigen Doppel-LP „Oh My God“ (26. April über Dead Oceans) einen grandiosen Director’s Cut, sowohl episch im Umfang als auch im Sound, ab. Ein Werk, das mit Fug und Recht als bisheriger Höhepunkt seines Schaffens bezeichnet werden darf.

In seiner bisherigen Arbeit sind gewisse religiöse Themen allgegenwertig. Obwohl MORBY sich nicht im Geringsten als „religiös“ identifiziert, erkennt er in sich selbst ein spirituelles Wesen mit einer weltlichen Einstellung zum Seelenvollen. Und so setzte er sich in dem Bestreben, diesen Gedanken frontal und ein für alle Mal anzugehen, in seinen persönlichen Kirchen – Flugzeuge und Betten – hin und schrieb, was sein erstes wahres Konzeptalbum werden sollte. Wenn „Singing Saw“ KEVINs L.A.-Platte war und „City Music“ seine Ode an New York, dann lebt „Oh My God“ im Himmel, über dem Wetter, nirgendwo und überall gleichzeitig.

„Religion is around all of us,” sagt MORBY. „It’s a universal language and there is profound beauty in it. I’ve found it a useful tool within songwriting, as it’s something everyone can relate to on some level. There are religious themes or imagery in a lot of what I’ve done, so I wanted to get all of that out and speak only that language for a whole record. It’s not a born-again thing; it’s more that ‘oh my god’ is such a profound statement we all use multiple times a day and means so many different things. It’s not about an actual god but a perceived one, and it’s an outsider’s view of the human experience in terms of religion.”

Im Jahr 2016 schrieb er den Protest-Song „Beautiful Strangers“ über die verheerenden Weltereignisse dieses Jahres, in den er mehrere „oh my god’s” als Verzweiflungsschrei einführte. Der Song wurde zu seinem bisher berühmtesten Werk, und der Satz zu einem Mantra für MORBY und inspirierte ihn, den Ausruf konzeptionell in den Stoff eines ganzen Albums einzubinden. Er versuchte hervorzuheben, wie diese unsterbliche Formulierung so viel von unserer Beziehung zum Heiligen und Profanen verkörpert – wie Religion überall um uns herum ist, immer, und dass wir durch einfaches Äußern eines „OMG“ ihre Allgegenwart und Fähigkeit etwas zu ertragen, anerkennen, während wir ihre Reichweite humanisieren.

Im Januar 2017, vor der Veröffentlichung seines vierten Soloalbums „City Music“, ging MORBY für vier Tage in Brooklyn in das Studio des Produzenten Sam Cohen, um eine Handvoll Material aufzunehmen, das mit seinem üblichen Folk-meets-lo-fi-elektrischen Gitarrensound geschrieben wurde. Cohen, mit dem MORBY 2016 seinen Durchbruch mit „Singing Saw“ schaffte, hatte begonnen, die neuen Songs mit einer Business-as-usual-Mentalität aufzunehmen, als er am dritten Tag von einer Idee überrascht wurde: Anstatt das zu erschaffen, was zu „Singing Saw: Part 2“ wurde, wie wäre es denn, wenn sie alles bloß legten und nur wenige Farben verwendeten, anstatt die gesamte MORBY Rock-Palette? „Sam suggested that we make songs that sound like sonic pop-art that only have a few colors, like a Keith Haring piece,” erklärt MORBY. „My other records had tons of colors, so we decided to keep this stark, like a painting that’s black-and-white with one vibrant blue.”

Nie zuvor hat sich KEVIN auf eine solche Gesamtästhetik eingelassen, die er nun bei „OMG“ hat, vom Album Artwork bis hin zu jedem visuellen Element. So arbeitete er auch mit dem Filmemacher Chris Good (der jedes Musikvideo inszenierte) an einem Kurzfilm. Der Film zeigt MORBY während er durch eine traumhafte Serie von Begegnungen wandert – im Flugzeug, im Auto, im Diner, zu Hause im Garten – und präsentiert eine Michel-Gondry-ähnliche Vision des Albums und seiner „heiligen“ Stimmung.

„This one feels full circle, my most realized record yet,” sagt MORBY. „It’s a cohesive piece; all the songs fit under the umbrella of this religious theme. I was able to write and record the album I wanted to make. It’s one of those marks of a life: this is why I slept on floors for seven years. I’ve now gotten the keys to my own little kingdom, and I’m devoting so much of my life to music that I just want to keep it interesting. At the end of the day, the only thing I don’t want is to be bored. If someone wants to get in my face about writing a non-religious religious record? Thank god. That’s all I gotta say.”

Jan
28
Di
2020
DDC goes CRZY @ Colosseum Theater Essen
Jan 28 um 20:00

Foto: flownmarry.de

Etwas crazy ist ganz nah an wundervoll! Das Motto der DANCEFLOOR DESTRUCTION CREW ist Programm und Versprechen ans Publikum zugleich. Denn was dieser verrückte Haufen hochtalentierter Tänzer auf die Bühne bringt, ist tatsächlich einfach wundervoll: Völlig losgelöst von bekannten Konzepten und Genre-Grenzen entstehen seit Jahren erfolgreiche Cross-over-Shows, die bereits mehr als 800.000 Menschen weltweit zu begeisterten Standing Ovations aus ihren Sitzen gerissen haben. Ob „Breakin’ Mozart“ oder „Breakdance in Lederhosen“ – die DDC beherrscht die Verschmelzung von Gegensätzen wie keine andere. Mit mutigen Ideen, viel Kreativität, ihrem vielfach ausgezeichneten Talent und der entscheidenden Prise liebenswerter Verrücktheit, die sie eben außergewöhnlich macht. So auch der Titel ihrer neuesten Produktion – DDC goes CRZY – die Deutschland im Januar und Februar 2020 mitreißen wird.

Die Erfolgsgeschichte der DDC begann im Jahr 1999 und schnell tanzten sich die herausragenden Talente von Bayern aus um die ganze Welt: sie sind Deutsche Meister, Europameister und zweifache Weltmeister im Breakdance. Die brillanten Tänzer überzeugen zudem mit ihrem Schauspieltalent, viel Sinn für Humor und einem Charme, dem man sich nicht entziehen kann. Im Fernsehen sind sie seit einigen Jahren fester Bestandteil in verschiedensten Shows, haben die SAT.1-Show „It’s showtime – das Battle der Besten“ gewonnen, waren das Highlight der Weihnachtsfeier des FC Bayern und begleiteten das Benefizspiel von Dirk Nowitzki und Manuel Neuer. Auf Einladung von Dr. Auma Obama reisten sie nach Kenia, um dort mit den Kindern zu arbeiten und vor Barack Obama zu performen. Außerdem sind sie begehrte Gala-Gäste und begeistern Fans und Presse gleichermaßen. So sind sie auch zum vierten Mal in Folge mit Florian Silbereisen auf seiner Tournee dabei, für den sie zu den besten Showacts der Welt gehören.

Aus all diesen Erfolgen und Erfahrungen lassen sie nun eine neue Show-Dimension entstehen, noch mutiger, noch überraschender, noch verrückter. CRZY bietet eine faszinierende Mischung aus packendem Break- und Streetdance, mitreißender Artistik und fantastischen Effekten, mit magischer Choreografie, Musik und Gesang – die komplette DANCEFLOOR DESTRUCTION CREW ist bei dieser Show dabei und entfacht die gesamte Bandbreite ihrer ansteckenden Energie. Die Zuschauer erwartet ein Abend, an dem alle Sinne durcheinandergewirbelt werden, die Grenzen der Schwerkraft neu ausgelotet werden und Unterhaltung ganz neu geschrieben wird. Dynamisch, explosiv, leidenschaftlich, CRZY.

Jeanette Biedermann @ FZW / Freizeitzentrum West
Jan 28 um 20:00

Foto: Helen Sobiralski

Erfolgreich geworden durch eine der beliebtesten deutschen Daily-Soaps, feierte Jeanette Biedermann um die Jahrtausendwende nicht nur als Schauspielerin riesige Erfolge, auch musikalisch holte die damals Anfang Zwanzigjährige zahlreiche Auszeichnungen. Nach einer kreativen Schaffenspause als Solo-Künstlerin kehrt Jeanette Biedermann nach zehn Jahren mit neuen Songs zurück und geht ab Januar 2020 mit ihrem Album „DNA“ auf große Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Sie ist eine der erfolgreichsten deutschen Schauspielerinnen und Musikerinnen der 2000er Jahre. 1999 trat Jeanette Biedermann als Marie Balzer bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ erstmals in Erscheinung und spielt sich schnell in die Herzen Deutschlands. Nur ein Jahr später erscheint mit „Enjoy!“ ihr Debüt-Longplayer. Fünf weitere Alben folgen und bis zu ihrem vorerst letzten Studioalbum „Undress to the Beat“ im Jahr 2009 verkauft sie insgesamt mehr als eine Million Tonträger.

2019 meldet sich Jeanette Biedermann nicht nur im TV mit ihrer Teilnahme an der VOX Sendung „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ zurück, sondern auch mit neuer Musik. Die ersten beiden Singleveröffentlichungen „Wie ein offenes Buch“ und „Deine Geschichten“ sind die Vorboten für das im September erscheinende Album „DNA“. Auffallend sind die deutschen Songtexte, die man bisher weniger von der Sängerin kannte. „Der Grund dafür ist, dass ich mich in der deutschen Sprache viel tiefgründiger und ehrlicher ausdrücken kann. Und ich habe einfach mehr Worte zur Verfügung“.

Ihre zahlreichen, über die letzten 20 Jahre gesammelten Fans dürfen sich nun nicht nur auf das neue Album, mit vierzehn ganz besonderen, intimen Songs freuen, sondern auch auf eine große Tournee Anfang 2020. Im Januar und Februar stellt Jeanette Biedermann bei 15 Konzerten in Deutschland, Österreich und der Schweiz ihre persönliche „DNA“ live vor!

Joshua Radin @ Kulturkirche Köln
Jan 28 um 20:00

Foto: Shervin

Joshua Radin hat es geschafft: Er ist völlig unabhängig. Der 45-Jährige braucht kein Label mehr, keine Plattenfirma, niemanden der ihm sagt, was er zu tun hat. Stattdessen singt er seine Lieder für alle, die sie hören mögen. Und das sind nicht wenige, toppten seine Platten doch schon häufiger die iTunes-Charts. Dabei bleibt Radin immer relaxed. Was soll man auch, sagte er einmal selbstironisch im Interview, groß erzählen, wenn man aus dem Mittelstand kommt und einem niemals etwas wirklich Weltbewegendes zugestoßen ist? So kommen seine Geschichten wirklich aus dem Alltag und bekommen ihren überraschenden Dreh aus der präzisen Beobachtungsgabe des Mannes aus Ohio. Damit hat er schon erheblichen Erfolg gehabt. Auf ihren höchsteigenen Wunsch spielte Radin auf der Hochzeit von Ellen DeGeneres. Sein langjähriger Freund, der Schauspieler Zach Braff verschaffte ihm ein Auskommen in der Filmindustrie, die seine Songs und Melodien in inzwischen über 150 Filmen und Serienfolgen verwendet hat. Radin hat also sein Auskommen und muss sich um nichts mehr Sorgen machen. Aber wo andere sich zurücklehnen würden und vergessen, wie man Musik macht und anrührende Lieder schreibt, beginnt für den Radin erst die Herausforderung. Die Zeiten, in denen wir leben, sind chaotisch, komplex und verwirrend, aber die wichtigen Dinge im Leben sind eigentlich immer einfach gewesen. Aber wie beschreibt man Liebe immer wieder neu? Was geschieht mit den Menschen um uns herum? Wohin führt uns unser Weg? Diesen scheinbaren Widerspruch fasst er immer wieder aufs Neue in Stücke voller Sympathie und Schönheit. Dafür genügen ihm eine wunderschöne Melodie, harmonische Akkorde, eine sanfte Begleitung und ein Bruch dieser Harmonie im Text. Auf mittlerweile sieben Alben kommt Joshua Radin und auf unzählige Touren rund um den Erdball. Zuletzt war er im vergangenen Herbst mit seinem Freund William Fitzsimmons bei uns und hat mit ihm zusammen in diesen Doppelkonzerten das Publikum hingerissen. Jetzt hat Radin bestätigt, dass er im kommenden Januar erneut mit seiner Band auf Tour kommt.

Sascha Grammel: Fast Fertig! @ Mitsubishi Electric HALLE
Jan 28 um 20:00

Alle mal kurz das Besteck weglegen: Sascha Grammel’s neues live-Programmel ist „FAST FERTIG! „Nee, Moment, es heißt “ FAST FERTIG!“ .

Und das neue Programm ist selbstverständlich zum großen live-Tourstart im Mai 2019 „rechtzeitig fertig“, wobei Spandaus ganzer Stolz und fast-von-Natur-aus-blondgesträhnter Bauchredner-König dafür bekannt ist, noch bis zur allerletzten Minute hier und da an seiner Show zu feilen. Und das lohnt sich: Denn auch „FAST FERTIG!“ ist wieder genau das, was man zurecht von Sascha und seinem liebevoll-verrückten Puppenzoo erwarten kann: Immer lustig, manchmal albern und oft ans Herz gehend. Bauchredner-Ehrenwort!

Zu Bewundern ist die neue, unvergleichlich unbeschwerte und bunte Dauergeburtstagsparty auf ausgedehnter „FAST FERTIG!“ – Tour durch Deutschland, Österreich, der Schweiz, der Österreichischen Schweiz und dem Schweizer Deutschland. Soll heißen: bestimmt auch irgendwo in Deiner Nähe! Und pssst, streng geheim: Sascha wäre nicht Sascha, sondern sagen wir seine Oma, wenn er nicht auch bei “ FAST FERTIG!“ mindestens einen oder zwei neue Puppencharaktere „aus dem Bauch“ zaubern würde. Angeblich diesmal mit dabei: seine bisher größte und bisher kleinste Puppe. Die eine hat zwei Ohren und die andere ist der Schrecken der Meere. Oha. Sascha Grammel „FAST FERTIG!“ – live! Kleiner Tipp: Unbedingt hingehen!!!

Sarah Klang (ABGESAGT!) @ Blue Shell
Jan 28 um 20:30

Foto: Märta Thisner

Das Konzert von Sarah Klang am 28.01.2020 musste abgesagt werden!

„Aufgrund unvorhergesehener Entwicklungen müssen die Shows von Sarah Klang in München, Leipzig und Köln leider abgesagt werden. Die Künstlerin verspricht ihren Fans, dies wieder gutzumachen, wenn sie mit einer neuen Tournee zurückkehrt.

Die Tickets können an den entsprechenden VVK-Stellen zurückgegeben werden, es sind keine Ersatztermine geplant.“

Melancholische Popsongs zum Traurig sein, zum Hoffen oder einfach nur zum Träumen. In der musikalischen Welt der großen Gefühle ist Sarah Klang zu Hause. Bei der talentierten Schwedin liegen Hoffnung und Verzweiflung dicht beieinander, ausgedrückt durch eine warme sanfte, aber gleichzeitig kraftvolle Stimme.

Auf ihrem neuen Album „Creamy Blue“, welches am 25. Oktober erscheint, zeigt die 27-Jährige, dass sie als Künstlerin gewachsen ist: Vom traurigen Mädchen zur starken Pop-Frau. Die gleichnamige Singleauskopplung ist nur ein Track des neuen Werkes, der die musikalische Wandlungsfähigkeit der Musikerin bestätigt, und gibt ab dem 05. September schon mal einen weiteren, kleinen Vorgeschmack auf das Album.

Und da die Live-Versionen von Sarah Klangs Stücken noch emotionaler und intimer sind als die Studioaufnahmen, ist es umso erfreulicher, dass sie ihre Tour in Deutschland Anfang 2020 mit drei weiteren Konzerten fortsetzt.

Jan
29
Mi
2020
Dave Hause with Tim Hause @ Kulturkirche Köln
Jan 29 um 20:00

Foto: Kyle London

Dave Hause ist immer ein Erlebnis. Seine Konzerte absolviert der Punk-Songwriter stets mit voller Power. Dabei ist es ganz egal, ob er sich wie früher bei The Loved Ones als Shouter verausgabt, als Frontmann seiner Band The Mermaids seine an Springsteen geschulten Songs singt oder solo und akustisch reduzierte, ruhigere, aber dennoch spannungsreiche Varianten zum Besten gibt – und nebenbei mit seinen Plaudereien die Zuhörer als Geschichtenerzähler begeistert. Im Mai erschien mit „Kick“ sein viertes langes Studio-Solo-Album, auf dem er in klassischer amerikanischer Songwriter-Tradition Themen wie Hoffnung, Depression, Klimawandel, zerbrechende Demokratien und das eigene Altern thematisiert. Wie immer setzt Hause dabei ganz eigene Akzente, nicht zuletzt, weil er im vergangenen Jahr Vater von Zwillingen wurde und seine Sichtweise sich dadurch noch einmal verschoben hat. Bereits im Frühjahr war Hause mit den neuen Stücken zusammen mit den Mermaids bei uns unterwegs – und den entzückenden und warmherzigen Miniaturen der EP „September Haze“. Die drei neuen Songs, die ihre melancholische Sehnsucht aus einer reduzierten Instrumentierung und Hauses rauchiger Stimme ziehen, sowie eine Akustik-Version von „Shake Jesus“ und eine Cover-Version von Brandi Carliles „Hold Out Your Hand“ bieten sich geradezu an für ein Solo-Set. Hause hat sie zusammen mit seinem Bruder Tim auf Tour 2018 live gespielt. „Die Leute haben so intensiv reagiert“ sagt Hause. „Ich hatte das Gefühl, sie unbedingt aufnehmen und teilen zu müssen.“ Jetzt hat er bestätigt, dass er im kommenden Januar/Februar erneut mit seinem Bruder Tim auf Tour zurückkehrt. Bei sieben Konzerten kommt er in der ruhigen Variante und akustisch in Kulturkirchen und den schönen kleinen 50er-Jahre-Saal der Laeiszhalle nach Hamburg. Als Special Guest begleitet ihn auf der Tour Northcote.

Freya Ridings @ Live Music Hall
Jan 29 um 20:00

Im Juli veröffentlichte Freya Ridings ihr lang erwartetes und selbstbetiteltes Studio-Debütalbum. Darauf findet sich selbstverständlich auch der Song, der ihren jungen Ruhm begründete: „Lost Without You“, die Platin-gekrönte Ballade, ermöglichte ihr vor zwei Jahren den Durchbruch, die zwei Live-Alben, mit denen sie ihre phänomenalen gesanglichen Fähigkeiten unter Beweis stellte, taten ein Übriges. Freya Ridings versteht es vor allem auf der Bühne, alle Emotionen dieser Welt in ihre Musik zu legen. Alle zwölf Songs hat die Sängerin, Pianistin und Gitarristin selbst geschrieben. Sie erforscht darin mit geradezu alchemistischer Glut Themen wie Zweifel, Schmerz, Reue und Verletzlichkeit. Ihre Stimme, reich an Vibrato und so voll und kraftvoll wie nur wenige andere ihrer Generation. Kein Wunder also, dass Kolleginnen und Kollegen wie Taylor Swift, Florence Welch oder Richard Quinn zu ihren Fans gehören. Das Studiodebüt stieg auf Platz drei in die britischen Charts ein und kann schon jetzt über 150 Millionen Streams vorweisen. Nun folgt die größte Europa-Tour, die Freya Ridings bislang absolviert hat und die sie Anfang kommenden Jahres auf 13 Stationen durch neun Länder führen wird. Selbstverständlich steht auch Deutschland, wo sie sich durch ihre grandiosen Konzerte bereits einen festen Fanstamm ersungen und erspielt hat, mit gleich fünf Terminen ebenfalls auf dem Reiseplan.

IDER @ YUCA
Jan 29 um 20:00

Megan Markwick und Lily Somerville – AKA IDER – glauben nicht an die Philosophie, dass Bands Reibung brauchen, um Funken zu erzeugen. Tatsächlich, sagt Megan, „sind wir sehr selten, vielleicht sogar nie, anderer Meinung.“ Es mag gegen die Rock’n’Roll-Mythologie gehen, dass Antagonismus gleich Kreativität ist, aber IDER schreibt ihrer simpatico-Beziehung zu, ihre Musik so bemerkenswert zu machen. Die beiden leben zusammen, machen gemeinsam Musik und teilen sich alles, von Büchern bis hin zu Podcasts.  

Als Megan und Lily sich zu Beginn ihres Musikstudiums an der britischen Falmouth University trafen, war klar, dass sie eine künstlerische Chemie teilten. Das erste, was ihnen auffiel, war die Art und Weise, wie ihre Stimmen miteinander verschmolzen, ihre Harmonien so verwoben, dass sie zu einer eigenständigen Einheit zu werden schienen. „Wenn wir zusammen singen, entsteht eine neue Stimme“, sagt Megan. „Wir scherzen, dass es das dritte Mitglied ist – und das ist IDER.“

Fünf Jahre nach diesem schicksalhaften Treffen machen sie immer noch zusammen Musik. Nachdem Lily nach London zog, um ihre ganze Kraft IDER zu widmen, veröffentlichte das Duo 2016 ihre erste Single, „Sorry“. Es war die perfekte Einführung in ihren nachdenklichen, atmosphärischen Pop, und obwohl sie nicht viel von ihm erwartet hatten, wurde der Song sofort von BBC Radio 1 aufgenommen. Ein Jahr später unterschrieben sie bei Glassnote Records. „Es war definitiv ein Traum“, sagt Megan. „Die letzten zwei Jahre sind so schnell vergangen. Aber es fühlt sich an, als hätten wir unsere Stimme und unseren Groove gefunden.“

Heute machen sie immer noch komplizierten, texturierten Pop, der Elemente aus R&B, Electronica und Folk-Rock zu etwas spürbar Einzigartigem verbindet. “Ich denke, wir waren in der Vergangenheit schüchterner mit unserer Produktion, aber jetzt wollen wir uns mächtig fühlen…. wir fühlen uns sicherer und sicherer bei dem, was wir erschaffen wollen.“  

Für IDER ist es nicht immer einfach, den eigenen emotionalen Aufruhr aufzudecken, aber sie halten es für entscheidend, dass sie das tun. Wie ihre Lieblingskünstler – Sänger wie Beyoncé, Sza und Florence and the Machine oder Dichter wie Rupi Kaur – es auch tun. „Wir sind im Moment von vielen Künstlerinnen beeinflusst“, sagt Megan. „Ich denke, ein wirklich großer Teil unserer Identität ist unsere Weiblichkeit“, sagt Lily. „Die Tatsache, dass es die Perspektive zweier Frauen ist, ist ein wichtiger Teil unserer Stimme. Wir sehen es als Verantwortung, als Frauen, ehrlich über unsere Erfahrungen zu sein. Das machen alle Künstlerinnen, die wir lieben. Sie haben den Bullshit nicht mehr durchgehen lassen. Es ist alles sehr ehrlich und emotional und verletzlich, schätze ich.“ 

Das Nord-Londoner Duo IDER hat heute ihr lang erwartetes Debütalbum “Emotional Education” für den 19. Juli 2019 angekündigt (Glassnote / AWAL). Zeitgleich zur Albumankündigung erscheint auch die euphorische, hymnenhafte Single “Wu Baby” – ein Track bei dessen Entstehung die elastischen Beats und die Dramatik von Kanye Wests “YE” und Beyoncés “Lemonade” noch in den Köpfen des Duos nachklangen. Im Herbst 2019 holen wir IDER für insgesamt drei Shows nach Deutschland.

Sascha Grammel: Fast Fertig! @ SCHWALBE arena
Jan 29 um 20:00

Alle mal kurz das Besteck weglegen: Sascha Grammel’s neues live-Programmel ist „FAST FERTIG! „Nee, Moment, es heißt “ FAST FERTIG!“ .

Und das neue Programm ist selbstverständlich zum großen live-Tourstart im Mai 2019 „rechtzeitig fertig“, wobei Spandaus ganzer Stolz und fast-von-Natur-aus-blondgesträhnter Bauchredner-König dafür bekannt ist, noch bis zur allerletzten Minute hier und da an seiner Show zu feilen. Und das lohnt sich: Denn auch „FAST FERTIG!“ ist wieder genau das, was man zurecht von Sascha und seinem liebevoll-verrückten Puppenzoo erwarten kann: Immer lustig, manchmal albern und oft ans Herz gehend. Bauchredner-Ehrenwort!

Zu Bewundern ist die neue, unvergleichlich unbeschwerte und bunte Dauergeburtstagsparty auf ausgedehnter „FAST FERTIG!“ – Tour durch Deutschland, Österreich, der Schweiz, der Österreichischen Schweiz und dem Schweizer Deutschland. Soll heißen: bestimmt auch irgendwo in Deiner Nähe! Und pssst, streng geheim: Sascha wäre nicht Sascha, sondern sagen wir seine Oma, wenn er nicht auch bei “ FAST FERTIG!“ mindestens einen oder zwei neue Puppencharaktere „aus dem Bauch“ zaubern würde. Angeblich diesmal mit dabei: seine bisher größte und bisher kleinste Puppe. Die eine hat zwei Ohren und die andere ist der Schrecken der Meere. Oha. Sascha Grammel „FAST FERTIG!“ – live! Kleiner Tipp: Unbedingt hingehen!!!

Frau Wolf @ Blue Shell
Jan 29 um 21:00

Foto: photogroove

Frau Wolf steht für handgemachten deutschsprachigen Gitarrenpop mit Mut zum Individualismus. Als erstes musikalisches Lebenszeichen konnte man die Künstlerin bereits als Feature-Gast auf der Single „Silberblick & Scherenhände“ (aktuell 660.000 Spotify Plays) der über die Genre-Grenzen bekannten Deutschpunk-Band „Pascow“ (KKT/Rookie Records) hören.

Im April begleitete sie Pascow als Gast-Sängerin auf den Tour-Konzerten durch Deutschland und die Schweiz und wird ebenso im Sommer mit der Band bei diversen Festivals wie dem Hurricane oder dem Southside Festival zusammen auf der Bühne stehen.

Auch selbst wird Frau Wolf mit ihrer Band über den Sommer 2019 bei einigen Open Airs zusammen mit Künstlern wie Glasperlenspiel, Max Giesinger, Tom Odell oder Namika zu sehen sein, bevor dann im Herbst die dritte Vorab-Single aus dem kommenden Debütalbum erscheint. Es ist also davon auszugehen, dass Frau Wolf am 29.01.2020 im Blue Shell ihr bereits länger angekündigtes Album und den ein oder anderen Special Guest mit im Gepäck haben wird.

Jan
30
Do
2020
Milky Chance @ Palladium
Jan 30 um 20:00

Foto: Anthony Molina

No pressure – aber das dritte Album einer Band, das ist der Gradmesser. Wie viel Substanz existiert, kann man sich weiterentwickeln und treu bleiben gleichzeitig? Milky Chance haben sich nun auf „Mind The Moon“ mit ihrem einzigartigen Global Pop dieser Herausforderung gestellt…

Musik aus Deutschland, die auch im Ausland wahrgenommen, ja, gefeiert wird? Träumt weiter, liebe Krauts!
Allerdings… mit dieser Band hier begegnet uns tatsächlich eine der ganz wenigen Ausnahmen: Ein musikalisches Phänomen aus Deutschland betourt den kompletten Erdball, spielt auf allen Kontinenten Headliner-Shows, wird überall begeistert empfangen – von Australien bis Alaska, von Tasmanien bis Coachella. Philipp Dausch und Clemens Rehbein treten bei US-Late-Night-Shows wie Kimmel, Fallon oder O’Brien auf, hunderte Live-Konzerte weltweit stehen zu Buche, genauso wie Gold- und Platin-Auszeichnungen in den unterschiedlichsten Ländern von Hundertmillionen Klicks und Streams nicht zu reden. Na dann…

Give a warm hand to Milky Chance!

Philipp und Clemens begegneten sich noch zu Schulzeiten in der verwunschenen nordhessischen Power-Provinz, in Kassel. Die Chemie stimmt und ihr Sound lässt einfach das Mentos in die Colaflasche fallen. Der Rest ist ein Stück deutsche Popgeschichte. Aus der viralen Sensation der Anfangstage schälte sich ein etablierter Act, der nun das dritte Album produziert hat. Doch trotz des immensen Fahrtwinds lassen Philipp und Clemens es nicht zu, in ihrer Story zu irrlichternden Flugmeilen-Zombies zu werden. Hedonistische Untote, die sich von Party zu Party beamen und regelmäßig im Licht der echten Welt zu Staub zerfallen. Im Gegenteil sie sind in dieser Zeit nicht nur als Musiker und Songwriter gereift – sondern auch als Menschen.

Nach den erfolgreichen Alben „Sadnecessary“ und „Blossom“ jetzt also die dritte Platte des gefragten Pop-Exports. „Mind The Moon“, so der Titel, beinhaltet dabei nicht weniger als die Essenz Milky-Chance‘schen Songwritings. War die Anfangsphase noch geprägt von einem smoothen wie hochästhetischen Minimalismus, ging das zweite Album bewusst in die Breite, Panorama-Pop mit viel Platz für die Produktion.
Der Anspruch für die entscheidende Nummer drei liegt auf der Hand: Die konträren Pole der ersten beiden Veröffentlichungen zusammenzubringen. Hermetisch und episch gleichzeitig – oder einfach „best of both worlds“, wie es die Band selbst beschreibt.
„Mind The Moon“ hat dieses Kunststück tatsächlich fertig gebracht. Mit diesem Album sind Philipp und Clemens in der viralen wie globalen Milky Chance Pop-Fairy-Tale zu echten Songwritern herangereift.
Ihre neuen Stücke machen es dem Hörer dabei leicht, Melodien bleiben hängen, die Gemütslage entspannt sich – doch hinter dem zugänglichen Erstkontakt wird man immer weiter reingezogen. Wie viel Tiefe können fluffige Popsongs besitzen? Diese Veröffentlichung lotet es aus.
Produziert haben die beiden wie schon beim Vorgänger „Blossom“ mit Tobias Kuhn, gemischt hat Rob Kinelski, der das für unter anderem auch Billie Eilish tut.

„Mind The Moon“ ist eine Platte, der man all die Wanderjahre anhört. Off Beat, analoge Synthies, HipHop, Sampling … diese Songs sind all dem formatierten Gedudel null verpflichtet.
Milky Chance 2019, das ist schlicht einfach: Global Pop.

Was das sein soll? Auf jeden Fall das Gegenteil von eindeutig, man muss sich einfach trauen, auch Popmusik als freies, als offenes System zu verstehen. Wem das zu theoretisch anmutet: Einfach „The Game“ hören, die Single ist der perfekte Schlüssel für diesen Sound – dem man dort als einem Hybrid aus Reggae, Chillout-Pop und Rock begegnet. Alles passt so ineinander, als wäre es nie anders gewesen. Besonders anschaulich wird der Horizont von Band und Album auch bei in den Gästen. Mit dem Briten Elderbrook haben sie in London den Song „Fallen“ geschrieben – und auf einem getragenen Stück zwischen Pop und Gospel, „Edens House“, hört man den südafrikanischen Chor Ladysmith Black Mambazo. Den verehren Dausch und Rehbein schon seit ihrer Schulzeit.

Nicht weniger eine Herzensangelegenheit stellt auch die Zusammenarbeit mit Tash Sultana dar. Tash ist eine australisch-maltesische Singer-Songwriter*in, die gerade für viel Furore in der Musikwelt sorgt. Ihre Stimme auf der ersten Single „Daydreaming“ gibt dem Milkyversum noch mal eine ganz besondere Facette. Nicht zu vergessen auch Témé Tan, ein Belgier mit kongolesischen Wurzeln. Wie Tash Sultana hat auch er auf Tour schon mal mit Milky Chance die Bühnen gekreuzt – und findet sich nun auf einem Song als Gaststimme wieder. Das Stück „Rush“ mit Témé wird ebenfalls als Single erscheinen.

Auch die Aufnahmen des Albums unterliegen dem bereits genannten Prinzip: #bestofbothworlds. Denn einerseits haben sich Philipp und Clemens ihr eigenes Studio in Kassel gebaut und eingerichtet, dort können sie in aller Hysterie-Abwesenheit zusammen Sounds ertüfteln und an Songs schreiben. Doch dann tritt wieder die Internationalität dieser Story hier in Kraft. Milky Chance besuchen für weitere Sessions Studios in Australien, Italien wie auch in Norwegen.

Letzteres befindet sich ganz nah am Wasser, es sind nur ein paar Meter bis zum Fjord. Das allgegenwärtige Meer verewigt sich nachhaltig in den neuen Aufnahmen. Textlich fließt es in Zeilen wie „Thoughts just keep on drowning in my blue mind“ („Rush“) oder „The sea is on the low tide / trouble on the inside“ auf dem knarzigen „Oh Mama“. Selbst der titelgebende Mond steht hier in Bezug auf die Gezeiten, auf seine Macht, das Wasser zu locken, zu vertreiben. Eine mysteriöse Kraft, die auf alles wirkt, immer präsent, gleichsam fern wie nah.

Milky Chance haben in diesem Zwielicht ihre musikalische DNA rausgeshaped – und unter dem Mond ruht die Welt.

Text: Linus Volkmann

Sascha Grammel: Fast Fertig! @ König-Pilsener-Arena
Jan 30 um 20:00

Alle mal kurz das Besteck weglegen: Sascha Grammel’s neues live-Programmel ist „FAST FERTIG! „Nee, Moment, es heißt “ FAST FERTIG!“ .

Und das neue Programm ist selbstverständlich zum großen live-Tourstart im Mai 2019 „rechtzeitig fertig“, wobei Spandaus ganzer Stolz und fast-von-Natur-aus-blondgesträhnter Bauchredner-König dafür bekannt ist, noch bis zur allerletzten Minute hier und da an seiner Show zu feilen. Und das lohnt sich: Denn auch „FAST FERTIG!“ ist wieder genau das, was man zurecht von Sascha und seinem liebevoll-verrückten Puppenzoo erwarten kann: Immer lustig, manchmal albern und oft ans Herz gehend. Bauchredner-Ehrenwort!

Zu Bewundern ist die neue, unvergleichlich unbeschwerte und bunte Dauergeburtstagsparty auf ausgedehnter „FAST FERTIG!“ – Tour durch Deutschland, Österreich, der Schweiz, der Österreichischen Schweiz und dem Schweizer Deutschland. Soll heißen: bestimmt auch irgendwo in Deiner Nähe! Und pssst, streng geheim: Sascha wäre nicht Sascha, sondern sagen wir seine Oma, wenn er nicht auch bei “ FAST FERTIG!“ mindestens einen oder zwei neue Puppencharaktere „aus dem Bauch“ zaubern würde. Angeblich diesmal mit dabei: seine bisher größte und bisher kleinste Puppe. Die eine hat zwei Ohren und die andere ist der Schrecken der Meere. Oha. Sascha Grammel „FAST FERTIG!“ – live! Kleiner Tipp: Unbedingt hingehen!!!

Silbermond @ LANXESS arena
Jan 30 um 20:00

Foto: Daniel Lwowski

Stefanie Kloß, Johannes und Thomas Stolle und Andreas Nowak werden im Januar 2020 auf ihre eigentliche Heimat, die Bühne, zurückkehren – um mit den SILBERMOND-Fans im Rahmen von 15 (!) Konzerten in Deutschland, Österreich und der Schweiz wieder auf Tuchfühlung zu gehen.

Nach rund anderthalb Jahrzehnten im Musikgeschäft, nach mehr als 6 Millionen verkauften Tonträgern, hunderten von ausverkauften Konzerten, dutzenden von Gold- und Platinauszeichnungen, nach Hymnen wie „Durch die Nacht“, „Symphonie“, „Das Beste“, „Irgendwas bleibt“, „Leichtes Gepäck“ und „B 96“, nach so vielen Jahren „on the road“ und im Studio – was kann das Publikum, was kann die Band selbst sich da noch wünschen? Vielleicht einfach, dass die Reise weitergeht!

Stefanie Kloß: „Musik zu machen und sie dann gemeinsam auf die Bühne zu bringen – das bedeutet uns so unglaublich viel, das ist das, was uns immer wieder antreibt, immer schon angetrieben hat. Dass sich im Privaten Dinge natürlich auch ändern und weiterentwickeln, ändert daran nichts und macht es ehrlichgesagt sogar noch spannender und schöner.“

Johannes Stolle: „Als wir mit ,Leichtes Gepäckʻ so viel auf Achse waren, kam am Ende auch das Heimweh. Aber jetzt ist die Sehnsucht nach der Bühne wieder da und groß. Wir brennen darauf endlich wieder als Band gemeinsam mit unseren Fans zu feiern, und wir freuen uns daher tierisch auf die beiden Open Airs in 2019 und darauf, es mit der ,ARENA TOURʻ in 2020 mal wieder richtig krachen zu lassen.“

Von 1998 bis auf den heutigen Tag sind Stefanie, Johannes, Thomas und Andreas gemeinsam musikalisch unterwegs, seit 2002 unter dem Namen SILBERMOND.
Mit ihren deutsch betexteten Songs und der ganz speziellen Magie, die ihre Live-Auftritte auszeichnet, trifft die eingeschworene Gang aus Bautzen schon unmittelbar zu Beginn ihrer Karriere direkt den Nerv des Publikums, mit dem Erscheinen des 1. Studioalbums im Jahr 2004 folgt der endgültige Durchbruch der Band SILBERMOND … der Rest ist Geschichte.

Im Rahmen des Live-Zyklus zu ihrem letzten Album „Leichtes Gepäck“ lockten SILBERMOND mit mehr als 300.000 Besuchern so viele Fans wie noch nie auf ihre Konzerte.
Mit den 15 Konzerten der „ARENA TOUR 2020“ setzt die Band für sich noch einmal neue Maßstäbe – dieser Tour-Block ist der am größten aufgezäumte in der bisherigen Band-Historie!

Jan
31
Fr
2020
Catfish And The Bottlemen @ Live Music Hall
Jan 31 um 19:30

Ihren Wiedererkennungswert verdanken die Waliser Catfish And The Bottlemen ihrem charmanten britischen Indie-Rock mit lauten Gitarren und einer enormen Explosivität. Was mit dem Covern von Beatles-Klassikern begann, führte sehr bald zu den ersten eigenen Erfolgen. Die Breakthrough-Band von 2014 erhielt für ihr Debüt „The Balcony“ umgehend Platin, ihre Single „Kathleen“ kührte MTV zu den „hottest tracks“. Auch das zweite Album „Ride“ überzeugte Kritiker und Fans gleichermaßen und glänzte mit Gold. Ausverkaufte Touren und millionenfache Verkäufe folgten. 2018 sahen Catfish And The Bottlemen annähernd eine Viertel Millionen Briten live spielen. 2019 stand die Band um Sänger Van McCann vor dem Anfang eines neuen Kapitels mit der Veröffentlichung ihres dritten Langspielers „The Balance“, das sie in diesem Frühjahr bei einer exklusiven und restlos ausverkauften Show im Berliner Huxley´s vorstellten. Die vier Kumpels tourten im Sommer ausgiebig durch die Festivalsaison, hatten Auftritte in den USA, Japan, Südamerika, Australien und spielten in Europa auf legendären Größen wie dem Roskilde Festival. Seit ihrer Gründung ist eine Dekade vergangen, mittlerweile ist die immer noch junge Band beinahe ununterbrochen auf Tour. Ihre Rastlosigkeit trifft auf den hungrigen Wunsch ihrer Fans nach dem Live-Erlebnis und befruchtet sich gegenseitig. In einer Zeit politischer Unruhen finden ihre Fans dort das befreiende Gefühl der Gemeinschaft. Catfish And The Bottlemen suchen nicht den roten Teppich, aber den Austausch mit ihren Fans. Ihre Unabhängigkeit ist für sie ein hohes Gut, nicht umsonst standen sie trotz zehnjährigen Bandbestehens länger nicht unter Vertrag als sie es mittlerweile tun. Ihre Wildheit überträgt sich live. Nach zahlreichen Auftritten haben sie von ihrer Energie noch lange nichts eingebüßt und kommen nun endlich für drei exklusive Termine nach Deutschland.